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Das A-Team - Der Film

Das A-Team - Der Film
action , usa 2010
original
the a-team
regie
joe carnahan
drehbuch
joe carnahan, brian bloom
cast
liam neeson,
bradley cooper,
sharlto copley,
jessica biel,
quinton jackson, u.a.
spielzeit
115 Minuten
kinostart
12. August 2010
homepage
http://www.ateam-derfilm.de
bewertung

5 von 10 Augen

Auf der Suche nach der ach so wichtigen name recognition, gepaart mit Nostalgiefaktor, der ein paar ältere Semester in die Kinos treiben soll, ist man wieder mal in den 80ern gelandet. Anders als mit den Spielzeugreihen, die uns "Transformers" und "G.I. Joe" bescherten, hat man es hier natürlich mit der trashigen Actionserie gleichen Namens als Vorlage zu tun. Dass diese auch jüngeren Semestern noch etwas sagen wird, liegt daran, dass ausgerechnet diese Serie - wie das andere 80er-Actionserien-Trashjuwel "Knight Rider" - seit ihrer Premiere auf dem damals noch jungen Privatsender RTL praktisch ununterbrochen in ständigen Wiederholungen irgendwo lief. Es muss wohl etwas Beruhigendes, fast Zen-artiges in diesen nach normalen Qualitätsmaßstäben überaus scheußlichen Serien und ihrer so kaum wieder gesehenen Formelhaftigkeit liegen.
Beim A-Team galt: Hatte man eine Folge gesehen, hatte man alle gesehen. Jede Folge lief nach genau demselben Schema ab. Zuerst sah man die hilfsbedürftigen Opfer der Woche, dann deren Versuche, mit einem in absurdesten Verkleidungen versteckten Hannibal Smith Kontakt aufzunehmen, dann bekamen die Bösewichte der Woche eine erste Abreibung, schlugen anschließend zurück, woraufhin Hannibal und sein Team gezwungen waren, aus ein paar Metallplatten, etwas Schrott und ein paar Kohlköpfen einen improvisierten Panzer zusammen zu bauen und den Bösen damit endgültig den Garaus zu machen. Das dann bitte in geringfügigsten Variationen x-mal wiederholen - und fertig ist der Serienhit. Von diesem überaus platten Muster ist man Gott sei dank in der Serienwelt 25 Jahre später weit weit entfernt, aber für die Adaption auf der großen Leinwand braucht man da eh keine Angst haben. Die gute Nachricht: Der Film "Das A-Team" ist ziemlich anders als die Vorlage. Die schlechte Nachricht: Der Film "Das A-Team" ist ziemlich anders als die Vorlage.

Denn anstatt eine Hilfsaktion für Menschen in Not durch die netten Söldner vom A-Team zu zeigen, nimmt dieser Film die Form einer klassischen Herkunftsgeschichte an. Wir erfahren hier also - und das in ziemlicher Länge und Breite - wie sich das A-Team kennen gelernt hat. Das A-Team, das sind vier Army Ranger. Anführer ist Colonel John "Hannibal" Smith (Liam Neeson), dazu gesellt sich sein alter Freund und Partner, Schönling und Süßholzraspler Tempelton "Faceman" Peck (Bradley Cooper, "Hangover"), sowie zwei Neuankömmlinge: der schwarze Hüne Bosco "B.A." Baracus (Quinton "Rampage" Jackson) und der etwas derangierte Hubschrauberpilot H.M. "Howling Mad" Murdock (Sharlto Copley, "District 9"). Zusammen sind sie eine erfolgreiche Eliteeinheit für alle brenzligen Situationen. Bis sie bei einer Mission verraten werden, was im Tod ihres Vorgesetzten General Morrison (Gerald McRaney, ehemals einer der Simon-Brüder aus einer weiteren klamaukigen 80er-Actionserie, "Simon & Simon") endet. Die neue Mission der zu Unrecht ins Gefängnis geworfenen: Ausbrechen, die wahren Schuldigen finden und zur Rechenschaft ziehen.

