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Brügge sehen...und Sterben?

Brügge sehen...und Sterben?
schwarze komödie , gb/bel 2008
original
in bruges
regie
martin mcdonaghs
drehbuch
martin mcdonaghs
cast
colin farrell,
brendan gleeson,
ralph fiennes,
clemence poes, u.a.
spielzeit
105 Minuten
kinostart
15. Mai 2008
homepage
http://www.brueggesehenundsterben.de
bewertung

9 von 10 Augen

 

Die Stadt Brügge, das "Venedig des Nordens", gehört sicher zu den beliebtesten Urlaubs-Zielen Mitteleuropas. Mit den zahlreichen Brücken und Kanälen, dem mittelalterlichen Flair und der malerischen Kulisse der Altstadt kommen vor allem Touristen auf ihre Kosten, die es ruhiger angehen lassen wollen, kulturell und historisch interessiert sind. Nach Brügge fährt man, um zu entspannen. Eigentlich.

Auch Ray (Colin Farrell) und Ken (Brendan Gleeson) verschlägt es in das romantische belgische Städtchen. Von ihrem Boss Harry (Ralph Fiennes) wurden sie hierher beordert, einen Grund für ihren kleinen Ausflug hat er ihnen aber nicht genannt. Vielleicht hat es damit zu tun, dass sie kürzlich in London zwei Menschen umgebracht haben, darunter ein Kind, das eigentlich nicht auf der Abschussliste stand, und nun untertauchen sollen. Ray und Ken wollen das Beste aus der Situation machen. Für Ken bedeutet das, den zahlreichen Sehenswürdigkeiten einen Besuch abzustatten. Ray betrachtet "fucking Bruges" als Hölle auf Erden, und nutzt die Zeit, in der die Killer auf den angekündigten Anruf von Harry warten, um Bekanntschaft mit der hübschen Chloe (Clemence Poesy), deren Ex-Freund Erik (Jeremie Renier), dem kleinwüchsigen, waghalsige Theorien aufstellenden Schauspieler Jimmy (Jordan Rentice) sowie einigen holländischen Nutten zu machen, lässt aber auch keine Gelegenheit aus, Touristen zu bepöbeln und/oder sich mit ihnen zu prügeln. Dann kommt endlich der Anruf. Die Nachricht, oder vielmehr der Auftrag, ist von erheblicher Brisanz. Man kann nach Brügge fahren, um zu entspannen. Man kann es aber auch tun, um zu sterben.

Das ist schon ein ziemlich genialer Schachzug, ausgerechnet Brügge, einen so romantischen und zumindest oberflächlich betrachtet friedlichen Ort, zum Schauplatz einer pechschwarzen Komödie zu machen die ebenso friedlich beginnt, sich mit zunehmender Dauer aber zuspitzt und schließlich für einige Charaktere sehr unschön endet. Brügge fungiert schon fast als eigener Charakter, ohne den Martin McDonaghs Spielfilmdebüt das gewisse Etwas fehlen würde. Für die Kameramänner muss es wohl auch ein Traum gewesen sein, in Brügge zu drehen. Selbst wenn die Kamera irgendwo in einer Ecke auf dem Boden gelegen hätte - das eingefangene Bild wäre sicher immer noch ein wunderschönes gewesen.
Brügge ist als Schauplatz essentiell wichtig, die Vorzüge von McDonaghs Werk reduzieren sich aber natürlich nicht einzig auf diese Stadt. Sein Kurzfilm "Six Shooter" erhielt 2006 einen Oscar. Das gleiche Schicksal wird "Brügge sehen... und sterben?" vermutlich nicht widerfahren, verdient wäre es aber allemal - vor allem für das Drehbuch. Die Dialoge und originellen Wendungen sind eine Klasse für sich und selbst die Charaktere sind für eine Komödie - was "Brügge sehen…" im Kern nunmal ist - erstaunlich gut ausgearbeitet.

