Seit
Anbeginn der Zeit kämpfen zwei gegnerische Kriegerkasten um die
Vorherrschaft auf der Erde. Ohne, daß die Menschen überhaupt etwas
ahnen, holen die Katzen zum entscheidenden Schlag gegen ihre Erzfeinde
- die Hunde - aus: Perserkater Mr. Tinkles hat dafür einen teuflischen
Plan ausgeheckt, den nur die absoluten Spitzenagenten unter den
Hunden vereiteln können. Eine wichtige Rolle dabei spielt der menschliche
Wissenschaftler Professor Brody, steht dieser doch kurz vor der
Entwicklung eines Serums, das alle Menschen vor Hundeallergien schützen
soll. Womit die Hunde gegenüber den Katzen entscheidend im Vorteil
wären. Und ausgerechnet jetzt liegt das Schicksal der Familie Brody
in den tapsigen Pfoten des unerfahrenen Beagles und Agentenlehrlings
Lou.
Zugegeben,
diese hoch offizielle Inhaltsbeschreibung klingt reichlich albern
und sehr, sehr uninteressant. Zumindest für alle Zuschauer oberhalb
der Pokemon-Zielgruppe. Und auch bei der müßte allmählich
der Bedarf an Filmen mit sprechenden Tieren gedeckt sein. Wie viele
Schweinchen mit Namen Babe oder Dr. Dolittles sind nötig, bis aus
dem anfänglichen Staunen darüber, "was die süßen Tiere alles können"
ein gelangweiltes Gähnen wird? Gerade Kinder wenden sich schließlich
besonders schnell neuen und für sie interessanteren Dingen zu. Die
Erwartungen an "Cats & Dogs" waren daher auch auf Seiten der Produzenten
nicht allzu groß. Um so überraschender dann der große Erfolg des
Films beim amerikanischen Publikum, der mit Platz 1 der Kinocharts
am Startwochenende belohnt wurde. Ein unerwarteter Erfolg, aber
ein gerechtfertigter - denn der Film ist gut!
Auch eine alberne Geschichte und die abgegriffene Idee der dauerquasselnden
Vierbeiner ist eben kein Problem, wenn das ganze Charme und Witz
besitzt. "Cats & Dogs" hat davon reichlich und ist dazu noch rasant
inszeniert. Bereits nach den ersten fünf Minuten kann man sicher
sein, die Eintrittskarte zu Recht gelöst zu haben, denn dann hat
man bereits den besten und temporeichsten Zweikampf "Hund gegen
Katze" gesehen. Eindeutiger Sieger auf dem Schlachtfeld ist die
hinterlistige Mietze, die Sympathie des Publikums wird aber ganz
eindeutig in Richtung der aufrichtig und ehrenhaft agierenden Kläffer
gelenkt. Deren unterirdische Hightech-Anlagen - samt absolut professioneller
Ausbildung und Ausrüstung - stehen denen von altbekannten "echten"
Agenten nicht nach und sorgen für zahlreiche gelungene Szenen. Kaum
ein Klischee des Undercover-Agenten wird dabei vergessen, und wenn
der erfahrene Schäferhund Butch seinem jungen Schützling predigt,
"niemals eine persönliche Beziehung zum menschlichen Zielobjekt
aufzubauen", merkt man erst, wie oft einem dieser Plot in ernstgemeinten
Streifen mit menschlichen Darstellern eigentlich schon vorgesetzt
wurde. Und apropos menschliche Darsteller: Die sind zwar auch dabei,
aber natürlich nicht die Stars des Films. Und der gute Jeff Goldblum
ist es ja auch schon gewohnt, von wesentlich größeren Tieren an
die Wand gespielt zu werden.
Bei
"Cats & Dogs" stehen der Niedlichkeitsfaktor, die technischen Spielereien
und der Charme der einzelnen Figuren in einem gesunden Verhältnis
zueinander und erzeugen eine warmherzige Atmosphäre. Die tricktechnische
Inszenierung ist beeindruckend und nahezu perfekt, aber das erwartet
man heutzutage auch von so einem Werk. Der finale Showdown ist zwar
mal wieder etwas zu bombastisch und langatmig geraten, aber sonst
gibt es eigentlich nicht viel auszusetzen. Filme mit sprechenden
Tieren können in der Tat oftmals sehr nervig sein. Werden sie so
präsentiert wie "Cats & Dogs", sind sie aber völlig in Ordnung.
kleine Werbepause
Cats and Dogs
Bilder: Copyright


Wirklich witzig. Meinem Hund hat er auch gefallen! ;-)
Verdammt lustiger Film!!!!!
Einfach süß zum knuddeln
Der film ist klasse!!!
ich freu mich wen ic in sehen kan!!!
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