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Alice im Wunderland

Alice im Wunderland
fantasy , usa/großbritannien 2010
original
alice in wonderland
regie
tim burton
drehbuch
linda woolverton
cast
helena bonham carter,
mia wasikowska,
johnny depp,
anne hathaway, u.a.
spielzeit
108 Minuten
kinostart
4. März 2010
homepage
http://www.disney.de/alice-im-wunderland
bewertung

6 von 10 Augen

So gut wie jeder kennt die von dem britischen Mathematiker und Schriftsteller Lewis Carroll erschaffenen Figuren rund um das siebenjährige Mädchen Alice, das sich nach einem langen und tiefen Fall durchs Kaninchenloch im Wunderland wieder findet, wo es unter anderem auf ein unter ständigem Zeitdruck stehendes weißes Kaninchen, einen verrückten Hutmacher und eine gerne die Köpfe ihrer Untertanen rollen sehende Königin trifft. Nicht ganz so viele Leute wissen allerdings, dass Carroll nicht ein, sondern zwei "Alice"-Bücher geschrieben hat ("Alice im Wunderland" und "Alice hinter den Spiegeln"), deren Handlungsstränge und Figuren in den zahlreichen Adaptionen für die Bühne, das Fernsehen und das Kino meistens bunt vermischt wurden. Genauso verhält es sich nun auch bei der neuesten Verfilmung des Stoffes, allerdings wird hier noch eine weitere Veränderung vorgenommen: Tim Burtons "Alice im Wunderland" will als Fortsetzung der beiden Geschichten von Lewis Carroll verstanden werden, denn hier kehrt Alice zwölf Jahre nach ihren ersten Abenteuern ins Wunderland zurück.

Doch der Reihe nach: Alice Kingsleigh (Mia Wasikowska) ist eine etwas verträumte, bisweilen rebellische 19jährige, die dem steifen, zahlreichen Konventionen unterworfenen Leben im viktorianischen England wenig abgewinnen kann. Zu ihrem Schrecken wird sie auf einer großen Gartenfeier vor ihrer gesamten Verwandtschaft damit überrascht, dass sie mit dem langweiligen Aristokratensohn Hamish Ascot (Leo Bill) verheiratet werden soll. Sie entflieht der Situation kurzerhand und rennt einem weißen Kaninchen hinterher, das zwischen den Büschen herumhuscht. Kurz darauf findet sie sich im besagten Kaninchenloch und anschließend im Wunderland wieder, an das sie jedoch keinerlei Erinnerungen hat - abgesehen von wiederkehrenden Träumen, die sie aber für eben nichts weiter hält als Träume. Unter den Bewohnern des Wunderlandes sorgt Alices Erscheinen sofort für Aufruhr, sind diese sich doch anfangs alles andere als einig darüber, ob es sich bei dem so plötzlich in ihre Lebenswelt geplumpsten Teenager auch wirklich um dieselbe Alice handelt, die ihnen schon einmal einen Besuch abgestattet hat. Dass dies von so großer Bedeutung ist, hängt mit einer alten Prophezeiung zusammen, die Alice eine bedeutende Rolle im Kampf um die Zukunft des Wunderlandes zuweist. Denn dort hat seit ihrem letzten Besuch die böse rote Königin (Helena Bonham Carter) die Macht an sich gerissen. Die Bewohner des Wunderlandes, unter ihnen der verrückte Hutmacher (Johnny Depp) und die weiße Königin (Anne Hathaway), brauchen nun Alice' Hilfe, um die Schreckensherrschaft zu beenden.

Tim Burton und "Alice im Wunderland" - diese Kombination klingt so nahe liegend, dass man sich fast schon fragt, warum der Regisseur sich diesem Stoff nicht schon vor Jahren genähert hat, schließlich gilt er als Experte, wenn es darum geht, bizarre Fantasiewelten und skurrile Charaktere auf die Leinwand zu bringen und hat mit "Big Fish" und "Charlie und die Schokoladenfabrik" bereits zwei äußerst gelungene Literaturverfilmungen auf diesem Sektor vorzuweisen. Die Figuren, die Lewis Carrolls Wunderland bevölkern, weisen mit all ihren Eigenheiten zudem eine große Ähnlichkeit zu den bekannten Charakteren aus Burtons früheren Filmen auf - angefangen bei der träumerischen Alice, die das unbestimmte Gefühl hat, anders zu sein als ihre Zeitgenossen und sich immer wieder aus der langweiligen realen Welt fort träumt, bis hin zu dem schon in seinem Erscheinungsbild verrückten Hutmacher, dessen stets unberechenbares Verhalten einen manchmal zweifeln lässt, ob er hier auch wirklich zu den Guten gehört. Letzterer ist nach dem torkelnden Piratenkapitän Jack Sparrow und dem zwischen liebvoll und unheimlich schwankenden Willy Wonka eine weitere Paraderolle für Johnny Depp, der hier bereits zum siebten Mal mit Burton zusammenarbeitet (knapp gefolgt von Burtons Lebensgefährtin Helena Bonham Carter, die nun in sechs Filmen des Regisseurs mit dabei war).

