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Creep

Creep
horror , gb/d 2004
original
creep
regie
christopher smith
drehbuch
christopher smith
cast
franka potente,
jeremy sheffield,
paul rattray,
kelly scott, u.a.
spielzeit
82 Minuten
kinostart
10. März 2005
homepage
bewertung

3 von 10 Augen

Franka Potente rennt. Und zwar trotz zahlreicher Rollen seit geraumer Zeit einem ähnlichen Erfolg wie "Lola" hinterher, und das nun auch durch die Londoner Unterwelt. In ihrer Rolle als deutsche Modelagentin Kate in der englischen Metropole verpasst sie nach einer Party leicht angesäuselt die letzte U-Bahn und findet sich auf einem leeren Bahnsteig wieder. Die Ausgänge sind bereits geschlossen und guter Rat ist teuer. Der erste Mensch, der ihr dann schließlich begegnet, ist der unangenehme Kollege Guy, der sich merkwürdigerweise auch im Tunnelsystem befindet. Während Kate nämlich einfach im Rausch gepennt hat, weiß kein Mensch was der Guy da die ganze Zeit über gemacht hat. Aber egal, denn nachdem der Widerling zudringlich wird, zerrt ihn ein undefinierbares Wesen prompt und ziemlich brutal auf die Gleise. Auf ihrer Suche nach Hilfe trifft Kate dann doch noch ein paar Figuren in der gar nicht so ganz verlassenen Station. Einen ziemlich begriffsstutzigen Wärter, dem eben diese Eigenschaft auch schnell zum Verhängnis wird, ein Obdachlosenpärchen und schließlich einen seit geraumer Zeit verschollenen Kanalarbeiter. Diese Begegnung macht sie allerdings erst in einem mit brauner Brühe gefüllten Stahlkäfig, und von da an wird's richtig eklig.

Nein, lustig ist "Creep" überhaupt nicht, von ein paar genreüblichen coolen Sprüchen mal abgesehen. Dieser Film nimmt sich absolut ernst und wer die Ausführungen der Beteiligten im Presseheft gelesen hat, erwartet auch nichts anderes. Dort ist sich vor allem Regisseur Christopher Smith nicht zu schade, von einer "Renaissance des Horrorfilms" zu parlieren, die er mit seinem Film einleiten möchte, einem "absoluten Alptraum ohne Sicherheitsnetz". Große Worte von einem Debütanten, der gerade mal seine ersten Gehversuche auf Spielfilmlänge macht.
Allzu groß scheint aber auch das Vertrauen des Verleihs in die Durchschlagskraft dieses Werkes nicht zu sein, wird doch der Kinostart vom rührigen (und ansonsten überaus verdienten) X-Verleih nun schon seit mehr als einem halben Jahr hin und her geschoben. Und hätte man nicht den Namen von Franka Potente als Werbemittel in der Hand, "Creep" würde wohl ohne Kinoauswertung in einer gewissen Ecke der Videotheken landen.
Und dort gehört er im Prinzip auch hin, denn diese mit Mühe auf rund 80 Minuten gestreckte Schauermär bietet inhaltlich absolut nichts, was wir nicht auch schon in einschlägigen Werken mit so hübschen Begriffen wie "Massaker" im Titel zu sehen bekamen: Ein zunächst hilfloses und kreischendes Opfer sieht sich dem absoluten Grauen in Form eines extrem hässlichen und durch irgendwelche Umstände mutierten Monstrums von Mensch gegenüber, welches einen nach dem anderen möglichst fies dahinmetzelt. Aber irgendwann schlagen die Opfer zurück, und das macht natürlich auch unsere Franka. Hat sie ja auch damals schon in "Anatomie" getan - einem Film, der allerdings, genau wie seine offensichtlichen amerikanischen Vorbilder, auch nicht ganz so billig und schnell hingeklatscht wurde wie "Creep". Nicht eine wirkliche Überraschung oder neue Idee schenkt uns dieses Machwerk, und das gilt auch einhundertprozentig für die schlussendlich offerierte banale Herkunftsgeschichte des Kanalmonsters.
Kann man ja trotzdem ruhig mal machen, so einen kleinen schmutzigen Horrorfilm nach Schema F. Aber dann doch bitte diese Fingerübung nicht gleich als große Revolution des Genres verkaufen wollen, meine Damen und Herren. Also so was.