Ken genießt jede Sekunde in Brügge. Er fährt mit Booten die Kanäle entlang, besichtigt Kirchen und andere Sehenswürdigkeiten, und kann für die Ignoranz Rays gegenüber der Schönheit der Stadt nur wenig Verständnis aufbringen. Aber das beruht ja auf Gegenseitigkeit. Nur widerwillig schaut sich Ray "fucking Bruges" an, nutzt auch jede Gelegenheit, um den Städtetouren zu entgehen und sich irgendwo voll laufen zu lassen oder mit Chloe zu essen. Ihre Gegensätzlichkeit spiegelt sich auch in ihrem bisherigen Schaffen als Auftragskiller wider. Während Ken der alte Hase ist, den nichts mehr wirklich erschüttern kann, hat Ray gleich seinen ersten Einsatz gehörig vermasselt und plagt sich nun mit Gewissensbissen wegen des getöteten Kindes.
Brendan Gleeson steckt in seine Rolle dann auch alle Ruhe und Gelassenheit dieser Welt, während Colin Farrell seinen Ray übernervös und ständig gehetzt wirkend auf die Leinwand bringt und dabei einmal mehr sein enormes Talent unter Beweis stellt. Die Beiden ergänzen sich perfekt, als Schauspieler genau wie ihre Figuren: Hier der alte Haudegen, da der aufstrebende Schönling, der mittlerweile auch schon mit zahlreichen Größen des Filmgeschäfts (Spielberg, Malick, Allen, Stone) zusammengearbeitet hat.
Nach diversen (Fehl-)Entwicklungen lässt es sich dann schließlich Harry, der Boss, nicht nehmen, Brügge auch noch einen Besuch abzustatten. Durfte man sich bis dahin schon an den Darstellern erfreuen, betritt mit Ralph Fiennes nun das dritte Schwergewicht die Bühne. Harry ist ein eiskalter Killer und Harry hat Prinzipien. Und wer gegen diese verstößt - nun ja, hat auch keine Gelegenheit, dies wieder gut zu machen. Harry trägt aber vor allem endgültig zur inflationären Benutzung des Wortes "fuck" bei, die Ray bis dahin schon recht gut betrieb. Es stellt nun sicher keine Meisterleistung dar, mehrere Dutzend Male dieses Wort ins Drehbuch zu schreiben, aus den Mündern von Farrell und Fiennes, mit breitem irischen Akzent, klingt es aber nun mal verdammt herrlich. Was eigentlich immer gilt, gilt hier deshalb ganz besonders: wenn möglich, in der Originalfassung sehen.

Neben all den "fucks" und hochkarätigen Schauspielern lebt "Brügge sehen…" vor allem von zig brillanten Szenen, in denen sich die Story jeweils in eine Richtung entwickelt, die entweder herrlich amüsant oder so nicht zu erwarten gewesen ist. Oftmals ist das Geschehen eigentlich bitterernst, ob der dargebotenen Skurrilität bleibt einem aber häufig gar nichts anderes übrig, als trotzdem zu lachen.
So etwas wie eine wirklich gravierende Schwäche weist "Brügge sehen…" nicht auf. Der finale Showdown hätte vielleicht noch etwas unkonventioneller ausfallen dürfen. Dafür ist er in seiner Härte überaus konsequent. So witzig, wie dieser Film auch sein mag - ein Happy End für alle Beteiligten darf es nicht geben und gibt es auch nicht. Und das ist auch insgesamt eine der ganz großen Stärken: Mag das Geschehen auch noch so absurd sein, es bleibt trotzdem fest im Bereich des Möglichen und Vorstellbaren verankert. McDonagh begeht hier eine Gratwanderung, die absolut gelingt.

Natürlich wird er sich den Vergleich gefallen lassen müssen, den mit dem Herren Tarantino. Fakt ist: auch "Brügge sehen…", im Übrigen auch mit einem fantastischen Score von Carter Burwell, dem Stamm-Komponisten der Coen-Brüder unterlegt, hat das Zeug zum Kult. Und vielleicht wird McDonagh irgendwann einmal einen ähnlichen Status erreichen wie Sankt Quentin. Fakt ist aber vor allem, dass er hier seinen ganz eigenen Stil prägt, der nicht offensichtlich daran orientiert ist, Tarantino nachzueifern, wie es etwa bei "Smokin' Aces" von Joe Carnahan der Fall war. "Brügge sehen…" ist ein Film für Fans bitterbösen Humors. Und hoffentlich nicht McDonaghs letzter in dieser hervorragenden Qualität.