Wie ist er nun also geworden, Tim Burtons "Alice"? Der Film beginnt wie erwähnt mit einer großen Feier in der "realen" Welt. Dass dieser Auftakt noch etwas steif wirkt, ist ganz sicher gewollt, schließlich wird hier die Welt dargestellt, der Alice entkommen möchte. Nach dem anschließenden Fall ins Kaninchenloch und dem Eintritt ins Wunderland, bei deren Schilderung sich der Film noch eng an die Buchvorlage hält, bekommt man eine Welt zu Gesicht, die auf den ersten Blick ziemlich genau so aussieht, wie man es von einem Tim Burton erwartet. Zwischen knorrigen Bäumen und bunten Riesenpilzen tummeln sich hier liebevoll gestaltete, seltsame Wesen, die dieses Mal zu einem großen Teil aus dem Computer stammen oder zumindest erkennbar damit bearbeitet worden sind (so wurde etwa der Kopf von Helena Bonham Carter auf eine geradezu absurde Größe "aufgeblasen"). Alle Umgebungen und Kreaturen sehen dabei vollkommen überzeugend aus und auch die Interaktion zwischen den realen und künstlichen Figuren wirkt absolut nahtlos und glaubwürdig. Doch nach all den tricktechnischen Höchstleistungen, die man in den letzten Jahren auf der Leinwand bewundern durfte, ist das schon fast nichts Besonderes mehr.
In diesem Zusammenhang muss sich Tim Burtons "Alice" auch den Vergleich mit James Camerons "Avatar" gefallen lassen; schließlich zeigen beide Filme eine zum Großteil am Computer erschaffene Welt und wenden dabei das derzeit so angesagte 3D-Verfahren an (während allerdings Cameron seinen Film von vornherein in 3D gedreht hat, sparte Burton sich diesen zusätzlichen Aufwand und ließ die Bilder erst im Nachhinein in die dritte Dimension konvertieren). Und man muss es - nicht überraschend - eingestehen: "Alice im Wunderland" zieht hier ganz klar den Kürzeren. So überzeugend die Bilder hier auch wirken mögen, werden sie von jenen, die Cameron für sein Pandora gefunden hat, doch an Detail- und Einfallsreichtum bei weitem übertroffen. Schon in der ersten halben Stunde von "Avatar" steckt mehr Wunderland als "Alice" über seine gesamte Laufzeit zu bieten hat.
Insofern hat Burton einerseits ganz einfach Pech gehabt, dass "Avatar" ein paar Monate vorher in die Kinos gekommen ist; andererseits sieht sein Wunderland von Anfang an aber auch nicht ganz so wundervoll aus, wie man es sich erhofft hat. Die Burtonsche Handschrift ist zwar wie erwähnt in all den Designs deutlich zu erkennen und an der Qualität der Grafiken ist an sich nichts auszusetzen, doch die Landschaften wirken immer wieder seltsam leer und steril und damit wie eben genau das, was sie auch sind: nachträglich eingefügte Hintergrundbilder. Während zudem die Optik in Burtons besten Filmen stets nur ein Mittel zum Zweck war, um eine die Geschichte sinnvoll unterstützende Atmosphäre zu schaffen, scheint er hier doch ein wenig dem allgemeinen CGI-Wahn verfallen zu sein und präsentiert - wie in letzter Zeit etwa auch Robert Zemeckis und Peter Jackson - einen Film, in dem die Möglichkeiten des visuell Machbaren zwar durchaus immer wieder eindrucksvoll demonstriert, aber nicht immer auch wirklich sinnvoll genutzt werden.