Volker Robrahn

7

Zu aller erst muss ich erwähnen, daß es mein Gemüt erfreut mal einen deutschen Film zu sehen, der in der Gegenüberstellung mit etwaiigen amerikanischen Filmen recht gut standhält.
Die 7 Punkte sind für die Szenen wo ich meine Maus auf die Tastaur gehauen habe, auf Grund des Schocks und die, zwar gekannten aber trotzdem guten Kamereinstellungen die immer wieder für gruseln sorgen. Das herumgerenne im U-Bahn_untergrund ist zwar mit der Zeit ärgerlich, jedoch kann auch die Spannung halten.
Was ich sehr an solch Filmen mag, ist dieses Ungewisse. Mich neckt es immer den Film zu Ende zus ehen nur weil cih wissen will wer bzw was das Böse ist.
Und genau da schließe ich auf meine "Minuspunkte"; "Halloween" hat einen interessanten Täter, man will immer mehr über das psychische gutachten erfahren. Bey "Creep" ist das ejdoch nicht der Fall, doch könnte man die Story mit ein wenig Phantasie sicherlich tiefer und interessanter gestalten. Der Täter, was und wer er war, bleibt ungeklärt was fast ins sinnlose schwenkt. Die Zeichen am Rande, sind leider zu ungiebig. Eine besser gestaltete Person (auf den Täter bezogen) würde den Film sicherlich um ein Vielfaches heben.
Das z.B. hat "Halloween" crepp vorraus, um noch ein Beispiel anzuführen; "Saw" hat eine seichte aber dennoch gewisse Philosophie die einen zum Nachdenken und philosphieren anregt. Soetwas fehlt "Creep" leider auch.

Um abzuschließen; ich habe mir den Film nicht auf Grund der Rollenbesetzung angesehen. Ich wollte eine Packung Grusel und Horror die meine Nerven auf Trap halten und das habe ich bekommen.
Die kurzen und zum größten Teil hirnlosen negativen Bewertungen finde ich sehr unangebracht, wobey wohl nicht anzumerken ist, daß ihnen an Struktur und Begründung fehlt.
Guter schockender Film, jedoch seichte Story die noch gut auiszubauen gewesen wäre

franka ist in der englischen originalfassung ganz erfrischend als deutsche vernunftmachoqueen
aber ansonsten ist der film einfach total unwahrscheinlich und unlogisch und auch mal rein psychologischen darstellung aber sowas von "an den haaren herbeigezogen".
tiefpunkt auf der einen seite ist die überflüsslige vaginaoperation und auf der andere seite das losgehende trommelmännchen.
der ganze film funktioniert streng nach geisterbahnlogik, was ihm jeglichen effekt raubt, mal von den leicht traumatisierenden darstellungen blutspritzender gewaltanwendung absieht.
einer der unglaubwürdigsten bösewichte der filmgeschichte.

4

so ich hab mir jetzt alle comments durchgelesen und verschwende jetz mal meine zeit,euch zu antworten... :)
ich habe den film noch nicht gesehen,kann mir aber trotzdem schon ganz gut eine eigene meinung dazu bilden (trailer gesehn+kritiken gelesen)
ich meine: FSK ab 16 is schon krass (bin 17),aber das liegt eher an dem film,ich habe keine probleme mit sowas und niemand den ich kenne
-es gibt einige gute schockmomente,die mandy-szene wird die meisten verstören (mich jetz nicht weil ich das nur als kurzen ausschnitt gesehen habe,der zwar eklig ist aber mich vom plot her nicht berührt)
-die story weist logikfehler auf, auch wenn ich mir alles durch die hints ungefähr so erkläre:der creep wurde von einem doc erschaffen,der mit menschen/menschlichen föten experimentierte,und ahmt den doc nach (mandy-szene,waschen der hände,betäubungsmaske etc.)
das hintergrundszenario (tunnel/labor im untergrund) ist nicht allzu abwegig,der londoner untergrund besteht auch aus aufgegebenen U-haltestellen,bunkern etc.
trotzdem ist der plot klischeebeladen (kein töten des irren,trotz chance, "Über"-antagonist) und halt logikfehler
ich denke auch dass die leute die hier am meisten geifern entweder beschränkt sozialfähig sind xD oder aber doch geschockter waren als sie zugeben wollen...man muss film und realität halt trennen können
FAZIT:einige gute schockmomente,aber schwacher plot,der vieles hätte besser machen können!

5

der film war ziemlich eigenartig....
wieso heißt er überhaupt "creep" wenn doch das "Wesen" eignentlich "Craig" heißt???
Meine Theorie war ja das craig werden wolle wie sein vater der wohl arzt war....vielleicht hatte er aj desshalb dieses "krankenhauszimmer" eingerichtet.....aber wozu diese kinder???
Und das so jemand in einer u-bahn station bzw in der unterwelt dieser station woht ist sehr unrealistisch....und dieser ganze film ist im allgemeinen ziemlich krank!!

