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Basta - Rotwein oder tot sein

Basta - Rotwein oder tot sein
krimi-komödie , deutschland/Österreich 2004
original
c(r)ook
regie
pepe danquart
drehbuch
pepe danquart, martin daniel
cast
henry hübchen,
corinna harfouch,
moritz bleibtreu,
nadeshda brennicke, u.a.
spielzeit
108 Minuten
kinostart
28. April 2005
homepage
bewertung

3 von 10 Augen

Nach einer Gangsterkarriere lebt Oskar (Henry Hübchen, "Alles auf Zucker") mittlerweile mit seiner Gewalt verabscheuenden ehemaligen Gefängnispsychologin (Corinna Harfouch, "Der Untergang") zusammen, möchte ein friedliches Leben führen und sich ganz seiner großen Leidenschaft, dem Kochen widmen. Doch so einfach lässt ihn die Wiener Unterwelt nicht los, gilt es doch noch einen letzten Auftrag auszuführen: Der örtliche Pate möchte den Mörder seiner Tochter gerne tot sehen und dafür scheint der bisher immer so zuverlässige Oskar genau der richtige Mann. Zusammen mit seinem leicht überforderten Assistenten Valentin (Moritz Bleibtreu) macht sich Oskar widerwillig an die Arbeit. Als der naive Valentin dann mit der Verlegerin Diana anbändelt ergibt sich ein weiteres Problem: Die möchte nämlich Oskars Enthüllungsbuch "Secrets" veröffentlichen und als Pate Konstantin davon erfährt, kommen ihm doch einige Zweifel an Oskars Vertrauenswürdigkeit.

Eine überdrehte Krimikomödie mit dem typischen Wiener Schmäh sowie einer erstklassigen und namhaften Besetzung - das klingt doch erstmal gar nicht so schlecht. Aber leider muss man sich nach dem "Genuss" von "Basta - Rotwein oder tot sein" doch fragen, was denn hier schief gelaufen ist. Entstand aus der Mischung dieser Zutaten doch nur ein äußerst fade mundendes Hauptgericht, dem vor allem eines fehlt, nämlich der Witz. 
Auf den wartet man vor allem in der ersten halben Stunde vergebens, nachdem man den banal vor sich hin murmelnden merkwürdigen Gestalten schon eine ganze Weile zugesehen hat. Was soll das denn sein, bitte schön? Moritz Bleibtreu wiederholt einfach noch mal seine Performance als tumber Killer aus "Knockin' on Heaven's Door" und versucht dabei in pointenfreien Dialogen mit seinem Partner die Herren Travolta/Jackson aus "Pulp Fiction" zu kopieren? Corinna Harfouch gibt die klischeehafte "Lass uns mal drüber reden"-Tussi, die aber auch so rein gar nichts von dem mitbekommt, was um sie herum passiert? Da wirkt dann auch die Figur des übertrieben schmierigen Bordellbesitzers Leo kaum noch viel unsympathischer als der Rest der doch als "irgendwo liebenswert" angelegten, tatsächlich aber einfach nur platt charakterisierten Truppe. Einzig Henry Hübchen bewahrt in seiner Rolle als Feinschmecker Oskar hier noch ein bisschen so etwas wie Würde.

Zugegeben, dass ist letztendlich natürlich alles mal wieder eine Geschmacksfrage, manch einer wird's wohl auch mögen. Aber ein paar interessantere Figuren und ein wenig mehr Witz hätten's bitt schön doch sein dürfen. Und wenn dann gegen Ende der böse Bube als lebender Braten mit Gemüse dekoriert und in den Ofen geschoben wird, ist auch die erwähnte Geschmacksfrage endgültig beantwortet. Der Daumen neigt sich hier dann wieder deutlich nach unten, nachdem man zwischendurch schon etwas milder gestimmt wurde, da der Film zumindest im Mittelteil etwas an Fahrt gewinnt. 
Hier bis zum Schluss durchzuhalten dürfte für die meisten Besucher aber alles in allem eine Leistung sein, auf die sie durchaus stolz sein dürfen. Dass muss man sich andererseits aber auch nicht unbedingt antun. Basta!

Volker Robrahn

10

Habe mich lange nicht mehr so gut bei einem Film amüsiert!
Super Schauspieler, schön skuriler Humor, wunderbar schräge Story,
super Kamera, klasse Musik.
Ein echtes Highlight!

8

Absolut sehenswert! Ich mag keine Klischees und auch nicht Andere in solche hineindrängen; allerdings muss ich sagen, dass man diesen Film liebt oder mindestens als unterhaltend werten kann. Die teilweise zerreissende Kritik kommt meiner Ansicht nach von Leuten, die es wirklich (leider) nicht verstanden haben was da behandelt wird.

Grandioses Kino (ich finde das der Absender arte für sich spricht!)

9

Also ich muss sagen ich fande denn Film einfach nur sehr geil.... Er war lustig und überhaupt nicht wirr. Ich fand nicht das er wirr/zusammenhangslos oder dumm war da kann ich leider nur sagen... vllt das nächste mal ein Disny Film besuchen ;)

9

Der Film ist doch mal richtig gut! Zwar völlig unrealistisch und manchmal vieleicht etwas wirr aber sehr unterhaltsam und lustig. Allerdings nichts für Feingeister!

9

Sehr guter Film, gute Darsteller und eine sehr feine Story hinter grobschlächtigen Fassade.
Brilliante Anspielungen, Kleinigkeiten, die man erst beim zweiten sehen entdeckt.
Ein Film wie ein total überwürztes, glutamatverseuchtes Essen, was man mit einem guten Rotwein zu sich nimmt: also doch irgendwie geil:-P

8

Sensationeller Film, witzige Personen, schön wirr und abgedreht. Anschauen!

8

Sehr guter Film. Echt lustig und klasse Schauspieler. Kann ich nur empfehlen!

10

Hab mich köstlich amüsiert, besonders als am Schluss der böse Bube in den Ofen geschoben wird (den Film in dem der Dieb den Liebhaber seiner Frau essen muss fand ich übrigens auch genial - bin der Meinung jemand der Filmkritiken schreibt sollte den gesehen haben) neigte sich mein daumen eindeutig nach oben ;)

9

der film ist einfach nur suuuuuper.
wer pulp fiction mag muss diesen film auch sehen

8

Klasse Film: Tolle Typen, feine Dialoge, keine Fehlbesetzung dabei, trockener Humor,tolle Kamera, schöne Bilder, Filmmusik passt, und auch die Story funktioniert. Wenn ich die "offizielle" Filmkritik der Seite lese, weiß ich wieder:Die Welt ist bunt.

9

Also miese Kritik, guter Film!
Musik ist cool, Charaktere sind auch cool gestaltet.
Witz is auch vorhanden. Wenn man sich nen tiefsinnigen "Sein oder nicht Sein" Film erwartet liegt man falsch. Das is ein Film zum zurücklegen und loslachen. Charaktere sind extrem gut gespielt (Leo symbolisiert super nen Wiener Strizzi,Hader,Düringer,Bleibtreu,....) Daumen hoch !!!!

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