Dass einen das Wunderland hier nicht so sehr in seinen Bann zieht, wie es die Schauplätze früherer Burton-Filme getan haben, liegt zusätzlich an dem über weite Strecken recht flachen und uninspirierten Drehbuch. Sobald Alice das Wunderland betritt, werden in schneller Folge neue Figuren und Wesen geradezu in die Handlung geworfen, ohne dass man Gelegenheit bekommt, irgendeine Art von tieferer emotionaler Bindung zu oder echtes Interesse an ihnen zu entwickeln. Nur wenigen lässt die Geschichte genug Raum, um auch über ihr dreidimensionales Abbild hinaus präsent zu sein. Das wirkt ein wenig so, als sei man bemüht gewesen, auch ja möglichst vielen der Charaktere aus den Buchvorlagen einen Auftritt im Film zu verpassen.
Das größte Potential zur Charakterentwicklung bieten dabei die rote Königin (die eine Mixtur aus der Herzkönigin des ersten und der roten Königin des zweiten "Alice"-Buches darstellt) und der verrückte Hutmacher, der als komplexe Figur hier eindeutig am Besten gelungen ist. Er pendelt erkennbar hin und her zwischen Vernunft und Wahnsinn, zwischen Euphorie und Depression. Allerdings wirkt auch Johnny Depp trotz seines gewohnt souveränen und verspielten Schauspiels zwischen all den künstlichen Figuren und Welten gelegentlich ein wenig verloren. Dass Anne Hathaway recht farblos bleibt, liegt weniger daran, dass sie nun einmal die weiße Königin spielt, sondern einmal mehr am Skript, dass ihr nur wenig Leinwandzeit zugesteht und die Beweggründe für ihr Handeln lange Zeit kaum klarmacht. Auch was den Spannungsaufbau betrifft, hat das Drehbuch so seine Schwierigkeiten; die Handlung wirkt weitgehend wie aus mehreren Einzelepisoden zusammengesetzt, die für sich zwar meistens witzig sind, aber nicht konsequent genug auf den großen Kampf am Ende hinführen.
Die die menschlichen Charaktere ergänzenden computeranimierten Figuren sind allesamt wirklich liebevoll gestaltet und bekommen in der Originalfassung von durchweg prominenten Sprechern wie Alan Rickman (als Raupe), Stephen Fry (als Grinsekatze) oder Christopher Lee (als Jabberwocky) ihre Stimmen geliehen. Das sorgt immer wieder für Aha-Effekte beim Anschauen, wenn man wieder eine bekannte Stimme identifiziert hat. Und dann wäre da ja noch die von der bislang wenig bekannten Mia Wisakowska gespielte Alice. Leider haben wir es hier mit einer der größten Schwächen des Films zu tun. Die bisher vor allem in Nebenrollen agierende Wisakowska ("Defiance") hangelt sich meist passiv von Szene zu Szene, mit den immer gleichen Gesichtsausdrücken mehr oder weniger glaubwürdig über die sie umgebenden Wunderwesen staunend, schafft es dabei jedoch selten, ihrer Alice wirkliche emotionale Tiefe zu verleihen und bleibt in all ihrem Staunen doch recht ausdruckslos. Der eigentliche Clou der Geschichte - Alice' Rückkehr ins Wunderland, das sie zum letzten Mal als Siebenjährige besucht hat - erweist sich zudem als gar kein so großer und für die Geschichte letztendlich von nur geringer Bedeutung. Die sparsam eingestreuten Rückblenden auf Alice' ersten Besuch im Wunderland lassen da schon manchmal den Wunsch aufkommen, Burton hätte doch den ganzen Film der Vorlage entsprechend mit der siebenjährigen Alice als Protagonistin gedreht.

Um nun durch all die hier geübte Kritik nicht den Eindruck aufkommen lassen, Burton habe seine "Alice" vollkommen vermurkst, muss noch schnell ein wenig Entwarnung gegeben werden: Zwar hat der Film einige gravierende Schwächen und ist ganz bestimmt nicht das neue Meisterwerk, das man sich bei einem Regisseur dieses Kalibers und mit einer so großen Fangemeinde ja immer erhofft. Wer Tim Burtons Filme kennt, der bekommt hier genau das, was er erwartet, nur eben leider ohne den Extrabonus an vor abstrusen Ideen überbordender Genialität, die Burtons beste Werke auszeichnet. Johnny Depp und Helena Bonham Carter haben erneut zwei erinnerungswürdige Charaktere geschaffen und einige der animierten Nebenfiguren sind wirklich hervorragend gelungen (allen voran der hysterische Märzhase). Kenner von Lewis Carrolls Büchern dürfen sich zudem über zahlreiche Zitate und Anspielungen freuen (wie etwa einen von Johnny Depp herrlich vorgetragenen Auszug aus dem Nonsens-Gedicht "Jabberwocky").
Angesichts der Herausforderung, einen in weiten Teilen in künstlichen CGI-Welten spielenden 3D-Film zu drehen, und ausgestattet mit einem unausgegorenen Drehbuch, hat Tim Burton dieses Mal wohl das Ziel, eine anrührende Geschichte mit nicht nur visuell beeindruckenden Figuren zu erzählen, ein wenig aus den Augen verloren. Es scheint, als sei er im Verlauf der Entstehungsgeschichte des Films immer noch nicht ganz bei seiner persönlichen Vision des Wunderlandes angekommen. Wahrscheinlich fällt er immer noch durch das Kaninchenloch.

Maximilian Schröter

Lol, hier wird wieder alles kritisiert was man hätte auch schon bei AVATAR hätte kritisieren können. Dennoch bekam AVATAR 10 Augen, echt lächerlich....

10

Habe einen etwas anderen Eindruck des Films. Burton, Bonham Carter, Depp. Bei diesen Namen konnte schon nichts schiefgehen, aber können sie die letzten Filme auch toppen? Oder wird es langsam eintönig? Und "Alice im Wunderland" hatte mich noch nie so richtig gereizt. Meine Erwartungen wurden aber deutlich übertroffen.

