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Blade: Trinity

Blade: Trinity
comic-action , usa 2004
original
blade: trinity
regie
david s. goyer
drehbuch
david s. goyer
cast
wesley snipes,
jessica biel,
ryan reynolds,
kris kristofersson,
dominic purcell, u.a.
spielzeit
113 Minuten
kinostart
20. Januar 2005
homepage
bewertung

6 von 10 Augen

Vampirjäger Blade hat mächtig Ärger: Die modern gewordenen Vampirfürsten inszenieren eine Medienkampagne, welche seine gut gemeinten Aufräumarbeiten als die Taten eines mörderischen Psychopathen dastehen lassen. Als die hochmotivierten FBI-Agenten seine Basis entdecken, wird Blade festgenommen und sein Mentor "Whistler" kommt ums Leben (diesmal wirklich und das so beiläufig, dass man sich fragt, wozu die große Wiederauferstehung dieses an sich interessanten Charakters in Teil 2 dann überhaupt nötig war). Zur Rettung eilen die "Nightstalkers", eine Gruppe menschlicher Vampirjäger, angeführt vom sprücheklopfenden Hannibal King (Ryan Reynolds) und von Whistlers Tochter Abigail (Jessica Biel). Eher widerwillig schließt sich Einzelgänger Blade der Gruppe an, aber es gilt sich gemeinsam einer großen Bedrohung zu stellen. Denn um endlich auch das Tageslicht ertragen zu können, haben die Vampire denjenigen erweckt, der das schon lange kann und ihnen bitte schön auch beibringen soll: Den Urvater ihrer Spezies namens Dracula.

Der ist schließlich immer eine Option, wenn einem sonst nichts mehr einfällt, und hat uns in der "Blade"-Reihe ja auch noch gefehlt. Man könnte den Machern dabei sogar zugute halten, dass sie hier einen Kreis schließen - wurde die Figur des "Blade" doch in den siebziger Jahren mal als Nebenfigur für Marvels "Dracula"-Comic-Serie erschaffen. Soviel Weitsicht dürfte aber kaum der Grund für die Reanimierung des klassischsten aller Vampire gewesen sein, denn der hat mit der alten Comicvorlage genauso wenig gemein wie der gute "Blade" selbst. Und eine gute Idee war das Ganze auch nicht, denn mit dem großen Namen verbindet man doch eine gewisse Vorstellung von Eleganz und Autorität und von Nichts ist Dominic Purcells muskelbepackter Haudrauf hier weiter entfernt. Das dürfte im Verlauf der Dreharbeiten auch den Verantwortlichen aufgefallen sein, weshalb man dem Obervampir jetzt etwas verschämt "Drake" nennt - aber der Etikettenschwindel bleibt bestehen.
Abgesehen von dieser Fehlbesetzung bietet der neue "Blade" aber nur wenig Grund zum Meckern, eigentlich fällt ansonsten nur das abrupte Fallenlassen des Handlungsstranges "FBI" und "Medienkampagne" etwas befremdend auf. Denn nach rund dreißig Minuten steht einzig das bunte Team der "Nightstalkers" im Mittelpunkt und dies hat interessante Auswirkungen: Einerseits wird der Film dadurch extrem kurzweilig und unterhaltsam, was hauptsächlich an den meist äußerst gelungenen Onelinern von Ryan Reynolds' Hannibal King liegt, der einen amüsanten Gegenpol zum mittlerweile etwas ausgereizten coolen Posing eines Wesley Snipes bietet. Es führt andererseits aber auch dazu, dass der Film seinem Titel gerecht und der gute Blade hier zeitweilig ziemlich in den Hintergrund gedrängt wird.
Eine gewagte Abkehr vom bisherigen Erfolgsrezept, die sicherlich zu unterschiedlichen Reaktionen führen wird. Der Rezensent empfindet sie als gelungene Frischzellenkur, denn eine weitere bierernste, reine Schlachtplatte à la "Blade 2" wäre nun wirklich nicht mehr zu ertragen gewesen. Mr. Snipes selbst allerdings zeigte sich über das Ergebnis wenig amüsiert, verließ nach Abschluss der Dreharbeiten angefressen das Set und verweigerte auch jede weitere PR-Arbeit. Die öffentlich geäußerten Gedankenspiele von Autor und Regisseur Goyer über einen eigenen "Nightstalkers"-Film dürften Snipes' Laune dabei auch nicht verbessert haben. Aber wagen wir hier mal knallhart die folgenden Prophezeiungen:
1. So toll sind die neuen Figuren nun auch wieder nicht, und die bisher sehr zurückhaltende Aufnahme des Films bei Fans und sonstigem Publikum lässt einen Ableger doch eher unwahrscheinlich erscheinen.
2. "Blade" war der einzige Erfolg von Wesley Snipes in den letzten Jahren und zwischen Teil 2 und 3 hat er auch schon gar nichts anderes mehr gemacht. Die Karriere dürfte damit wohl langsam zu Ende sein.

