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28 Weeks later

28 Weeks later
horror , großbritannien 2007
original
28 weeks later
regie
juan carlos fresnadillo
drehbuch
juan carlos fresnadillo, rowan joffe
cast
robert carlyle,
jeremy renner,
imogen poots,
catherine mccormack, u.a.
spielzeit
99 Minuten
kinostart
30. August 2007
homepage
http://www.28weekslater-derfilm.de
bewertung

6 von 10 Augen

Der Anfang ist absolut klasse: Wir befinden uns im Großbritannien von Danny Boyles "28 Days Later", und das bedeutet: Massen vom mit dem Wut-Virus infizierten, kaum noch menschlichen Wesen durchstreifen das Land auf der Suche nach etwas Essbarem, vorzugsweise in Form noch nicht angesteckter Überlebender. In einem Haus auf dem Land hat sich eine Gruppe verbarrikadiert, der es bisher gelang unentdeckt zu bleiben. Als man sich jedoch entschließt einen Fremden herein zulassen, bricht sogleich eine Horde "Rager" mit ein und das Versteck in sich zusammen. Nur Don (Robert Carlyle) kann in einer furios gefilmten Flucht entkommen, lässt dabei aber seine Frau zurück.

Was dann folgt, ist interessant: 28 Wochen später sind die Infizierten einfach verhungert und das Land wird für "virusfrei" erklärt. Die Einwohner kehren langsam zurück und erneut bekommen wir eindrucksvolle Bilder eines fast menschenleeren Londons gezeigt, diesmal sogar noch etwas ausschweifender. Don und seine Kinder Andy und Tammy (mit beeindruckender Ausstrahlung: Imogen Poots aus "V wie Vendetta") gehören zu den ersten Heimkehrern, doch das Gefühl wirklich wieder zu Hause zu sein mag sich nicht so recht einstellen, zu fremd wirkt die kalte Stadt und zu kurz liegen die traumatischen Ereignisse zurück. Um nicht als Feigling dazustehen hat Don den Beiden das Schicksal der Mutter etwas anders geschildert als tatsächlich geschehen. Umso größer ist die Überraschung, als die beiden Teenager bei einem Besuch im Elternhaus auf eben diese Mutter treffen - und zwar lebend. Obwohl Alice (Catherine McCormack) ganz eindeutig mit dem Virus infiziert ist, verhält sie sich nicht entsprechend und zeigt nicht die üblichen Symptome. Dank des Kunstgriffs eines bemerkenswert unaufmerksamen Wachdienstes gelingt es Don, seine Frau in der Quarantänestation aufzusuchen, er bittet sie um Verzeihung und küsst sie.

Von diesem Moment an bricht die Hölle los, die fein aufgebaute Atmosphäre in sich zusammen und die Handlung ist praktisch beendet, auch wenn noch nicht einmal die Hälfte der Laufzeit vorbei ist. Was jetzt noch kommt ist im Grunde eine einzige Actionsequenz, denn von hier an begleiten wir die Flucht der beiden Kinder und ihrer beiden Beschützer, einer Militärärztin und einem Scharfschützen. Auch der Beginn dieses Teils ist noch furios, gelingt es doch das ausbrechende Chaos und Durcheinander mit starken Bildern einzufangen und dabei sehr schön die Hilflosigkeit der Ordnungskräfte zu demonstrieren, die den Durchblick sehr schnell verlieren und schon bald keinerlei Rücksicht mehr auf Zivilisten nehmen. Wer möchte, darf diese Schilderung eines inkompetenten und überforderten Militärapparats sicher gern auch als Kritik an aktuellen Ereignissen verstehen.
Der Rest ist Genrefutter für Fans. Gerenne und Geballer, Attacken der Neu-Infizierten und die Flucht durch dunkle Tunnel hin zu einem angeblich sicheren Hort. Man kredenzt den einen oder anderen Splatter-Effekt, als Höhepunkt den beeindruckenden Einsatz der Rotorblätter eines Militärhubschraubers gegen gleich mehrere Dutzend der "Fast-Zombies". Ein Fest für jeden der so was mag, und eine ziemliche Zumutung für den Rest, so sich denn davon jemand in diesen Film verirrt. Der für diese Art Horrorfilm obligatorische Schlussgag fehlt auch nicht, kommt aber sehr vorhersehbar daher und widerspricht zudem noch den im Vorgänger gemachten Aussagen über die Zustände im Rest des alten Europas.