Wenn man jetzt die hier stattgefundene, ziemlich standardisierte Herkunftsgeschichte als gleichzeitig gute wie schlechte Nachricht bezeichnen muss, liegt das an der ausgesprochen schwierigen Arbeit, eine Vorlage wie das A-Team für ein modernes Publikum zu adaptieren. Die Probleme liegen auf der Hand: Das, was die Serie ausgemacht hat, kann man heute keinem modernen Publikum mehr vorsetzen. Das waren nämlich hauptsächlich fiese Stereotypen und Schnurrbärte, George Peppards eindeutig erkennbares Stunt-Double in jeder Actionsequenz, dieselben drei Auto-Stunts, die man in den 80ern mit einem TV-Budget hinbekam, und als glorreiches Alleinstellungsmerkmal die einzigartige Gewaltdarstellung.
Man mag es sich heute kaum mehr vorstellen, aber damals wurde tatsächlich in manchen Kreisen besorgt über die Gewaltverherrlichung der Serie debattiert, heute (und eigentlich auch schon damals) musste man eigentlich eher schmunzeln angesichts der Tatsache, dass trotz etlicher Maschinengewehrsalven und explodierender Vehikel nie jemand ernsthaft zu Schaden kam oder auch nur eine Schusswunde geschweige denn Blut zu sehen war - wer vom A-Team erwischt wurde, fiel brav um, konnte aber wieder aufstehen, sobald der Kampf entschieden war.
Nun stellen diese Dinge selbst unter dem Deckmantel der nostalgischen Verklärung nichts dar, was man einem Mainstreampublikum im Jahr 2010 ernsthaft als Sommerblockbuster verkaufen kann. Also wurde dem A-Team alles Eigenwillige, alles - auch im durchaus positiven Sinn - Beknackte ausgetrieben. Übrig geblieben ist ein Standard-Actionfilm, der bei geringen Erwartungshaltungen modernen Ansprüchen genügt, aber ansonsten nichts liefert, was man nicht auch schon anderswo und besser gesehen hat. Beliebigkeit ist der nostalgischen Actionfranchise Tod.

Der Humor kommt leider auch etwas kurz, es gibt eigentlich nur zwei wirklich witzige Szenen: Die Befreiung Murdocks, bei der Regisseur Joe Carnahan offenbar auch einen durchaus gewitzten Kommentar zum Trend/Fluch 3D-Kino abliefern will, zum anderen eine kleine Identitätsverwechslung am Flughafen. Zwar wird ansonsten auch innerhalb des A-Teams viel gelacht und Spaß gehabt, desöfteren weiß man allerdings gar nicht so recht warum und will als Zuschauer da auch nicht immer mit einstimmen. Für einen spaßigen Actionknaller läuft der Film auch mindestens eine Viertelstunde zu lang und ist zu voll gestopft mit eigentlich überflüssigen, weil schon zu oft gesehenen Szenen aus dem Genrebaukasten.
Eigentlich erinnert "Das A-Team" stark an eine andere Leinwandadaption einer alten Serie: Ähnlich wie damals "Mission Impossible" ist das alles ganz ordentlich gemacht, aber simultan zu simpel (die 'überraschende' Enttarnung eines Bösewichts ist ein ziemlicher Rohrkrepierer) und unnötig kompliziert (zu viele Subplots und Bösewichte) und dazu in seinen Actionszenen oftmals doch ziemlich überzogen. Gerade beim Finale wird mit viel zum Teil doch sehr deutlich als solche identifizierbaren Computereffekten gearbeitet, ohne erkennbaren Mehrwert. Wenn man bedenkt, dass Joe Carnahans ausgesprochen empfehlenswertes Debüt "Narc" damals ein schnörkelloser Reißer war, der auf Atmosphäre statt Knalleffekte setzte, so ist sein Ausflug ins Michael Bay-Territorium daher auch als eher zwiespältig zu sehen. Auch, weil sich Carnahan für unnötig hektische Schnitte entschieden hat, die das Geschehen teilweise - wie mittlerweile im Actiongenre leider Standard - schwer zu überschauen machen.
Positiver ist da die Besetzung zu sehen, die sich hier doch sehr achtbar aus der Affäre zieht. Liam Neeson scheint nach "96 Hours" Lust am hirnfreien Actionexzess gefunden zu haben und macht sich als Zigarren kauender Hannibal Smith eine richtig gute Zeit. Bradley Cooper gibt den Faceman vielleicht eine Spur zu selbstzufrieden, der "Ultimate Fighter" Quentin Jackson hat eine ähnliche mimische und dramatische Bandbreite wie einst der legendäre Mr. T (soll heißen: man kann sein Spiel bestenfalls "minimalistisch" nennen) und am meisten Spaß macht sowieso Sharlto Copley, die Überraschung aus "District 9", in der allerdings auch dankbarsten Rolle als Murdock. Patrick Wilson als schleimiger CIA-Agent und Jessica Biel als Faces alte Flamme und erste Jägerin des A-Teams runden die Besetzung recht gut ab, auch wenn beide wenig mehr zu tun haben, als ihre zweidimensionalen Rollen mit schönen Gesichtern zu füllen.