René Loch

9

Kann der Kritik in allen Belangen zustimmen. Traurig nur, dass ein solch toller Streifen in einer Millionen-/Kultur-Stadt wie Hamburg nur in ganzen drei Kinos anläuft, während z.B. das Cinemaxx-Programm vollgestopft mit filmischem Müll ist.

10

Kann der Kritik nur zustimmen. Ein brillianter und absolut sehenswerter Film. Hab den Film mit Originalton gesehen und war begeistert. Das einzig schlechte an dem Film ist das man kaum darueber reden kann ohne eine der vielen Ueberraschungen zu verraten.

1

Pistolen haben in mittelalterlichen europäischen Kleinstädten einfach nix verloren.
Aber irgendwas ist am Erschießen wohl dran, daß es immer wieder auf die Leinwand muß.

9

Kann der Rezension nur voll und ganz zustimmen. Die Herren Farrell, Gleeson und Fiennes bilden ein Trio der Extraklasse, was ich so seit Jahren nicht mehr gesehen habe.
Endlich mal wieder ein Film, den ich mir auf DVD holen werde. FUCK!

9

Die Rezension trifft es meines Erachtens ziemlich genau!!

Toller Film, den ich mir nach dem Erscheinen der DVD schnellst möglich auch noch auf Englisch zu Gemüte führen werde ;)

9

Ich gebe dem Film auch eine 9!

Fällt mir nur gerade so auf, vier Kommentare hintereinander, die alle anfangen mit "Kann der Rezension nur zustimmen"... Muss wohl wirklich ein guter Film sein ;)

Aber da ich mich normalerweise immer auf die Filmszene Rezensionen verlassen kann und auch noch nie wirklich enttäuscht wurde, steht der Film somit definitiv auf dem Programm!

10

"Der Kanadier hat sie erkannt."
Farrells Mimikspiel ist klasse. Story gut. Bilder schön. Humor bitter.
Endlich mal wieder ein Volltreffer.

9

sehr gut. exzellenter score, großartiger absurder humor, ganz tolle darsteller, schöne bilder. wirklich störend ist meines erachtens nur farrells deutsche synchronstimme.

5

Ich kann die 9 Augen nicht so ganz nachvollziehen.... wo man sich bei diesen Film tot lachen soll weiss ich beim besten Willen nicht - habe zwar auch häufig geschmunzelt aber besonders viele Brüller kommen nicht wirklich vor.

Die Schauspieler sind durch die Bank weg super und auch die Idee, die Story in Brügge spielen zu lassen ist sehr originell. Trotzdem schleppt sich der Film streckenweise arg zäh dahin und bis auf den Showdown gibts kaum richtige Highlights. Hier und da mal eine witzige Szene und dann nichts.

Vielleicht habe ich einfach viel zu viele Erwartungen an diesen Film gestellt und vielleicht hat es auch damit zu tun das ausser mir und meinem Kumpel gerade mal noch 4 anderen Leute zur Prime Time im grössten Kino einer deutschen Grossstadt waren - letztendlich bleibt nur zu sagen das "Brügge sehen .... und sterben?" ein netter, kurzweiliger und origineller Film mit diversen Längen ist, aber bei weitem nicht das Meisterwerk als das er hier angepriesen wird.

10

Dieser Film ist gut!

7

Einige ganz nette Einfälle, einige Längen, ein bisschen "Tarantino für Arme". Mit Gleeson und Fiennes zwei gute Schauspieler, Farrell kann ich nicht allzu viel abgewinnen, er hat mich nicht überzeugt. Brügge ist ohne Frage ein toller Schauplatz.
Stellenweise ziemlich grottige Synchronisation.