Allzu traurig über das Ende der Franchise muss der Zuschauer aber nicht sein, denn nach drei doch sehr unterschiedlichen Folgen ist das Thema wohl auch ausgereizt. "Blade: Trinity" macht aber zumindest noch mal Spaß, ist kompetent inszeniert und lässt auch effekttechnisch nix zu wünschen übrig. Dazu ein nettes Ensemble neuer Figuren, aus dem wir, neben den bereits genannten, den von Wrestling-Champ "Triple H" verkörperten Fiesling Grimwood noch herausheben wollen. Vor allem aber lässt der Film den missratenen zweiten Teil mit all seinen morbiden Abwasserkanälen und albernen Monstern ein Stück weit vergessen. In diesem Zusammenhang sei auch noch mal an das harte, aber gerechte Urteil zu "Blade 2" an dieser Stelle erinnert: Dort wurde Regisseur Guillermo Del Toro dazu verdonnert, endlich einen guten Hollywood-Film abzuliefern, was er zwischenzeitlich mit "Hellboy" ja auch getan hat. Des Weiteren legten wir Autor Goyer (der zum Abschluss auch die Regie übernehmen durfte) nahe, seine nervende Gothic-Besessenheit bitte beim nächsten Mal abzulegen, und auch dieser Aufforderung kam der einsichtige Sünder nun nach.
Wir wollen mal nicht davon ausgehen, dass unser kleines Magazin derart aufmerksame Leser in Hollywood besitzt, aber es ist zumindest beruhigend zu sehen, dass da jemand anscheinend dieselben Rückschlüsse gezogen hat. ;-)

Volker Robrahn

9

Blade 1 war ein verdammt guter film das viele menschen angesprochen hat die action begeistert sind und wesley snipes hat seine rolle gut gespielt und die story hat auch nicht gefehlt....

der 2 teil war so weit gut diese neue ficher haben mich bissle aufgeregt aber sonst serh intressant was ich nur scheise finde in 1 teil kurz vorm ende da sagt diese frau name vergessen wo aufjeden fall im ersten teil eine entscheidene rolle gespielt hat die ärtzin mein ich....aufjedenfall sagt blade zu ihr das er ein besseres serum braucht...und die isch ja net gestroben oder so deswegen find ich es schade das sie nicht merh auftaucht in denn filmen...
und auserdem sterben dem blade alle frauen weg...

der dritte teil war gut ich mein bissle langweilig....und hatte nicht merh die spannung und das gewisse etwas aber das ist bei fortsetzungen immer so wie bei jurassic park ....

und ob es einen 4 gibt kann man nicht wissen nachdem was wesley snipes angessellt hat muss der wohl erstmal in den knast

10

also meine wenigkeit findet alle 3 teile geil ich mein der 1ste is am besten was ja wohl bei jeden filmreihen so ist...nya das mit teil 4 glaube ich auch weniger aba wäre schön meiner meinung nach bald läuft die serie dazu an aber die wurde nach einer staffel abgesetzt fargt mich ncih warum ich werds mir mal anschauen aba leider spielt Wesley snipes nicht da mit*wein* malsehn wie de rneue Blade dan is hehe

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