Es bleibt dabei: Aus Relikten der 80er Jahre ist nicht mehr als Mittelmaß herauszuholen, womit sich "Das A-Team" nahtlos in die Reihe der "Transformers" und "G.I. Joe"s stellt. Nichts hier ist so richtig ärgerlich oder nervig, aber es gibt auch nichts, das überraschend, neu oder besonders bemerkenswert wäre. Carnahans Film zeigt wieder einmal, dass er weiß, wie man Action umsetzt und dass man bei den Verantwortlichen denkt, es müsste doch reichen, wenn viel Kram ordentlich laut in die Luft fliegt. Der kleinste gemeinsame Nenner also, womit man zumindest bei der Geisteshaltung der Originalserie angelangt ist. Um die Abenteuer von Hannibal Smith und Co. in Kino-Serie gehen zu lassen, hätte es aber doch mehr sein sollen und auch müssen. Smiths Lieblingssatz "Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert" kann somit hier leider nicht bestätigt werden.

PS: Wer im Abspann die Namen der alten Darsteller Dirk Benedict und Dwight Schultz liest und sich denkt "Hä, hab ich geblinzelt und dadurch diese Cameos verpasst?", dem kann gesagt werden: Nein, hast du (noch) nicht, also bleib einfach ganz entspannt sitzen. Hier werden nämlich wieder mal nur Geduldige belohnt, die nicht aus dem Kinositz springen, sobald der Abspann losgeht.

Simon Staake

Hm, ich fand den Trailer eigentlich recht vielversprechend... Mal schauen, ob ich ihn mir antue, den Film.

Die Deutschland-Goofs sind in diesem Film zahlreich, so steht der Kölner Hauptbahnhof nebst Dom einfach mal in Frankfurt und die Flughafenpolizei tragen statt "Polizei" "Politi" an der Uniform.
Mich ärgern solche Schlampigkeiten total.

"Es muss wohl etwas Beruhigendes, fast Zen-artiges in diesen nach normalen Qualitätsmaßstäben überaus scheußlichen Serien und ihrer so kaum wieder gesehenen Formelhaftigkeit liegen." - Herrlich wahr :))

Also ich fande schon zur erstaustrahlungs Zeiten die "Botschaft" solcher Serien sehr sehr zweifelhaft. Wie schon erwähnt wurde im A-Team in jeder Folge ca. 200.000 Schuss aus automatischen Waffen abgefeuert, aber niemals irgendjemand getroffen. Was bedeutet das als Umkehrschluss? Rumballern ist ja überhaupt nicht gefährlich und eigentlich doch ein riesen Spaß. Aber wenn dann die Realität diese Vorstellung mit aller Härte einholt, und die Opfer von automatischen Waffen zerhackt da liegen, ist das Geheule groß. So schafft man sich eine Kriegsbegeisterte Gesellschaft.

Pedagogisch extrem gefährlich. Da sollte mal die Zensur ansetzten und nicht wie z.B. in John Rambo die Realität des Krieges einfach rausschneiden (das war nämlich das einzige "Gute" an diesem Film. Zu verstehen warum Krieg die Hölle ist).

P.S. Ich habe als Teenie diese Serie natürlich auch immer geguckt.

Bitte schaut doch erst den Film und schreibt DANN eine Kritik, danke.

Und zu hermse:

Erstens ist es wirklich bedenklich den Moralfinger zu heben um dann
zuzugeben, selbst die Serie geschaut zu haben. So nach dem Motto: "ich
darf, ihr nicht" (Der Film ist ab 12 - die Serie konnte jeder ansehen)

Zweitens: pädagogisch

@ hermse

Dazu fällt mir echt fast nichts mehr ein. Wir reden hier über Filme die mit sicherheit NICHT die oberste absicht haben pädagogisch wertvoll zu sein. Weder Rambo noch das A-Team wollten je her was anderes als nur Unterhalten. Wenn ich das so lese was du Schreibst dann fang besser nie an Counter Strike zu spielen. Echt lächerlich dein Kommentar, der Umkehrschluss könnte auch sein das die alle eine Brille brauchen. Wenn du keine Filme magst sondern nur Dokus sehen willst bist du hier sicher falsch.

Ein Paar Fakten zum Film:

Elf Autoren waren am Drehbuch beteiligt, von der Idee bis zur Fertigstellung des Films hat es rund ein Jahrzehnt gedauert, und die Produktionskosten haben sich während dieser Zeit verdoppelt.