Danny Boyle selbst hatte erwartungsgemäß kein Interesse, die Fortsetzung seines Überraschungserfolgs selbst zu inszenieren und wendete sich mit "Sunshine" stattdessen lieber wieder einem neuen Genre zu. Bei "28 Weeks Later" fungiert er nun immerhin noch als ausführender Produzent und gab also somit sein Okay für einen Film, der die interessanten Gedankenspiele der Originalgeschichte nur zu Beginn aufgreift und sich danach als härteres, aber auch flacheres Sequel entpuppt. Der junge Regisseur Juan Carlos Fresnadillo zeigt dabei, dass er handwerklich Einiges drauf hat und qualifiziert sich somit für weitere, voraussichtlich aber wohl sehr ähnliche Aufgaben.
Denn dies ist zwar ein akzeptabler Film, aber auch einer der seine erzählerischen Möglichkeiten leichtfertig zu Gunsten eines rasant inszenierten Schlachtfestes verschenkt. Da waren wir in Teil Eins schon mal weiter und deshalb nennt man das Rückschritt.

Volker Robrahn

7

mir hat diese fortsetzung besser gefallen als der meiner meinung nach überbewertete erstling, vor allem die ersten 1o minuten sind der pure terror...auch der rest kann überzeugen, vor allem die aufnhahmen im menschenleeren london sind äusserst stimmungsvoll...der gut gewählte cast rundet das ganze ab, vor allem natürlich robert carlyle...

8

Die Fortsetzung ist besser als das gute Original, stilistisch noch wesentlich reifer und ausgefeilter. Keine Revolution des Genres, aber ein verdammt guter Vertreter, der weit über dem üblichen Genredurchschnitt steht. Wer "28 Days Later" mochte, wird an "28 Weeks Later" noch mehr Freude haben.

3

28 Wochen später -
Als ich von der fertigstellung des Films hörte war ich Feuer und Flamme.
Die Stimung und die Atmospäre des Vorgängers fesseln mich heute noch.
Kurzum ich erwartete vom Nachfolger ähnliches oder zumindest gleichwertiges.

28 W.s. hat wie schon in den voherigen Kritiken beschrieben herrliche Bilder von England und dem Menschenleeren London zu bieten.
Ausserdem hat sich Robert Carlyle bereit erklärt zu spielen.
Alles schön und gut reicht aber nicht.
Die Story Anfangs gefällt mir und hätte sich entwickeln können, verkommt aber nur noch zu einer lückenhaften unlogischen von zufällen behafteten Metzelgeschichte. Alles ist gut Durchdacht die Schauplätze die Moralische Kritik am Millitärapparat sowie am Menschen,
aber es wirkt oft deplatziert und sehr überzogen.
(Wenn alles um mich herum explodiert nehme ich mir erstmal Zeit um die Menschen zu trauern.....)
Weiterhin ist die Handlung sehr unlogisch...
Entweder ich bin ein nicht denkender Zombie und esse alles was ich sehe..... oder wenn Hauptdarsteller im Spiel sind denke ich und beginne selbst Spannung mitzubringen .....
Das schafft unlust am Film das wenn es um die Hauptpersonen geht die Zombies Rücksicht nehmen oder sich für den Film artfremd verhalten

Oder überall im Millitärkomplex sind Kameras nur nicht dort wo gerade ein Handlungstragendes Gemetzel stattfindet = somit im Film immer die Hilfe zu spät kommt....
Warum wird die Hauptinfizierte nicht bewacht etc . ... etc,...

Dieser Film frustete mich da die Bilder von London/England unschlagbar, Darsteller sehr Klasse, doch Umsetzung der Story so misslungen und unlogisch, dass es nur durschnittliche Kost wird.

6

28 Weeks later krankt leider an den blassen Figuren (was man von 28 Days later nicht behaupten kann!). Im Vergleich zum Vorgänger ist mir die üppige Portion Action bzw. Gore-Szenen aufgefallen. Was im ersten Teil noch dezent und gut portioniert rüber kam, wird im Nachfolger leider etwas zu viel (erinnert schon irgendwie an Dawn of the Dead). Für Story und Figuren ist daher nicht ausreichend Platz (was bei viel Action nicht zwangsläufig sein muss aber es ist in diesem Fall so).

