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Deep in the Woods

Deep in the Woods
horror , frankreich 2000
original
promenons-nous dans les bois
regie
lionel delplanque
drehbuch
lionel delplanque
cast
francois berleand,
clotilde coureau,
clément sibony,
alexia stresi,
vincent lecoeur,
maud bouquet,
dennis lavant, u.a.
spielzeit
90 Minuten
kinostart
19. Juli 2001
homepage
bewertung

5 von 10 Augen

Der französische Film steht nicht gerade für verspieltes Genrekino und speziell der Horrorfilm hat in Frankreich, ganz anders als in den Nachbarländern Italien oder Spanien, keine große Tradition. Das war dem 28-jährigen Lionel Delplanque offensichtlich ziemlich egal, als er nach mehreren preisgekrönten Kurzfilmen mit "Deep in the Woods" einen Teenie-Slasher für sein Spielfilmdebüt auswählte. Auf der verzweifelten Suche nach einem eigenen Stil zitiert und plündert sich Delplanque durch seinen Film, der ihm am Ende zwischen den Fingern zerrinnt.

Dabei beginnt das ganze vielversprechend bis großartig. Nach einem surrealen Prolog, in dem eine Mutter ihrem Kind aus "Rotkäppchen" vorliest, um gleich darauf in bester Giallo-Manier dahingemetzelt zu werden, befinden wir uns mit den Protagonisten auf einer schier endlosen Straße, die immer tiefer in den Wald führt - eine atmosphärisch überwältigende Kopie der Eröffnungsszene aus "The Shining". Sophie (Clotilde Coureau), Jeanne (Alexia Stresi), Mathieu (Clément Sibony), Mathilde (Maud Bouquet) und Wilfried (Vincent Lecoer) sind fünf junge Schauspieler auf ihrem Weg zu einem exklusiven Engagement bei Baron Axel de Fersen (Francois Berléand). Auf dessen Schloß sollen sie zu Ehren seines Enkelkindes Nicolas (Thibault Truffert) das Märchen vom Rotkäppchen und dem bösen Wolf spielen. Was macht man nicht alles fürs liebe Geld. Als sie auf dem einsamen Anwesen eintreffen, häufen sich die Merkwürdigkeiten. Der Baron scheint mit seinem absonderlichen Wildhüter Stéphane (großartig: Dennis Lavant) und dem autistisch wirkenden Nicolas alleine in den Gemäuern zu hausen. Von Anfang an liegt eine starke erotische Spannung in der Luft. Sei es die Art und Weise, wie Stéphane die weiblichen Ensemblemitglieder mit seinen Augen verschlingt, oder die in ihrer dreisten Unmittelbarkeit kaum zu überbietenden Annäherungsversuche des Barons an den blonden Wilfried.

Nach der Aufführung des Märchens vor dem starr vor sich hinglotzenden Publikum (der Baron, sein Enkel und Stéphane) kommt es beim anschließenden Abendessen zu Irritationen, als der Baron ohne erkennbaren Grund ungehalten reagiert und seinen Gästen verbietet, die Tafel zu verlassen. Nicolas rammt sich daraufhin stoisch eine Gabel in die Hand, die der Opa nonchalant entfernt. Während die jungen Leute noch nach Fassung ringen, folgt Wilfried dem Werben des Barons in dessen Nachtlager, um ihm in einer düster-absurden Szene aus Goethes Erlkönig vorzulesen. Die Bühne ist bereitet für eine ereignisreiche Nacht, die, wie sollte es auch anders sein, in einem blutigen Alptraum endet.

Wunderbar spielt Delplanque, der auch das Buch schrieb, in diesem ersten Teil des Films mit den Genrekonventionen und es macht einen Heidenspaß, mit den fünf Schauspielern ins Verderben zu fahren. Augenzwinkernd wird kein Zweifel am unvermeidlichen Schicksal jedes einzelnen gelassen. Dekadenz und Materialismus gilt es zu sühnen und besonders die unheilvolle Erotik, die über den Szenen liegt, ist hervorragend gelungen. Aus ihr speist sich auch der Horror, der uns trotz der ironischen Grundstimmung packt.

Warum nur, fragt man sich, ging Delplanque diesen Weg nicht konsequent weiter? Stattdessen findet man sich in einem Sammelsurium von vertraut wirkenden Szenen wieder, die mit zunehmender Zeit willkürlich in den Erzählfluß eingestreut werden. Am Ende bleibt Stückwerk. Mancher Schockeffekt mag ja seine Wirkung nicht verfehlen; aber man wird den Eindruck nicht los, daß weit mehr möglich gewesen wäre als eine distanziert-ironische Nummernrevue. Schade drum!

Thomas Reuthebuch

4

also es hätte echt mehr Spannung sein können.
Außerdem ist schon alleine der Filmtitel irgendwie unlogisch, da die Leute nicht mal wirklich im Wald sind, sondern nur in so nem Schloss, das sich eben im Wald befindet.
Aber es gibt auch schlechtere Filme. Horror ist das jedoch nicht wirklich für mich.

3

also sorry, des tut uns echt leid für die Schauspieler (vor allem der "Wilfried" da hmm... lecka xD) die sind ja net schlecht, aber der film ist echt sch****!! D. h. : wir ham uns voll drauf gefreut und so, aber der gibt echt keinen sinn!! und wir verstehn den bis heut nicht!! wir ham den jetzt schon paar mal angeschaut und blickens immer no net!! Kann des uns net vllt jemand erklären? Bitte!! WER IST DER "WOLF" ODER DER "ALTE" DA der alle killt???????
Wir sind voll depriiiiiiiie jetzt und fressen uns grad voll mit pizza und nee, keine ahnung was jetzt los?????? hilfe, wir verstehn die Welt nich mehr!! Wir wollen die 2,20 zurück :P
ps: hat jemand uns nen besseren horrorfilm tipp fürs nächste mal?
Grüße aus der Nachbarschaft Anne & Pauli <3

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