Optisch ein Burton wie eh und je. Aber vor allem ist das die Geburt des tatsächlichen Wunderlands und erst hier kommen die skurrilen Charaktere richtig zur Geltung. Auch Johnny Depp geht mal wieder richtig ab in seiner Rolle, ohne dabei ins Lächerlche abzugleiten. Erfrischend Anne Hathaway, als Gegenpart zur bösen Königin. Und genial diese Mia Wasikowski. Sie wirkt natürlich und spielt ihre Rolle super. Die "Ausdruckslosigkeit" kann ich keinswegs bestätigen.

Also ich bin hin und weg. Genial.

6

so schade, der schröter hat recht. =(

8

Wird hier Alice oder Avatar besprochen`??? Beim ersten Mal überfliegen las ich dauernd nur den Namen Avatar...beim richtigen Lesen dann verstand ich dass hier mal wieder ein Film grandios gehyped wird...

2

Film darf ich das gesehene gar nicht nennen, sondern eine aneinanderreihung belangloser szenen.
als burton fan war ich einfach nur maßlos enttäuscht.

story war hier einfach nicht vorhanden, das ganze schauspiel war einfach nur sinnlos und verblödet.

die bilder und die konzeptkunst war das einzige was gestimmt hat,
aber was nutzt einem die schönste verpackung, wenn der inhalt komplett fehlt!

also hier hat burton und co einfach versagt!

2

Ich kann mich der langen Kritik von filmszene mit Ausnahme des letzten Absatzes anschließen. Diesen Film hat Burton verbockt. Zusätzlich wäre noch der unverkennbare und berüchtigte Disney-Einfluss: Family-Values von vorne bis hinten und ganz gesellschafts- und zweitunkritisch macht Alice am Ende ne tolle Ausbildung in einem aufstrebenden Weltwirtschafts- und Handelsunternehmen. Hurra! Ja, tolle Effekte, aber das schlechte Drehbuch und die fade Umsetzung (auch Johnny Depp ist nicht wirklich dolle, meiner Meinung nach) macht das nicht wett. Zu schwach für den Presi, den man zahlen muss.

8

Toller Film, grandiose Optik, geile Schauspieler, coole Alice. Story hätte besser sein können, Witzige Szenen hätten zahlreicher sein können (Anne Hathaway einfach genial) und den Wunsch nach einer jungen Alice verspürte ich bei der Rückblende auch. Aber dennoch hervorragender Film.

5

naja....nette Bilder aber mehr auch nicht, und die hauen einem
nach Avatar leider net mehr vom Hocker. Die Geschichte zieht sich belanglos dahin und lässt einen ziemlich kalt. Nur die Herzkönigin ist doch etwas lustig und mein Highlight des Films.

2

Schade ...
hatte mich sehr auf den Film gefreut, aber leider hat man die intelligente Poesie der Bücher weitgehend zugunsten von Storyelementen zurückgedrängt die dem derzeitigen Status-quo von "Fantasy Filmen" entsprechen... große Monster, Kampf auf Leben und Tod - Am Ende greifen alle zum Schwert und gehen aufeinander los.
Was die sich dabei wohl gedacht haben?
Seit Kill Bill funktioniert die weibliche Ermächtigung offensichtlich durch den Schwerkampf.
Es gibt in dem Film drei Elemente, die oft nicht harmonieren:
1) Lewis Carrol's "Alice im Wunderland"
2) Die flache "Herr der Ringe"-Story des Drehbuchs
3) Tim Burton's freak-Stil, der hier allerdings seltsam zurückgedrängt wirkt.
Es ist besonders Schade da Alice im Wunderland sehr viele Elemente enthält die unsere Gegenwart auf sehr interessante Weise beleuchten.
Deshalb, leider:
Ein geschlachteter Klassiker - einziges Verkaufsargument "3D".

Vor Jahren habe ich gelesen, dass eine Filmumsetzung des grandiosen PC-Spiels "American Mac Gee´s Alice" geplant ist. In dem 10 Jahre alten Spiel schlitzt und mordet sich eine schizophren gewordene Alice, die mittlerweile in eine Irrenanstalt eingewiesen wurde, mit allerlei Waffen durch Horden von degenerierter und unheimlicher Wunderlandbewohner, die allerdings nur noch in ihrem kranken Hirn existieren. Eine hervorragende Ausgangsbasis für einen wunderbar schaurigen Film. Den kann ich mir jetzt wohl abschminken.

8

Hallo,

vielleicht sollte man die großen Mainstream Filme Herr Staake oder Herr Robrahn rezensieren lassen. Ich habe immer stärker das Gefühl, der Herr Schröter Dinge bemängelt, die entweder völlig marginal sind, in anderen Werken wiederum positiv aufgefallen oder als nicht weiter gewichtig eingestuft wurden.
Da kommt fast der Verdacht auf, es würden Dinge kritisiert, um die Rezension in die Länge zu ziehen oder relevanter dastehen zu lassen.
Ich hätte mir diese Review von Herr Robrahn gewünscht. Der mag diese Kritik vielleicht unterschreiben aber seine Formulierungen wirken weniger steif und gestellt, wie es der Herr Schröter selbst, seinen rezensierten Filmen scheinbar gerne vorwirft.