ACHTUNG LEICHTER SPOILER:
Auch diese Metapher über den Vater, der seine Kinder verfolgt, finde ich deplatziert und undramatisch. Vor allem deshalb, weil wir seine Figur (wie alle anderen Charaktere auch) nicht genug kennen lernen.
SPOILER ENDE

Guter Vergleich:
28 Day later war wie Alien 1, 28 Weeks later hätte wie Aliens werden können (mehr Action, gute Figuren, viel Spannung). Leider schlittert er an seinem Vorgänger vorbei und bietet so keine wirkliche Steigerung, sondern eher einen drehbuchtechnischen Rückschritt (die Steigerung findet sich nur in den Actionszenen und der Brutalität).

Trotzdem baut der Film eine beklemmende und apokalyptische Atmosphäre auf, die einen aber noch lange nicht so packt wie im Vorgänger. Die Darsteller sind überzeugend und der Soundtrack atmosphärisch und vertraut. Juan Carlos Fresnadillo hat nicht wirklich gute Arbeit geleistet. Man erkennt, dass er sich visuell dicht Danny Boyls Vorgänger hält, aber leider nicht so kreativ sein kann und ihm das Gespür fehlt, den Zuschauer an der richtigen Stelle zu schocken.

Deshalb würde ich sagen, 28 Weeks ist keine unwürdige Fortsetzung, muss sich jedoch leider trotzdem hinter seinem Vorgänger verstecken. Für Fans des ersten Teils trotzdem empfehlenswert!

7

Ich fand den Film echt Klasse! Sehr geile bilder von leeren london, viel Action, viel drum und dran.!

am anfangs des Film war es am Besten, dann war action und gerede, und am ende hat es sich ein wienig gezogen!

aber eine 7/10!!

Wie kann man nur so einen Film drehen. Wie weit ist es schon gekommen? Ich bin empört. Gesehen habe ich ihn zwar nicht, aber das tun ja sowieso nur perverse, die es nötig haben. Pfui!

7

mir hat der film fast so gut gefallen wie der erste teil. es lohnt sich auf jden fall ins kino zu gehen.
viel spaß

@ Kinomax

Haha! Willkommen im Club der Perversen :p

9

Der Film is der Hammer!!! An manchen Stellen vllt bissle brutal, aber sehr aufwendig gemacht und mit einer tollen Schauspielerin (Imogen Poots)...
Lohnt sich auf jeden Fall...

10

der film ist der geilste denn es je gab.

5

ist ganz unterhaltsam jedoch schnell vergessen, DVD veröffentlichung reicht.

@ ak-79:

Du kennst den alten Kinomax noch nicht. Der will hier nur alle verarschen.

5

angang vielversprechend aber leider wie bei vielen aktuellen Filmen das Ende total versaut...

das oben war ich übrigens nicht, da hat sich wohl jemand der von meinen kommentaren zu manchen filmen in denen ich meine abneigung gegenüber gewaltdarstellung als filmzweck genervt ist einen scherz erlaubt (vielleicht wars ja der 'jagdstolz'?)
wenigstens meine email hätte derjenige richtig nachmachen können
:P
ansonsten entalte ich mich bei dem film mal des kommentars (is halt kein film für mich - aber werden euch die ganzen immer wieder aufgewärmten zombieweltenschockeffekte nicht langsam langweilig?)

2

Einen Punkt für die beiden Kids und einen für die teilweise gute Inszenierung. Der rest: gesehen und vergessen.
Das ganze Rennen wird irgendwann langweilig, manchmal unfreiwillig komisch.
Überflüssig!

3

ich fand den Film wirklich so richtig schlecht!

die Kameraführung ist so nervös dass einem fast schwindlig wird, die blutrünstigen Szenen sind nicht wirklich spannend sondern einfach nur grauslich und getopt wird das ganze von einer nicht besonders einfallsreichen Story!

Ich bin kein besonderer Horrorfreak, aber ich hätt mir wenigstens ein wenig Spannung erwartet ;-)

7

Der Film anscih ist eigentlich ziemlich gut, wie ich finde. Auch dass er meist nur haarscharf an der Plausibilitätsgrenze schrubbt ist verkraftbar. Nur leider ist so knapp 80% des Streifens irgendwie lediglich eine einzige Actionsequenz und der Film mag sich nicht so recht entwickeln...

3

Enttäuschung des Jahres. Leider...hatte mir so viel erhofft. Endzeitstimmung kommt nicht annähernd rüber. Zombieszenen viel zu hektisch. Logik der Handlung nicht immer nachvollziehbar. Trotzdem 3 Augen aufgrund einiger doch sehr stimmmiger und ästhetischer Szenen.