Budged: 110 Mio $
Eingespielt bisher Weltweit: 151 Mio $

3

Rausgeschmissenes Geld. So ein Käse. Einmal sehen und vergessen

7

Den meisten Serientrash der 80er Jahre habe ich mit Begeisterung miterlebt: McGyver, Ein Duke...,Knight Rider, u.v.m ... .
Aber das "A-Team" habe ich immer geschmäht, da mir der Plot irgendwie IMMER zu doof und langweilig war.
Dann kam die Ankündigung zum Film der A-Bande auf, der meist nur mittelmässige Kritiken folgten. Also konnte auch der Film mein längst versiegtes Interesse nicht beleben.

Umso grösser nun die überraschung, als mich ein guter Freund (der die Serie geliebt hat) bat sich mit mir den Film anzusehen!
Denn das "A-Team" hat durchaus einen höheren Unterhaltungswert als ich es je erwartet hätte.
Das hohe Budget und der neue Anstrich hat (Für mich!) dieser vermeintlich "Doofen Idee" sehr gut getan und macht daraus ein launiges und witziges Spektakel was über ein paar schlappe Drehbuchmomente locker hinwegsehen kann.

2

sorry - 1 h 53 minuten fürn ars....

die billigste cgi die ich seit jahren gesehen habe - besonders im hafen mit dem containerschiff sah es ultramies aus.

dazu noch ne blöde und vorhersehbare story - und schon heißt es "wäre ich doch mit meinem arsch zu hause geblieben"

Thats all

8

Ich kann den schlechten Kritiken nicht zustimmen.
Was erwartet ihr wenn ihr in einen Action Movie geht der A-Team heisst? Der Film bietet genau das was man sich von einem Action Movie verspricht, keine tiefgründige Story, keine ausgefeilten Chars, sondern Action halt! Und die ist gut. Das "neue" A-Team finde ich wunderbar jetzt hoffe ich auf eine Fortsetzung, Stoff dafür dürfte wohl niemals ausgehen ;)

4

Habe den Film am Wochenende gesehen und war ziemlich enttäuscht. Der Plot war ja ganz ok, die Darsteller allesamt nett und lacher gab es auch eine menge. Aber der Film ist so weit weg von der Realität das er auch locker als Scifi Film durchgehen würde. Wo der Film 110 Mio$ gekostet haben soll bei so schlechten Effekten fängt man sich spätestens beim Showdown an zu fragen. Von der Machart des Films hat das ganze sehr an Drei Engel für Charlie 2 erinnert (der Anfang mit dem Hubschrauber). Auch die schnellen Schnitte sorgte eher für Kopfschmerzen. Ein anderer Regiseur und und eine nicht ganz so abgehobene Handlung hätten dem Film wesendlich besser Gestanden.

Fazit:
Kino: Nein
DVD Abend: Kann man machen
DVD Kauf: Kein muss

Wenn man sich das Aktuelle einspielergebniss ansieht wird es einen zweiten Teil so schnell nicht geben. Wenn denn wiedererwartend noch einer kommen sollte dann hoffe ich das er deutlich besser umgesetzt wird. Zudem hat FOX dieses Jahr noch keinen großen Hit in den Kinos gehabt und sicher einiges an minus eingefahren, der Rest des Jahres sieht auch nicht grade Rosig aus. Geld für Große Experimente hat das Studio sicher nicht mehr. Knight and Day hat sich auch nicht gerechnet. Das Geld von Avatar reicht nicht ewig und wenn ich mir so die Qualität der Fox Filme ansehe die in letzter zeit so raus gekommen sind, sehe ich auch keine guten vorzeichen für die X-Man Filme. Jedenfalls sind meine Erwartungen dahingehend Stark gedämpft.

9

Ich kann mir cpt.bredok nur anschließen, es zu 100% unterschreiben und gebe sogar noch einen Sunkt mehr als er.
Allerdings stimme ich auch dem ersten Poster zu diesem Film zu: reichlich viele Fehler, die einfach schlampig sind. So haben teilweise Autos, die in Frankfurt am MAIN rumfahren Kennzeichen von Frankfurt an der ODER. Schon doof... aber kann man auch drüber hinwegsehen! ;)

10

Wonderful! Super-witzig! Aber bitte Realitätsbezug nicht überbewerten. Die coole Atmosphäre reisst einen richtig mit. Coole Sprüche und Gags folgen gefühlt fast minutenweise aufeinander.