8

Ich kann der Rezension nicht voll ganz zustimmen, denn das Brügge... im Kern eine Komödie ist stimmt einfach nicht. Es war allerdings eine gute Idee, die Skurilität der Rollen hervorzuheben: der kultivierte und freundlich Seniorkiller mit seinem jungen Kollegen bei jeder Gelegenheit wie nerviger Fünfjähriger aufführt und deren cholerisch zynische Boss machen die dramatische Story zu einem überdrehten aber anspruchsvollen (und ja, auch sehr witzigem) Kinoerlebnis. Lohnt sich

10

Seit langem mal wieder ein guter Film bei dem sich der Kinobesuch auch gelohnt hat. Alleine schon die wirklich wahnwitzige Handlung vom Aufenthalt zweier Killer in Brügge macht diesen Film sehenswert.
Auch die schauspielerische Leistung der Schauspieler ist brillant. Besonders gut hierbei fand ich Ralph Fiennes, der zwar einen kurzen Part inne hielt, jedoch durch die Darstellung des irren Untergrundbosses mit Prinzipien zu überzeugen wusste. Jedoch sollt man beachten, dass die Hauptrolle in diesem Film wie es der Titel bereits sagt, Brügge vorbehalten ist. Durch die tollen Kameraschnitte wirkt dieser Ort fast wie von unserer Realität ausgeschlossen und geradezu magisch. Und wenn man dann noch die Dialoge bedenkt würde ich diesen Film glatt zu einem kleinen Juwel der Filmgeschichte küren. Wenn man dem Film nun unbedingt was anhängen will dann ist es der Umstand, dass man Brendan Gleeson und Collin Farrell die Rolle der Killer nicht wirklich abkauft. Da dies aber denke ich eher nebensächlich ist, kann ich diesen Film nur empfehlen. Einfach Klasse!

10

Ich habe nicht allzu viel von dem Film erwartet, dachte, mal eine gute Unterhaltung. Muss jedoch sagen: GENIAL! Ein echt sehr guter Film. Ich kenne keinen Film der Genre-Elemente so gut vermischen konnte. Der schwarze Humor ist einfach nur einsame Spitze. Die Darsteller haben ihre Rollen mehr als überzeugend gespielt und insgesamt ein Muss.
Note: 1 oder ***** Sterne.

5

Schlecht war er nicht, aber ich hab diesen Film einfach nicht verstanden.

10

Besonders gelungen fand ich, wie unter der ganzen Krimistory eigentlich das Thema Schuld und Sühne behandelt wird. Nicht von ungefähr wird hier auf ein berühmtes Gemälde, dass das Jüngste Gericht darstellt, eingegangen. Auch im Showdown erscheinen auf dem Brügger Marktplatz Personen, die Masken nach Motiven dieses Bildes tragen. Die Hauptfigur, der schuldbeladene Ray, läuft mitten in sie hinein und Symbolik und Realität verschmelzen in diesem Moment ineinander.
Ein in allen Belangen großartiger Film!

8

1a Film - in English, durch die deutsche Synchro, die nicht wirklich schlecht ist aber so einen Film, der viel durch Dialoge und Akzente lebt kann man nicht synchronisieren, geht Vieles verloren. Also bitte alle im Original schauen und einen lustigen, ernsten, kompromisslosen und verrückten Film erleben in einer unglaublich schönen Kulisse - wirklich märchenhaft ;-)

7

hab den vor längerer zeit als ov gesehen und war leicht enttäuscht.
ist natürlich kein schlechtes werk.
da gibts aber nun auch echt besserers aus der ecke.
++

10

Wow! Seit langem mal wieder ein origineller Streifen! Hat echt das Zeug zum Kult... Super Film...Und diese oben besagten Längen sind keine Schwäche, sondern eine gewollte Mut zur Langsamkeit, die von vielen Leuten in der heutigen hastigen, schnellen Welt nicht mehr verstanden wird...

6

hätte nicht gedacht das brügge so schön ist. von den aufnahmen her sehr gut, von der handlung her eher mittelmäßig.

1

ich fand den film grottenschlecht , habe zum schluß nur noch vorgespult .
auf dem cover stand was von wegen vergleich mit snatch und noch einen anderen film der echt kult ist , dieser film ist es aber definitiv nicht .