9

Die vielen unterschiedlichen Meinungen 28 Weeks later gegenüber waren mir von vorneherein klar.
War bei Teil 1 schon der Fall.
Ich fand den Film klasse.
Kein Horrorfilm wurde je so aufwendig inszeniert, kein Horrorfilm schaffte jemals eine so dichte Atmosphäre.
Kann mir einer erklären, wo die Story bitte flach wirkt?
Im Gegenteil, was in Teil 1 begann wird in Teil 2 wunderbar fortgeführt.
Jeder der 28 Days later toll fand war erpicht darauf zu wissen was aus England wird. Wie die restliche Welt reagiert und ob sich der Virus noch weiter ausbreitet.
Wie reagiert wurde, was aus dem Virus wurde,wie sich das entvölkerte Großbritannien weiter veränderte und die restliche Welt auf den Vorfall reagiert zeigt 28 Weeks later drastisch und deutlich.
Der Spiegel ist übrigens von 28 Weeks later begeistert.
9 von 10 Punkten wegen den kleinen Logikfehler, die den Film allerdings nicht wirklich schlechter machen und sich kaum hervorheben.
Aus welchem Grund die Fortsetzung flacher sein soll als Teil 1 erschließt sich mir auch nicht.
Ne Begründung wäre nicht schlecht.
Ich halte es so wie die glaubwürdigen und seriösen Kritiker und halte 28WL für besser als 28DL.

Mfg Skeletti

@ Kinomax:

Du bist zwar sehr streng was fiktive Gewalt angeht, jedoch ganz schnell dabei, wenns um unverschämte Unterstellungen geht. Pfui!

8

Bin sehr positiv überrascht!
Das der Film sich - WESENTLICH! - mehr auf Action und Horror spezialisiert, kann man ihm nicht vorwerfen, denn was hätte eine Fortsetzung von 28 days later anderes sein sollen?
Klar ist der Film dadurch zwangsläufig oberflächlicher (ich nenne es hier lieber gradliniger) als sein Vorgänger; aber was Spannung und Grusel angeht, hängt er diesen weit ab.
Kurz: der High-Budget Zombie Film, den man sich gewünscht hat!

[SPOILER!!!]
Aber eine Sache muss ich mir trotzdem von der Seele reden!
Denn obwohl ich in so einen Film ganz gewiss nicht mit der Logiklupe reingehe, ist mir eine Sache doch SEHR aufgestossen:
Der (wieder)Ausbruch der Infektion!
Das ein popeliger Hausmeister uneingeschränkten Zugang zu einer vermeidlich militärischen Hochsicherheits-Quarantäne-/Isolierstation hat, auf der potentiell Infizierte liegen (deren Virus immerhin 60 Mio Menschen in Zombies verwandelt hat...!) , kommt etwas konstruiert daher...
Ausserdem wurde bei den Infizierten ein bisschen gehudelt; denn abgesehen von der Infektion sind es lebende Menschen. Nach der der Hubschrauberattacke rennen allerding einige mit nur halbem Torso herum, andere liegen zerteilt, aber sich noch bewegend herum - somit sind es doch Untote!

2

hätte man mehr draus machen können, schade !!

6

Treffende Kritik. Mich stoeren in letzter Zeit nur die ganzen Nacht- und Dunkelaufnahmen,wo man den Film allenfalls noch hoert. Ganz ok, aber flacht gegen Ende leider ab.

1

Ich mochte irgendwie den Vorgänger, deswegen bin ich auch 28 wochen später schauen gegangen.

Der Trailer war war echt gut. Vor allem in kombination mit den titelsong.
Der film selbst ist eine absolute katastrophe. die story ist sooo flach, das die hügel hollands zum hilamaya gehört. Nach einem recht ansehnlichen start (r.c. lässt seine frau zurück) fällt sie in das schema f. egal was geschieht, als zuschauer wusste man das schon eine halbe stunde vorher.

Die kinder, wie ich gelesen habe fanden sie einige hier gut, hätten schon nach ihrem ersten auftritt sterben sollen. so eine schlechte performance von absolut unsymatischen kinderdarstellern darf bei einem film mit diesem budget einfach nicht sein.

worüber ich mich auch noch auslassen will ist der schnitt. welcher epileptiker hat den hier seinen zitteranfall visualisiert? dies ist mitunter der schlechtest geschnittene Film ever!!!

mein urteil, ein von zehn augen, aber nur weil der titelsong irgenwie super zu einem solchen film passen würde.