Fehler gab es wirklich einige Deletantische.

Sie zeigen die Skyline von Frankfurt/Main, die Autos fahren aber mit Kennzeichen von Frankfurt/Oder (FF). Grenzpolizisten sprechen norwegisch, die Notrufnummer der Polizei ist 109. Der Kölner Dom steht in Frankfurt. USW...

110 Mio. $ lachhaft

1

habe vorzeitig das kino verlassen.. so ein müll..

6

Was maanst...

Das A-Team war in meiner Jugend fester Bestandteil des Samstagnachmittags bzw. -vormittags, je

nachdem wann es denn lief. Und auch heute schau ich mir die Folgen noch an, sollte ich zufällig

drüberzappen bzw. überhaupt die Zeit noch finden zum Glotzen.
Gestern war ich mit den Jungs im Kino um mir eben nun diese Neuverfilmung anzutun. Die

Erwartungen an die ganze Sache war meinerseits gering, musste ich doch schon hier und da einige

negative Kritiken lesen. Aber was soll ich sagen, ich wurde hervorragend unterhalten! Sicherlich, das neue A-Team - allen voran der Herr Smith - ist fast schon ekelerregend patriotisch (die Besten die Tollsten die Ehre Rotz und Vaterland), aber darüber konnte ich angesichts der sonst recht lockeren Gangart durchaus hinwegsehen. Man muss aber schon sagen, das alte A-Team war dahingegend zurückhaltender und deswegen auch sympathischer. Gut fand ich, dass eine Reihe wirklich sehr guter Lacher dabei waren, wobei mir gerade diese zum Schluß hin gefehlt haben. Auch weiter oben bereits angesprochen: Das hektische Filmen actionreicher Szenen. Nichts regt mich mittlerweile mehr auf als wenn man durch schnelle Schnitte eine Actionsequenz faktisch unschaubar macht. Hält sich hier beim A-Team allerdings noch in Grenzen.
Im Großen und Ganzen haben wir uns hervorragend amüsiert, unsere Erwartungen (die allerdings niedrig waren) wurden allesamt übertroffen. Im direkten Vergleich auf Unterhaltungswert zum letzen im Kino gesehen Film (Predators, kann man zwar nicht unbedingt vergleichen, ich machs aber trotzdem) muss ich eindeutig und mit großem Vorsprung dem A-Team den Vorzug geben. Es war einfach ein Spaß!

Das Wort zum Dienstag im August, welcher eher nach einem Dienstag im November aussieht!

P.S.: Die hier dargestellte Meinung ist rein subjektiv und erhebt keinerlei Anspruch auf Richtigkeit, Vollständigkeit und/oder Allgemeingültigkeit.

Beosnders schön war auch, dass sie "Face" Bradley Cooper zwar ein bisschen deutsch beibringen, aber nur ein bisschen:

"Er hat eine weapon, er hat eine weapon".

PS: Wishmaster20, sich über "deletantische" Fehler aufzuregen ist ein wenig peinlich, wenn man das Wort "dilettantisch" nicht buchstabieren kann. Das ist dann nämlich selbst ziemlich deletantisch...äh, will sagen, dilletantisch.

7

Ich muss zugeben, ich habe die Serie in den 80ern nicht gesehen.
Da fehlte mir der Nerv zu, zu einfach gestrickt, zu albern.

Hier ist es nicht anders, aber ich bin mit niedrigen Erwartungen
ins Kino und wurde angenehm überrascht.
Klar, sinnfreie Story, dummes Geballere und lockere Sprüche.

Aber irgendwie hat mir die Mixtur Spaß gemacht. Das lag unter anderem
auch an den recht ungehemmt spielenden Akteuren die offensichtlich Spaß an der Sache hatten. Da man auch noch recht talentierte Schauspieler genommen hat, war die Sache recht rund.

Bei der Panzerszene war Partystimmung im Kino. Ich habe seit 3 Engel
für Charlie keine schwachsinnigere Szene gesehen. Aber es machte Spaß.

Ich wette übrigens, das keiner der Schauspieler je in Deutschland war.
Die Straßenszene war irgendwo (vermutlich Kanada)gedreht. Die Rechercheabteilung dieses Films sollte zu Zwangsurlaub in Deutschland
gezwungen werden. Da war ja so ziemlich alles falsch.
Kann man sich eigentlich in Hollywood als "Deutschlandberater" bewerben ? ;-)

1

A-team als KINOFILM?!Welcher zugekokste Hollywoodproduzent denkt sich denn so was absurdes aus?