8

Ein grandioser Film. Möchte an dieser Stelle erwähnen, dass ich aufgrund der zahlreichen, positiven Kommentare losging und mir den Film besorgte. Gefesselt von der ersten Minute, bishin zum Showdown.
Ein Muss für den Filmfan.

4

Unterm Strich - im Ganzen betrachtet - ein langweiliger Film.
Da hilft auch der Showdown nicht mehr

1

Vor diesem Film kann ich nur warnen. Eine zynische Handlung, mit vollkommen unangemessenem Drang zum komödiantischen. Die ganze Zeit über schwebt das Damoklesschwert eines Kindermordes über dem Streifen, ein bitterer Beigeschmack bis zum aufdringlich-blutigen Showdown. Auch am Ende, wo es nun wirklich nichts mehr zu lachen gibt, platziert der Regisseur noch Tarantino-Artige Dialoge. Der Film lässt einen Ratlos zurück, oder auch gleichgültig, wie auch immer. Er hat einen Ehrenplatz in der Mülltonne der Filmgeschichte verdient.

9

Nun, die teilweise stark abweichenden Bewertungen zeigen es doch sehr deutlich, dass Filmbeurteilungen nicht auf Geschmäcker beruhen sollten, sondern vielmehr auf allgemeinem Filmverständnis.

Beispielsweise würde ein überragend gutes Buch ebenfalls schlecht wegkommen, wenn der Leser der darin geschreiebenen Sprache nicht mächtig wäre. Was man nicht versteht, kann daher nur schlecht sein.

9

Kult. In English vom Feinsten. Geschmäcker variieren, aber dieser gefällt mir wirklich. Schuld und Sühne, Lebensfreude vs. Tod. Egal, was alle sagen. I loved it.

5

Ja, es ist ein ganz guter Film, schöne Kulisse, gute Schauspieler und Spannung ist auch vorhanden. Für mich ist er aber zu lahm und hat zu wenig Story. Ich habe mich auf dieser Seite informiert, welchen Film man denn mal anschauen kann, und war erstaunt über die vielen Augen die für „Brügge“ vergeben wurden. Also bin ich auf zur Videothek und habe mir den Film geholt. Nach diesen riesigen Bewertungen war ich total enttäuscht. Da sehr viel 9von10 und 10von10 vergeben wurde, konnte doch nichts schiefgehen …aber es kann! Ich gebe dem Film trotzdem 5von10 Augen, weil ich ihn ohne eure Bewertung gar nicht mal so schlecht finde. Also wenn ich 10von10 Augen vergebe, dann habe ich schon mein Zelt vor dem Anwesen der Schauspieler aufgeschlagen… Vielleicht sollten die Augen mal definiert werden, [wie z.B. 10von10 = bester Film aller Zeiten]

6

Ich habe den Film vor 3 Tagen gesehen und so im Nachhinein muss ich sagen fand ich ihn ganz gut. Am Anfang kommt aber oft ein bisschen Langeweile auf. Weil man nicht weis was die 2 Killer dort richtig zu tun haben. Und die Dialoge werten das ganze auch nicht gerade sehr auf. Zum Schluß hin wird es allerdings einigermaßen Spannend.

9

Super Film!
Zwar am Anfang etwas träge und braucht etwas bis man weiß wo´s langgehen soll, aber spätestens nach 30min hat man echt tierisch Spass. Vor allem Farrell spielt genial. Sehr skurril aber auch melancholisch. Im übrigen dachte ich das "Burn after reading" vom gleichen Schlag wäre, wobei ich in dieser Hinsicht sehr enttäuscht wurde!

10

Filmfans sind wie Drogensüchtige!! Immer auf der Jagd nach diesem besonderen Rauschzustand...dem absolut genialen Film...Eine Befriedigung die man kaum in Worte fassen kann und welche sich wohl am ehesten mit dem allseits bekannten Kribbeln im Bauch vergleichen lässt:) Hat man dann so einen Film endlich wieder gefunden, will man am Liebsten die ganze Welt dazu zwingen ihn auf der Stelle anzusehen...Deshalb guggt euch diesen Film an...Hammer:D

1

fand den film ziemlich schlecht auch wenn man ab und an mal schmunzeln konnte. und der film den schwede meinte war pulp fiction. mal im ernst snatch ist geil und pulp fiction auch aber der hier auf gar keinen fall.

