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Blue Crush

Blue Crush
sportfilm , usa 2002
original
regie
john stockwell
drehbuch
john stockwell
cast
kate bosworth,
michelle rodriguez,
matthew davis,
sanoe lale, u.a.
spielzeit
104 Minuten
kinostart
7. August 2003
homepage
bewertung

5 von 10 Augen

Everybody go surfin', surfin' USA. Hier kommt der ultimative Sommerfilm. Surfen. Mädels in knappen Schwimmkostümen. Exotischer Schauplatz. Liebesgeschichte zwischen zwei schnuckeligen Hauptdarstellern. Überwindung von persönlichem Trauma und Gewinn von Respekt. Sonnenuntergang mit Happy End. Would you like to know more?

Anne Marie (Kate Bosworth) lebt mit ihren Freundinnen Eden (Michelle Rodriguez) und Lena (Sanoe Lake) plus jüngerer Schwester Penny (Mika Boorem) in einer Strandhütte in Oahu auf Hawaii. Alle vier Mädchen leben für das Surfen und den Respekt in dieser männerdominierten Sportart. Ihren Lebensunterhalt verdienen die drei Freundinnen als Zimmermädchen im örtlichen Luxushotel, in dem sich dann auch American Football-Star Matt Tollman (Matthew Davis) aufhält - und in Anne Marie verliebt. Das junge Glück ist aber nicht das einzige, um das sich Anne Marie kümmern muss: Der große Pipe Masters-Wettbewerb steht bevor, auf dem Anne Marie unbedingt ein altes Trauma überwinden will und zeigen möchte, dass sie die Königin der Pipe sein kann.

Es ist symptomatisch: Die Darsteller sind hübsch und sympathisch, die Story ist einfach gehalten. Auf der positiven Seite erfreut, dass man auf lächerliche Überdramatisierung durch unglaubwürdige dramatische Wendungen verzichtet hat. Andererseits wird das schnörkellose Sportdrama dadurch auch ein wenig fad, denn so einen richtigen Adrenalin-"Ich kann es schaffen"-Rausch, von denen Sportfilme leben, bringt "Blue Crush" nicht zustande. 
Das mag auch an den offenbar akkurat dargestellten Modalitäten der Pipe-Wettbewerbe liegen, die eben nicht den einen wichtigen Moment (ergo die wichtige, große Sportfilmszene - Stichwort: Zeitlupe, hymnische Musik etc.) haben. Weswegen "Blue Crush" zwar vielleicht sogar noch realistischer als andere Sportdramen daher kommt, aber nicht zwangsläufig packender. 
Das liegt auch an der, sagen wir mal, übersichtlichen Gesamtstruktur des Drehbuchs. Zwar gibt es Probleme, diese werden aber etwa auf "Coyote Ugly"-Niveau abgehandelt. Vielleicht nicht so ganz verwunderlich, wenn das Drehbuch auf einem Zeitungsartikel über die "Surf Girls of Maoui" basiert. Trotzdem, alles ist hier einen Touch zu nett, zu idyllisch - trotz sozialer Schranken, die dann immerhin eine Bedienung des Aschenputtel-Mythos ermöglichen. Von den beiden dicken Schwarzen, die für den comic relief zuständig sind, bishin zu den teilweise wirklich beeindruckenden Wasseraufnahmen: Alles schön und gut, aber gänzlich ohne Aha-Erlebnis. Produzent Brian Grazer übte offenbar noch mit dieser Teenager-Underdogstory, bevor er es dann mit Curtis Hanson, Eminem und "8 Mile" richtig hinbekam. Dort gab es dann auch Schmutz und Schmerz, hier wartet man förmlich darauf, dass Flipper mit ins Bild geschwommen kommt.

"Blue Crush" ist insofern der perfekte Sommerfilm, als das er sich selbst und dem Publikum nicht viel abverlangt. Dieses kann dann nach dem Besuch beruhigt in die Cocktailbar (oder selbst an Strand oder Baggersee) gehen, ohne sich noch weiter um die knapp zwei Stunden nett anzuschauende Unterhaltung zu kümmern, die zuvor über die Leinwand flimmerten. "Blue Crush" ist freundlich, harmlos und leider auch komplett belanglos. Nichts an diesem Film ist wirklich schlecht, aber es gibt auch nicht eine Szene, einen einzigen Moment, der wirklich erinnerungswürdig wäre. Aber wenigstens hat dieser simple Streifen die Konsequenz, ausschließlich dort zu spielen, wo sich eigentlich sämtliche geistlos-glatten Sommerfilmchen der letzten und folgenden Wochen tummeln sollten. Am Strand. Da, wo die Einzeller an Land kriechen.

Simon Staake

7

Also ich find den film einfach geil.Die story ist zwar nicht die beste aber die atemberaubende hintergrundkulisse und die heißen girls sind echt entschädingung für das.Regt echt an mal nach Hawaii zu fliegen.

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