Einen schönen Tag noch.

2

ein P.S. noch -
einige Details an dem Film sind für sich genommen schon sehr gut gemacht -
vor allem die Stimmen/Sprecher der Figuren, einige animationen, die Kameraführung der Herzkönigin, etc.
-
Nur insgesamt fühlt sich relativ wenig "original" an, sondern über weite Strecken aus Hollywoodcliches zusammengeblaupaust.

Als ich erfuhr, dass Disney diesen Film produziert, war mir eigentlich klar, dass man sich einen 100%igen "Burton" bzw. ein sehr düsteres Wunderland abschminken kann.

Aber freu dich doch auf McGee's Alice 2, welches in Arbeit ist!

3

Den Film hat Burton ähnlich verbockt wie seinerseits den grässlichen Affenplaneten!
Die "Story" fesselt zu keiner Sekunde, die (eigentlich gelungenen) Sets kennt man aus besseren Burton-Filmen, nervige Schauspieler, eine lahme Alice, ein extrem platter Schluss (in der realen Welt).
Außerdem hab ich (und das gesamte Kino) nicht ein einziges Mal gelacht! Wirklich gefallen hat mir nur Elfmans Musik - apropos: schön, dass Disney einen cool modernen Popsong von Avril Lavigne über die Credits laufen lässt, spätestens da wollt ich nur noch weg...

Ich weiß ja nicht, wie es in anderen Kinos läuft, aber ich hab den Film in 2D gesehen, und die Hälfte des Screens war meistens unscharf.

Wow! Ein zweiter Teil? Wie geil!!! Danke für die Info.

ist der film nicht in zusammenarbeit mit disney entstanden?
ja? ok..
und dann beschweren sich noch leute über "eine aneinanderreihung von willkürlichen Szenen?.. oO'
Nicht das dies etwas mit der Disneyqualität zu tun hätte, aber vlt sollte man sich das Disney-"Original" nochmals zu Gemüte führen um gewisse Parrallelen zu finden..

oO?

4

bin ein riesen burton fan und war echt enttäuscht. habe sehr viel erwartet, dann vorher schon gesagt bekommen ich solle die erwartungen etwas herunterschrauben. aber das habe ich nicht erwartet.
kann mich der kritik in ALLEN punkten nur anschließen.
schwaches drehbuch, die schauspieler nicht mit gewohnt vorzüglicher leistung, enttäuschend lieblose und kahle optik, zerfahrener und unbeholfener erzählstil, kein ansatz von gelungener charakterzeichnung, und zur krönung weckt das ganze nicht mal im entferntesten interesse sodass man den gesamten film aus einer ziemlich gelangweilten distanz betrachtet. sehr schade.

7

erstmal muss ich sagen, dass ich den Film leider in 3D gesehen hab... ich hätt den gern in 2D gesehen, aber Kiel bietet den Film leider nur in 3D und das bedeutet 11 euro pro Karte (was der Film leider nicht wert ist)

Charaktere waren witzig, besonders der Märzhase, die Königinnen, und das andere Gefolge, Alice war auch gut, Grinsekatze auf jeden fall auch

genervt haben aber der Hutmacher und der Bube... äußerst nervige wesen...

Optik war auch Prima, aber nen unterschied zu 2D hat es wohl kaum geben können, teilweise konnte man den Film sogar ohne Brille sehen...

Story war wirklich nur ne aneinandereihung von Szenen...
Insgesamt hatter der Film ne gute Optik, witzige Figuren und ne halbwegs gute Story
die Story hätte aber besser sein können, der Hutmacher hätte weniger Auftritte haben können, und der Preis hätte nicht so horrend sein müssen

5

Tim Burton Fans müssen einfach enttäuscht sein, man hätte da viel mehr rausholen können. Der Film ist so...na, ja! Er sollte besser eigene Sachen verfilmen, die Story Alice wurde einfach schon zu oft erzählt, und es liegt nah verglichen zu werden. Alice an sich fand ich auch erfrischend natürlich gespielt und Depp wird seinen Rollen eigentlich immer gerecht; der März Hase war cool, man bekam große Lust auf mehr verwirrte Sprüche;-)

Ich sag nur "Kopf ab";-)))

5

Ich hätte wissen müssen, dass es ein Fehler war, ein Abend vor dem "Alice" Besuch noch einmal den direkten, grandiosen Burton/Depp-Vorgänger "Sweeney Todd" zu schauen - da konnte ersterer eigentlich nur den kürzeren ziehen, obwohl die Kombination aus Regiemagier Burton und Lewis Carrolls psychedelischem Märchen auf dem Papier schlicht großartig, einfach perfekt zu sein schien. Leider war kommt zu dieser Kombo noch ein dritter Spieler hinzu, dessen, man kann es wirklich nicht anders ausdrücken, unfassbar verderblicher Einfluss als Produzent den ganzen Film mit in den Abgrund reißt: Disney.