@ Fehlerliste

habe da also die gleiche schwäche wie du, ja? Sich über Rechtschreibfehler anderer zu brüskieren und dann das betreffende Wort selbst falsch zu schreiben ist dann was genau?

dilettantisch oder dilletantisch

=)

5

Naja, einigermaßen solider Action-Film mit leider zu wenig A-Team, so wie man es aus der Serie kennt, was man besonders auf die Story beziehen kann. Einige witzige Szenen, hätten aber gerne noch mehr sein können. Somit hätte ich eigentlich 6 Augen gegeben, aber da der Showdown (sonst ein Highlight eines jeden Actionfilms) eher ein Flop ist, gibts nochmal einen Punkt Abzug und somit kommen ich auf 5 Augen. Schade, hatte mir mehr erhofft.

7

Die gute Laune der vier Protagonisten ist ansteckend, die zahlreichen Gags sind gelungen und die kurzweilige Action ist (endlich) mal wieder übersichtlich. Ich habe die dilehtantißtisch und billig produzierte Serie schon immer verachtet, das Schlimmste erwartet und wurde - zu meiner Überraschung - hervorragend unterhalten.

3

Ich hab ja echt nicht viel erwartet, aber das wurde noch unterboten.

5

Der Film ist leider sehr mittelmäßig. Dabei wäre es gar nicht so schwer gewesen einen Film zu drehen, der Nostalgikern und neuen Kinogängern gefällt.
1. Fehler: Der Plot hätte einfacher gestrickt werden müssen. Ok einfach ist der jetzige auch, aber er wird unnötig verkompliziert und auch noch spannungsarm erzählt. Der Film nimmt sich zu ernst. Der Storytwist ist leider auch so alt, wie der Actionfilm selbst.
2. Fehler: Der Film ist einfach zu lang. Es wird viel erzählt ohne das die Handlung vorangetrieben wird und das Gerede wird den Zuschauern derart ernst, unlustig und ironiefrei vorgespielt, dass sich das mit den meist lächerlichen Actionszenen beißt. Wenn schon solche teils dämlichen Actionszenen, dann bitte mehr Ironie in dem Ganzen. im Extendet Cut verschlimmert sich das ganze nochmal.
3. Fehler: Die Actionszenen sind für meinen Geschmack zu heftig geschnitten. Bei manchen Szenen weiß man kaum was passiert und wer jetzt auf wen schießt. Zudem sind die Actionszenen wie schon beschrieben meistens bis zur lächerlichkeit übertrieben. Die CGI- Effekte in diesem Film sind teilweise sehr schlecht.

Man kann sicher noch mehr schlechtes auffühern, wie z. B die Figuren. Gerade Murdock, der mir in der Serie immer sehr gefallen hat, nervt hier in der ersten Hälfte schon sehr. B. A´s Charakter ohne Iro rumlaufen zu lassen und ihn als Ghandiliebhaber zu verkaufen scheitert völlig, weil der Schauspieler mit der Rolle völlig überfordert war. B.A funktioniert im Film nur, wenn er kämpfen darf, dann passt Rolle und Darsteller.
Hannibal und Face haben mich als einzige völlig überzeugt.

Fazit: Ein mittelmäßiger bis schlechter Actionfilm, der nach meiner Meinung die ursprüngliche Idee des A- Teams verfehlt und so gut wie kein Nostalgie-feeling aufkommen lässt und neue Fans wohl mit langweiliger und auf viel zu ernst gemachte Handlung gekoppelt mit den ziemlich dummen/lächerlichen Actionszenen nicht anspricht.

Schade

10

toll,toll,toll,toll,toll

6

OK, ich hab ihn geguckt. Und ich war doch recht positiv überrascht. Nette Action, nimmt sich selbst nicht zu ernst, nur fürchterlich ameriikanisch. Aber sei's drum, hat trotzdem Spaß gemacht.

Uns Köln als Frankfurt zu verkaufen (und das mit dem Kölner Wahrzeichen schlechthin, das nun wirklich jeder kennt!), hat's mir aber doch ein wenig verleidet...

Nahezu perfektes,

7

Nahezu perfektes, federleichtes Popcornactionentertainment mit spielfreudigen Darstellern( besonders Liam Neeson) und einer wirklich aberwitzigen und überdrehten Actioneinlage, die um ein Vielfaches besser inszeniert ist als eine ähnliche Sequenz in der absoluten Vollgurke "3 Engel für Charlie 2".

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