1

was ist das fürn vieh....was sucht es da..ich glaube es wurde missbraucht..dieses blut aufm laken..und es gab ja mehrere krüppel-siehe kinderbetten..aber warum sägt es mandy untenrum entzwei.hallo!??-sinnlos...dachte erst es will sich paaren und dann ein neues mittelwesen zw. freak und mensch machen...ich sollte filmautor werden!
würde wesentlich sinnvolleren schrott produzieren

Meiner Meinung nach hinterliegt dem Film eine gute Idee, jedoch wurde diese nicht richtig genutzt. Es gibt ja viele Filme à la 'irgendein Mutant rennt rum und will alles abschlachten'. In den meisten Filmen wird jedoch auch zu irgendeinem Zeitpunkt aufgedeckt wieso das passiert, was dem 'Mutanten' wiederfahren ist - diese Fragen bleiben ziehmlich unbeantwortet. Schön und gut, es gibt Mutantenbabys und ein Foto von einem Arzt, außerdem wird der Eindruck erweckt, der 'Mutant' wäre selbst ein Chirurg. Es könnte natuerlich sein, dass der 'Mutant' eines von diesem Arzt auf dem Bild entworfenen Babys ist und sich in irgendeiner Weise rächen will. Aber .. an wem genau? und wieso an irgendwelchen U-Bahn-Fahrern? Es hätten mehr Hintergrundinformationen bedurft, um die Beweggründe richtig darstellen zu können.

Außerdem frage ich mich, wieso er manche Leute einfach mal so abmezelt und andere in ein Gefängnis im Wasser steckt. Diese 'Logik' ist äußerst fragwürdig.

Das sind die Momente wo ich mich frage wer den Verstand verloren hat, die Welt oder ich. Im allgemeinen bin ich mit der Journaille auf einer Wellenlänge, und wenn ich einen Film schätze ist es meist auch mindestens ein Kritikererfolg.
WARUM um alles in der Welt geht die gesamte Menschheit so auf diesen niedlichen Slasherfilm los? Der war doch völlig okay!!
Musik, Schauspieler, Settings, Schnitt, Kamera: tip top, nichts zu murren! Endlich mal wieder ein kompromissloser, stahlharter Schocker, der nur gegen Ende die Schraube etwas überdreht, um dann aber die beste Schlusseinstellung seit Ewigkeiten hinzulegen!
Sehe ich mindestens gleichauf mit "The Descent" und manchmal geht es sogar in die Ränge der Altmeister Fulci, Argento oder Bavas, WIRKLICH! Und auf jeden Fall zehntausend Mal besser als diese völlig überschätzte "Saw"-Kacke!
Irgendwie ist meine Auffassung von gutem, verstörenden Horror nicht konform mit den derzeitigen Gewaltporno-Fraktion....

8

Also ich finde den Film sehr gut.

4

Also ich fand den Film nicht so spannend.Er hatte keine Handlung das Monster sah aus wie gollum oder ein alter Mann der es im Kreuz hatte...Und die Fsk verteilung finde ich nicht zu niedrig?! Der Held(Franka)überlebt und das Guzte siegt...ist die Vorrausetzung und viel Blut ist auch nicht geflossen.Also ich fand ihn okey nichts besonderes..

ich fand den film schon sehr gruselig. aber ich verstehe den
hintergrund einfach nicht. mit den babies und der frau und
mit "cranc" ??? kan mir das mal jmd erklären ?

6

Wie ich entsetzt feststellen muss, treiben sich auf diesem Portal ziemlich viele arrogante Idioten rum. Schön dass du dich perfekt artikulieren kannst "raphael" - möp, von wegen. Dann wäre dir doch sicher aufgefallen dass der Satz von Christian absolut Sinn ergibt, da lediglich ein "r" fehlt......Allgemein, was ist das wieder für eine Unart, Leute zu beleidigen, die eine andere Meinung als man selbst hat. Ganz, ganz unterstes Niveau ist das; für Leute wie dich muss man sich als deutscher Staatsbürger echt schämen, oh gott von solchen bastarden gibt es viel zu viele.....Ich weiß ja nicht was du kompensieren musst, aber tu es an anderer Stelle.....

Zum Film: Für seine Verhältnisse hat er mich ganz gut unterhalten, trotz schrecklicher logikfehler usw. Jeder der ne schlechte Bewertung abgegeben hat, hatte schlichzweg falsche Erwartungen..... Und ganz ehrlich leute, bei solchen Filmen geh ich nicht ons Kino, ich kuck sie Abends oder nachts wenn sonnst nur bullshit kommt....

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