Das Drehbuch (aus der Feder einer Disney-Autorin)strotzt vor Einfallslosigkeit, Ideenarmut und Konventionalität, ist über dies bis zum Rand angefüllt mit unerträglich platter Holzhammermoral für das anvisierte junge Zielpublikum - von der doppeldeutigen Metamophorik der Vorlage keine Spur. Das dann ausgerechnet aus der wunderbar schrulligen Alice-Figur eine standardisierte, schwertschwingende Fantasyheldin gemacht wird, ist schon eine absolute Affront, ebenso wie die völlig überflüssig-peinliche "Narnia"-Schlacht im Allgemeinen.

Wie konnte sich Burton darauf einlassen? Seine Handschrift scheint nur in einigen gelungenen Tableaus (Geburtstagsparty des Hutmachers, psychedelisches Pilze-Wunderland zu Beginn) und in einigen skurrilen Figuren durch (Herzkönigin, Hutmacher, Grinsekatze), deshalb auch noch die rettenden 5 "Augen" von mir - beim beliebigen Rest bleibt nichts vom Burton'schen Charme übrig. Fast alles an diesem Film riecht nach uninspirierter, liebloser Auftragsarbeit, ähnlich wie bei Burtons schlechtestem Film "Planet der Affen", da kann auch das gewohnt grandiose Duo Depp/Bonham Carter wenig ausrichten.
Wenn Alice am Ende dann eine fette Karriere beim kapitalistischen Handelskonzern hinlegt und im Abspann furchtbar ekelhafter Avril Lavigne-Fertigsaucenbilligpop durch den Kinosaal hallt, fällt dann endgültig die Kinnlade zu Boden. Unfassbar.

Bei allem Respekt und aller Liebe für ihre genialen Filme, Mr. Burton, aber dass sie es nötig haben, sich derart zu prostituieren hätte ich nicht gedacht. Ich versuche daher mental, ihren Namen aus den Credits zu tilgen und stattdessen den von Gore Verbinski und oder einem anderen Lakai einzusetzen - vielleicht lässt der Schock dann etwas nach.

Ein Wort noch zur 3D-Vorstellung - der Effekt ist hier nicht der Rede wert, weder lebt "Alice" von ihm (wie "Avatar"), noch wird die Wirkung des Films dadurch geschmälert. Schmälern tut sich höchstens der Geldbeutel. Ich denke, dass es für mich die vorerst letzte 3D-Vorführung war. Die Maschine kriegt mich nicht.

@Melvin Waever: sehr schön, ganz genau :)

8

Für mich war es ein echter Bürton-Film. Schrill, düster, bunt und skurril. Was will man mehr. Sarah Bonham Carter mit dem Riesenschädel fand ich genial und Depp war wieder herrlich abgefahren. Das Schachbrett als Austragungsort des Kampfes von Gut gegen Bose ist für mich ein Geniestreich. Der Film wird auf jedenfall vollkommnen unterschätzt. Ich hab ihn in 3D gesehen, aber er würde auch in 2D gut funktionieren. Für einen Disney-Film überraschend anspruchsvoll.

5

Ich könnte es nicht besser schreiben wie Melvin Weaver. Stimme 100%ig zu!