4

Also der Film hat mir nicht sonderlich zugesagt. Fehlte doch irgendwie die Finesse des ersten Teils. Zusammenfassend lässt sich sagen: Mehr Gewalt, Mehr Blut, Mehr Tote und viel weniger Hirn.

Für den nächsten Teil möchte ich eine Idee für ein Prequel vorschlagen:

Das Virus war ursprünglich ein Produkt aus Mengeles Experimenten um eine kriegsentscheidene Waffe zu entwickeln. Dann halt noch ein paar herrschsüchtige Altnazis in den Topf werfen, die es reaktiviert haben, und den Rest überlasse ich den Drehbuchschreibern.

1

Einer der schlechtesten Filme, die ich je gesehen habe, da nicht nur jegliche Logik fehlt (wäre ja fast "normal" bei dem Genre) sondern sich praktisch provokante Anti-Logik durch den gesamten Film zieht ( - seichter SPOILER - ) begonnen z.B. damit, dass ein unter Militär-Quarantäne stehender infizierter Mensch in einem für Zivilisten zugänglichen Raum ist: der Raum im Militärkomplex sowie der Weg dorthin ist gänzlich unbewacht... Oder dass als Reaktion des Militärs auf den Ausbruch der Strom in der Stadt abgeschaltet wird (warum?) und alle Zivilisten in eine stockdunkle Tiefgarage gepfercht werden (ohne Bewachung der Eingänge und komplett schutzlos versteht sich)... so geht das den ganzen Film lang....

7

Viel viel besser als der stinklangweilige und wirklich völig überbewertete 1. Teil,hier bekommt man was man von so einem Film erwartet!!!

3

Einer der schlechtesten Filme die ich dieses Jahr gesehen habe.

Die Kameraführung zu beginn ist ist der letzte Rotz.
Die Akteure sind einfach nur dämmlich und man sich in einem Auto und mit nem Pulli vor Giftgas schützen kann ist selbst für einen Horrorfilm zu dümmlich.
Die Heli-schnetzelScene war zwar lustig aber auch nicht nachvollziehbar.

7

Also die Logikfehler sind unbestreitbar, keine Wachen bei der Hauptinfizierten und der Hubschrauberpilot nimmt das gebissene Kind mit ect.. Die überzogene Gewaltdarstellung hätte auch nicht sein müssen. Daher 3 Punkte weniger.

Was mir aber besonders an diesem Film gefallen hat war die beklemmende Stimmung. Der Anfang war einfach genial und die Szenen in London lassen einen deutlich erahnen was sich dort zugetragen hat. Von Anfang an wird der Zuschauer von der extrem gezeigten Gewalt geschockt, und die Gefährlichkeit der Infizierten wird einem sofort bewusst. Man merkt auch deutlich das es sich nicht um Zombies handelt. Sie töten einfach nur aus Aggression, die Frage warum sie sich nicht gegenseitig töten bleibt leider unbeantwortet. Der infizierte Vater schien mir aber auch nicht hirnlos zu sein, er wählt, wenn er die Wahl hat, stets unbekannte Personen aus die er angreift und zögert als er dann alleine vor seinem Sohn steht, bis er ihn dann doch angreift. Die Frage in wie weit ein Infizierter noch über die menschliche Intelligenz verfügt interessiert mich. Es würde einiges erklären, wie z.B. woher weiss der Vater wo die Zivillisten beim Code Red gebracht werden, woher wissen die Infizierten wo der Notfall Evaquirungspunkt ist. Eine Erklärung wäre, dass jeder Bewohner diese Orte kennt und sich auch als Infizierter daran erinnert.

Als zweiter Gegener gibt es das US Militär, das den mit dem Befehl alles Leben auf dem Boden von London zu vernichten, auch hinter den Hauptfiguren her ist. Die Scheinbar ausweglose Lage zwischen den Fronten verschärft die Anspannung und es ist nicht klar ob es einer der Hauptdarsteller schaffen wird.

Die Dunkelszenen finde ich sehr gut gelungen, besonders in der U-Bahn steigt zum Ende nochmal der Adrenalinspiegel.
Deswegen bekommt der Film wegen dem tollen Horror den hervorragenden Bildern und der trotz allem gut gelungenen Fortsetungsgeschichte von mir 7 Punkte. Ich hoffe es wird eine Fortsetzung geben, die die Geschichte zu Ende erzählt.