1

Schließe mich meinem Vorredner voll und ganz an. Haben diesen Film auf Grund der guten Bewertung an einem Filmabend ausgeliehen und mit 8 Leuten geschaut. Anfangs traute man sich ja garnix zu sagen, wegen der guten Kritik und so, aber als der Film zu Ende war...

Der Film hatte wirklich niemandem gefallen. Dem Ende kann man vielleicht noch was abgewinnen, aber ansonsten...

1

Absolut negativ. Film ist sehr langweilig. Geldverschwendung !!!

9

echt sehenswert... wer auf einen film getragen von seinen schauspielern steht und geniale dialoge mag, der sollte sich diesen streifen nicht entgehen lassen!!! alle vergleiche mit tarantino und co. würde ich mal unterlassen, denn es fließt weniger blut und der film ist ein bißchen scharfsinniger. wer tarantino erwartet ist hier fehl am platz. der film geht seinen eigenen weg und das gekonnt. aber sicher ist das geschmacksache.

2

Hallo?!
Was um aller Welt ist an diesem Film toll. Tödlich!! langweilig, was soll das? Dieser Pseudo-Anspruch der hier verkauft wird, unmöglich. Hauptsache viel schießen und viel töten, super. Handlung = 0

1

Kann die guten Kritiken nicht nachvollziehen.
Äußerst zähe Kost mit schlecht verdaulichem Inhalt.
Englischer Humor der kaum zur enfaltung kommt und eine langatmige Handlung.

6

also toll fand ich die schauspieler, die atmosphäre und die unerwarteten wendungen des films.

aber zu oft verzieht man verstört das gesicht und fragt sich was es mit der handlung denn auf sich hat.
ich habe bis zum schluss gewartet in der hoffnung eine message in dem film zu erkennen, oder wenigstens etwas, das einem zeigt worauf der film hinauswollte, doch wurde ich leider enttäuscht.

alles was dieser film meiner meinung nach sagen könnte, ist dass das strikte befolgen eigener prinzipien dumm und sinnlos ist ...
aber sonst hab ich leider nichts gefunden.

dieser film will sich große teile seiner spannung durch gewalt erkaufen!
geht es nicht auch mal anders?

10

ich war sehr überrascht! score und soundtrack bestens und coole versteckte verweise. darsteller und dialoge super! leiblingsfilm, kult!!!

6

was einige hier von sich geben, wie "wer den film nicht lustig fand, hat ihn nicht verstanden"...

er hat einige momente zum schmunzeln gehabt, war teilweise recht lustig, aber im großen und ganzen bleibt man doch etwas ratlos zurück...denn so, wie er verkauft wurde, nämlich als komödie, funktioniert er mal gar nicht...eher als drama mit einigen lustigen einspritzern...hatte anderes erwartet; aber so wie hier, wirkt es relativ unausgegoren...wenn man sich nicht entscheiden kann, obn der film lustig oder ernst bleiben soll...aber dieses mittelding geht gar nicht.
vor allem ist der vergleich mit pulp fiction völlig fehl am platz.
aber man kann eine menge interpretieren.

Der Film bietet auf jeden Fall gute Aufnahmen einer mittelalterlichen Stadt, aber auch eine eigenartige Handlung. Lachen konnte ich an einigen Stellen, aber ich würde den Film niemals als Komödie einstufen, da er den Kindermord in eine sehr eigenartige Beziehung mit den verzogenen Gags und den sprunghaften Gefühlswechseln der Figuren stellt --> stimmt eher nachdenklich und verursacht Leid bei einigen Zuschauern. Aufgrund der bizarren Konzeption ist er schon irgendwie sehenswert.

9

Absolut genial.
Besser (!) als Q.T., weil intelligenter, witziger und vielschichtiger, weshalb die Überforderung und schlechte Bewertung von Leuten schlichteren Gemüts zu erklären ist.

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