8

Alice im Wunderland: Bereits die Romanvorlage von Lewis Carroll hatte mir nicht sehr zugesprochen. Trotz einiger gelungener, satirischer Seitenhiebe und den faszinierenden Personen war mir die Geschichte zu abgedreht. Auch für den Disneyfilm konnte ich keine große Begeisterung aufbringen. Aber dann sah ich einen Hoffnungsschimmer in der Ferne: Tim Burton wollte ein Neuverfilmung machen, mit realen Schauspielern und einer neuen Geschichte. Die beiden Trailer haben mich derart begeistert, dass ich es kaum noch aushalten konnte den Film endlich zu sehen. Als die große Leinwand zu flimmern begann war ich ersteinmahl enttäuscht. Eines der großen Highlights von Tim Burton-Filmen sind für mich immer die Vorspänne, begleitet von der unschlagbaren Musik Danny Elfmanns( Charlie und die Schokoladenfabrik, Batman, Batman Returns...). Dieser fehlte vollständig nur ein schlappes "Walt Disney Pictures presents" und dann "Alice im Wunderland" war zu sehen. Die ersten 15 Minuten verlaufen dann ziemlich müde vor sich hin, bis Alice in den Kaninchenbau fällt. Da der Film erst im Nachhinein mit 3D veredelt wurde, wirken diese Effekte sehr erzwungen, stechen nicht hervor und verdunkeln das knallbunte Unterland. Die Szene mit dem "Trink mich" Fläschchen und dem "Iss Mich" Kuchen wirkte sehr überzogen, dass liegt aber meiner Meinung nach am Originalroman. Erst als Alice durch die Tür ins Wunderland tritt, beginnt der eigentliche Film. Alice macht Bekanntschaft mit allerlei seltsamen Wesen und wird, kaum ist sie angekommen, von dem riesigen Monster der roten Königin, dem Bandersnatch, angegriffen. Die Spezialeffekte sind gigantisch, alles wirkt so echt und bedrohlich. Kurz darauf trifft Alice auf die Grinsekatze, die sie zum Hutmacher führt. Mit der Grinsekatze ist den Computerspezialisten ein Meisterwerk gelungen. Sie wirkt bedrohlich und gleichzeitig möchte man sie knuddeln oder ihr Fell berühren, bis einem voller Trauer bewusst wird, dass das leider nicht umsetzbar ist. An der alten Mühle trifft Alice auf den verrückten Hutmacher, den Märzhasen und Merli, die Haselmaus. Johnny Depp wirkt wie geschaffen für diese Rolle, mal lispelt er, mal ist sein Gesicht hasserfüllt, mal verfällt er in hysterisches Lachen: Das ist der Johnny den wir lieben! Aber der eigentliche Star des Films ist der Märzhase. Mit seinen wahnsinnigen Kommentaren( "Löffel?") ist er die Spaßkanone an Bord und wird manchem die Lachtränen in die Augen getrieben haben. Die rote Königin hat seit Alice´s letztem Besuch die Macht im Unterland an sich gerissen und den Großteil der sprechenden Tiere versklavt. Mit digitalem "Wasserkopf" und ihrer herrischen Art begeistert auch Helena Bonham Carter in ihrer Rolle und zeigt wieder einmal ihr schauspielerisches Talent. Nicht besonders überzeugend ist der Herzbube. Da er größer wirken sollte, wurde er am Computer "verlängert" und dadurch wirken seine Bewegungen etwas abgehackt und ungelenk. Auch als Darsteller wirkt sein Spiel etwas hölzern. Auch Burtons markanter Stil ist kaum wiederzuerkennen! Disney hatte ihm wohl die Hände gebunden und dadurch verblasst seine Handschrift etwas unter belanglosen Dialogen und kitschigen Szenen. Nichtsdestotrotz gibt es einige sehr Burtonhaft komische Dialoge und Szenen. Die ab 12 Freigabe finde ich etwas unberechtigt. Sicherlich geht es ziemlich zur Sache, Alice überquert einen See auf abgetrennten Köpfen und es werden im Vollen Gange Augen ausgestochen, aber es gibt Filme wie z.B. die Neuverfilmung von "Psycho" und die bekommen auch die ab 12 Freigabe und ich denke, dass das zwei unterschiedliche Sachen sind. Die Endschlacht ist nichts besonderes, erinnert eher an Narnia, nichts weiter als reine Kriegsverherrlichung, aber was soll`s? Viel zu sehen gibt`s halt nicht. Der furchterregende Drache namens Jabberwockey hat natürlich die Stimme von Altmeister Christopher Lee, der ja in fast jedem Burton Film mitwirkt. Zum Soundtrack: Danny Elfman hat wirklich wieder tolle Arbeit geleistet und einen wunderbaren Score komponiert, der noch lange im Ohr hängen bleibt. Der "Futterwaken"( wie schreibt man das?!) am Ende des Films ist sehr amüsant, vielleicht etwas kitschig, aber dennoch sehr unterhaltsam! Als Alice schließlich in die normale Welt zurückkehrt baut sich ein unfreiwillig komisches Ende auf. Alles wirkt etwas unbeholfen und hastig abgedreht. Der sehnsüchtig erwartete Abspann war leider nicht mit Danny Elfman Musik, war aber dennoch befriedigend.

Alles in allem hat mir der Film sehr gut gefallen, aber, lieber Tim Burton, für die Zukunft: Lieber kein Disney mehr, dadurch verblasst deine einzigartige Handschrift.
Als nächstes kommt die Realverfilmung einer alten Serie namens " Dark Shadows" mit Johnny Depp als Vampir. Man darf gespannt sein:D

6

Angefangen von der überflüssigen und misslungenen "3D-isierung" des Films über den Handlungsverlauf, der keinen richtigen Rhythmus besitzt bis hin zu dem unsäglichen Ende, das an alles andere mehr erinnert als an "Alice im Wunderland" einer der schlechtesten Filme von Burton.
Das Design ist zwar wieder für meine Augen sehr schön und es steckt auch unendlich viel (ungenutztes) Potential darin, aber am Ende ist es ein flacher und vor allem vom Drehbuch her verkorkster Streifen.

6

Na ja kein schlechter Film, aber warum immer diese repliken, nichts neues auf lager ??

2

Kein schlechter Film? In meinen 2 Augen schon.
Konnte ich weder meiner Tochter noch meiner Frau zumuten.
Für die eine zu Brutal für die andere zu skuril.
Da ist mir meine Alice mit dem Toto und dem Tornado, aber deutlich lieber als diese schräge Version.

