Vampirjäger Blade hat mächtig Ärger: Die modern
gewordenen Vampirfürsten inszenieren eine Medienkampagne,
welche
seine gut gemeinten Aufräumarbeiten als die Taten eines
mörderischen
Psychopathen dastehen lassen. Als die hochmotivierten
FBI-Agenten
seine Basis entdecken, wird Blade festgenommen und sein
Mentor "Whistler"
kommt ums Leben (diesmal wirklich und das so beiläufig,
dass
man sich fragt, wozu die große Wiederauferstehung dieses
an
sich interessanten Charakters in Teil 2 dann überhaupt
nötig
war). Zur Rettung eilen die
"Nightstalkers", eine Gruppe menschlicher Vampirjäger,
angeführt vom sprücheklopfenden Hannibal King (Ryan
Reynolds)
und von Whistlers Tochter Abigail (Jessica Biel). Eher
widerwillig
schließt sich Einzelgänger Blade der Gruppe an, aber
es gilt sich gemeinsam einer großen Bedrohung zu stellen.
Denn um endlich auch das Tageslicht ertragen zu können,
haben
die Vampire denjenigen erweckt, der das schon lange kann
und ihnen
bitte schön auch beibringen soll: Den Urvater ihrer
Spezies
namens Dracula.
Der ist schließlich immer eine Option, wenn einem sonst
nichts
mehr einfällt, und hat uns in der "Blade"-Reihe ja
auch noch gefehlt. Man könnte den Machern dabei sogar
zugute
halten, dass sie hier einen Kreis schließen - wurde die
Figur
des "Blade" doch in den siebziger Jahren mal als
Nebenfigur
für Marvels "Dracula"-Comic-Serie erschaffen. Soviel
Weitsicht dürfte aber kaum der Grund für die Reanimierung
des klassischsten aller Vampire gewesen sein, denn der hat
mit der
alten Comicvorlage genauso wenig gemein wie der gute
"Blade"
selbst. Und eine gute Idee war das Ganze auch nicht, denn
mit dem
großen Namen verbindet man doch eine gewisse Vorstellung
von
Eleganz und Autorität und von Nichts ist Dominic Purcells
muskelbepackter
Haudrauf hier weiter entfernt. Das dürfte im Verlauf der
Dreharbeiten
auch den Verantwortlichen aufgefallen sein, weshalb man
dem Obervampir
jetzt etwas verschämt "Drake" nennt - aber der
Etikettenschwindel
bleibt bestehen.
Abgesehen
von dieser Fehlbesetzung bietet der neue "Blade" aber
nur wenig Grund zum Meckern, eigentlich fällt ansonsten
nur
das abrupte Fallenlassen des Handlungsstranges "FBI" und
"Medienkampagne" etwas befremdend auf. Denn nach rund
dreißig Minuten steht einzig das bunte Team der
"Nightstalkers"
im Mittelpunkt und dies hat interessante Auswirkungen:
Einerseits
wird der Film dadurch extrem kurzweilig und unterhaltsam,
was hauptsächlich
an den meist äußerst gelungenen Onelinern von Ryan
Reynolds'
Hannibal King liegt, der einen amüsanten Gegenpol zum
mittlerweile
etwas ausgereizten coolen Posing eines Wesley Snipes
bietet. Es
führt andererseits aber auch dazu, dass der Film seinem
Titel
gerecht und der gute Blade hier zeitweilig ziemlich in den
Hintergrund
gedrängt wird.
Eine gewagte Abkehr vom bisherigen Erfolgsrezept, die
sicherlich
zu unterschiedlichen Reaktionen führen wird. Der Rezensent
empfindet sie als gelungene Frischzellenkur, denn eine
weitere bierernste,
reine Schlachtplatte à la "Blade 2" wäre nun
wirklich
nicht
mehr zu ertragen gewesen. Mr. Snipes selbst allerdings
zeigte sich
über das Ergebnis wenig amüsiert, verließ nach Abschluss
der Dreharbeiten angefressen das Set und verweigerte auch
jede weitere
PR-Arbeit. Die öffentlich geäußerten Gedankenspiele
von Autor und Regisseur Goyer über einen eigenen
"Nightstalkers"-Film
dürften Snipes' Laune dabei auch nicht verbessert haben.