Und der Johnny ist deutlich zu überdreht und überzeichnet den Charakter das es schon schmerzt. Der Streifen ist weder interessant noch lustig und die bunte Welt drumherum reicht dann auch nicht mehr für eine höhere Wertung. Prädikat -nicht sehenswert-

4

Wieder ein schönes Beispiel dafür, dass tolle Bilder keinen tollen Film machen (und das Johnny Depp in seiner tuntigen Paraderolle langsam aber sicher völlig nervt)!

4

Der schwächste Burton-Film, den ich bislang gesehen habe (Planet der Affen habe ich mir bislang erspart).

Die typischen Stärken Burtons kommen gar nicht zum tragen. Vor allem sind die Charaktere diesmal ziemlich eindimensional - auf der einen Seite gibt es die Guten, auf der anderen Seite eben die Bösen, das war's. Keine interessanten Figuren wie Edward oder Willy Wonka, die auf den ersten Blick fremdartig und skurril wirken, aber umso menschlicher werden, je näher man sich mit ihnen befasst.

Die Geschichte besteht eigentlich nur aus typischen Fantasy-Klischees: Hier ein Monster, dort eine Prophezeiung, und am Ende natürlich die obligatorische Schlacht.

Optisch naja. Dieser 3D-Hype ist auch ein wenig übertrieben, solange die 3D-Technik - wie auch bei Avatar - auf Kosten guter Charakterszenen eingesetzt wird. Dass das Design so skurril-surreal ist, scheint eher ein Selbstzweck zu sein, die Story profitiert davon nicht.

Aber immerhin: Die Grinse-Katze gefällt mir, das Casting ist ganz gut, und Johnny Depp hat ein oder zwei witzige Momente.

3

Kaum zu glauben, dass dieses schwachsinnige Werk inzwischen der fünfterfolgreichste Film aller Zeiten ist und über eine Milliarde D eingespielt hat!
Darüber rege ich mich als aufrechter Burton-Fan nur auf.

3

Ein typischer quietschbunter und völlig überdrehter Burton-Schwachsinn. Erfolgreich bis zum Erbrechen, ich fass' es nicht :( !

10

also mir is wurst was die andren an diesen Film zu kritisieren haben. ich find ihn toll und meine meinung lässt sich dutch keinen ändern

Ich kann mir nicht helfen,

1

Ich kann mir nicht helfen, der Burton/Alice-Wundercocktail hatte auf mich nicht die erwünschte Wirkung.
Ein Film mehr, welcher uns Zuschauern vor Augen führt, das ein mit 3D überladenes und zu allem Überfluss mit populären Hollywood-Sternchen vollgestopftes Ambiente nicht automatisch den erhofften Leinwandzauber in sich birgt.

Und kann mir mal bitte einer verraten, was dieses passive Getue der Hauptdarstellerin sollte? Ich will mir kein allgemeines Urteil über Mia Wasikowska anmaßen, da ich die junge Dame bisher einzig und allein in dem hießigen Streifen zu Gesicht bekommen habe. Da hat sie mich aber nur gelangweilt. Meiner Ansicht nach hat sie ihrer Figur keine Sekunde lang auch nur ein winziges bisschen Leben eingehaucht.

Leben, Emotionen sind jedoch sowieso (k)ein gutes Stichwort für diesen Film - hieran fehlt es nämlich eindeutig. Von Adrenalin keine Spur. Klar, es ist ein Film, der sich eindeutig an den jüngeren Teil der Zuschauer richtet. Doch auch die dürfen sich ja mal gruseln, oder?

Dieses lächerliche Schwertgefuchtel á la "Herr der Ringe" am Ende mit dem Jabberwoky kann doch wohl kaum ernst gemeint gewesen sein und schien mir ein recht halbherziger Versuch, noch ein Quäntchen Action in das seichte Drehbuch zu pressen.

Tut mir Leid, aber ich habe schon lange keinen Film mehr gesehen, der ähnlich uninspiriert, langweilig und enttäuschend über mich hinweg plätscherte. So viele technische Möglichkeiten, und so wenig Herzblut. Das ist traurig. Mit ein bisschen mehr Feuer unter dem Hintern hätte dieses Werk sicher ein Klassiker werden können. Ein Äuglein gibts für den immerhin durchaus mutigen Versuch, sich an Lewis Carrolls Meisterwerke heran zu wagen. Dabei hört die Originalität bei der Filmcrew aber auch schon auf ...

Lewis Carroll, der sich in seinen Büchern immer um eine unkonventionelle Erzählweise bemüht hat, wurde in diesem Film in ein absolutes Disyney-Klischee gepresst. Na toll. Das nenne ich eine bittere Ironie des Schicksals.

Kann von diesem Film nur abraten. Lieber das Buch lesen. Oder aber auf eine Verfilmung warten, die vielleicht weniger Special Effects, dafür aber mehr Herz hat!

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