Aber
wagen wir hier mal knallhart die folgenden Prophezeiungen:
1. So toll sind die neuen Figuren nun auch wieder nicht,
und die
bisher sehr zurückhaltende Aufnahme des Films bei Fans und
sonstigem Publikum lässt einen Ableger doch eher
unwahrscheinlich
erscheinen.
2. "Blade" war der einzige Erfolg von Wesley Snipes in
den letzten Jahren und zwischen Teil 2 und 3 hat er auch
schon gar
nichts anderes mehr gemacht. Die Karriere dürfte damit
wohl
langsam zu Ende sein.
Allzu
traurig über das Ende der Franchise muss der Zuschauer
aber
nicht sein, denn nach drei doch sehr unterschiedlichen
Folgen ist
das Thema wohl auch ausgereizt. "Blade: Trinity" macht
aber zumindest noch mal Spaß, ist kompetent inszeniert und
lässt auch effekttechnisch nix zu wünschen übrig.
Dazu ein nettes Ensemble neuer Figuren, aus dem wir, neben
den bereits
genannten, den von Wrestling-Champ "Triple H" verkörperten
Fiesling Grimwood noch herausheben wollen. Vor allem aber
lässt
der Film den missratenen zweiten Teil mit all seinen
morbiden Abwasserkanälen
und albernen Monstern ein Stück weit vergessen. In diesem
Zusammenhang
sei auch noch mal an das harte, aber gerechte Urteil zu "Blade
2" an dieser Stelle erinnert: Dort wurde Regisseur
Guillermo
Del Toro dazu verdonnert, endlich einen guten
Hollywood-Film abzuliefern,
was er zwischenzeitlich mit "Hellboy"
ja auch getan hat. Des Weiteren legten wir Autor Goyer
(der zum
Abschluss auch die Regie übernehmen durfte) nahe, seine
nervende
Gothic-Besessenheit bitte beim nächsten Mal abzulegen, und
auch dieser Aufforderung kam der einsichtige Sünder nun
nach.
Wir wollen mal nicht davon ausgehen, dass unser kleines
Magazin
derart aufmerksame Leser in Hollywood besitzt, aber es ist
zumindest
beruhigend zu sehen, dass da jemand anscheinend dieselben
Rückschlüsse
gezogen hat. ;-)


Blade 1 war ein verdammt guter film das viele menschen angesprochen hat die action begeistert sind und wesley snipes hat seine rolle gut gespielt und die story hat auch nicht gefehlt....
der 2 teil war so weit gut diese neue ficher haben mich bissle aufgeregt aber sonst serh intressant was ich nur scheise finde in 1 teil kurz vorm ende da sagt diese frau name vergessen wo aufjeden fall im ersten teil eine entscheidene rolle gespielt hat die ärtzin mein ich....aufjedenfall sagt blade zu ihr das er ein besseres serum braucht...und die isch ja net gestroben oder so deswegen find ich es schade das sie nicht merh auftaucht in denn filmen...
und auserdem sterben dem blade alle frauen weg...
der dritte teil war gut ich mein bissle langweilig....und hatte nicht merh die spannung und das gewisse etwas aber das ist bei fortsetzungen immer so wie bei jurassic park ....
und ob es einen 4 gibt kann man nicht wissen nachdem was wesley snipes angessellt hat muss der wohl erstmal in den knast
also meine wenigkeit findet alle 3 teile geil ich mein der 1ste is am besten was ja wohl bei jeden filmreihen so ist...nya das mit teil 4 glaube ich auch weniger aba wäre schön meiner meinung nach bald läuft die serie dazu an aber die wurde nach einer staffel abgesetzt fargt mich ncih warum ich werds mir mal anschauen aba leider spielt Wesley snipes nicht da mit*wein* malsehn wie de rneue Blade dan is hehe
Kommentar hinzufügen