5

Technisch zum Teil durchaus sehr gut...

Zur Story reichen zwei Zitate, der Dialoge...

"Was machen wir wenn das Virus dann wieder ausbricht??" fragt die süße Militärärztin ihren General

"Dann werden wir es einfach vernichten..."

Und als der gute Scharfschütze kurz vor Ende auf dem schönen Karusell sitzt und über die Ereignisse philosophiert, wird die Zielgruppe deutlich...

"Alles ist im Arsch!!!"

6

!!!!!!Vorsicht evtl Spoiler im Post

"Der für diese Art Horrorfilm obligatorische Schlussgag fehlt auch nicht, kommt aber sehr vorhersehbar daher und widerspricht zudem noch den im Vorgänger gemachten Aussagen über die Zustände im Rest des alten Europas."

Da hat Herr Robrahn das Ende anscheinend anders interpretiert als ich. Mag ja sein, dass Europa nicht betroffen WAR.. aber immerhin ist da nun ein Helikopter mit Wirt gelandet. Und die Szene spielt ja wieder einmal 28 day later..

3

Hab mir jetzt mal mehrere Zombie Filme angekuckt inkl. dem hier. Also ich weiß nicht, bis auf "Return of the Living Death 1" der ja nun ziemlich alt ist, gefallen die mir alle nicht mehr. Beim Klassiker Rotld dachte ich ja immer, na wo is Michael Jackson mit seinem Thriller Video und fand es noch sehr Amüsant !
Zu 28 Weeks Later kann ich nur sagen, öde öde öde ! Ich Quälte mich durch den Film durch und wunderte mich dann auch, wo zum Henker die Wachen sind bei der Frau die sie gerade gefunden haben. Alles wird bewacht nur Stellen wo Zombies erscheinen sollen nicht, total logisch ?!
Kann den Film daher nicht weiter empfehlen, meiner Meinung nach ist dieser Film ein Schuss in Ofen wie auch die restlichen rotld Movies !

4

Schwach. Der Film schafft es nicht am ersten Film anzuknüpfen. Die erste Hälfte ist eine einzige Intro für den Rest. Und der Rest ist weder Fisch, noch Fleisch...

7

Ok, keine Wachen bei der Infizierten und der obligatorische (und überflüssige) Endgag sind Schwachpunkte aber sonst war der Film eine echte Achterbahnfahrt. Für einen Zombiefilm richtig gut.

10

Einer der Topfilme 2007. Freu mich schon auf 28 Months Later.

7

@Paul

SPOILER!!!

Da habt ihr beide, Rezensent und Du falsche Erinnerungen.

Man sieht in 28Days, schon mitten im Film eine Grafik in irgendeinem Fernsehr oder Monitor die zeigt das Europa inklusive La France, infiziert ist.
In 28Weeks wird der eindruck vermittelt das blöde Balg wäre dafür am Ende verantwortlich.

Augen auf beim Filmeschauen!

5

Also ansich nicht schelcht.. nur die wirre kameraführung ist wie ich finde das letzte ...das nimmt sämtliche spannung vom film weg :(

7

Pro:
Der Film hat seltene aber gelungene bildgewaltige Momente die ich gerne noch länger mit entsprechender Soundtrackunterstützung genossen hätte, um deren Wirkung vollends zu entfalten... fehlt in der Hatz oft die Zeit.
(Szene Brandwaffenabwurf auf London) * (Giftgaswolken in den Straßen)

Der DD 5.1 Sound ist nicht Referenzverdächtig bittet aber durchaus hörenswerte Audiopassagen. (Filmmusik von Teil 1., Projektileinschläge, Hubschrauber MG, Explosion Dachkuppel)

Contra:
Actionssequenzen sind reichlich nach der Halbzeit vorhanden, vermögen aber nicht so zu Fesseln wie sie es eigentlich gegüber dem finanziellen Aufwand sollten. Das könnte einerseits an der fehlenden Identifikation mit den Hauptfiguren liegen oder aber das der Producer die Wirkung der Zuschauereinbindung bei den zahlreichen Blood-Gore- und SFX - Effekten sträflich vernachlässigt und eine unschlüssige Storry ihr übriges dazu beiträgt.

Einer der Schwachpunkte (mangels Erfahrung) stellt für mich Andy da, der vom 12 Jährigen Mackintosch Muggleton versucht wird darzustellen.
Könnte an der Synchro liegen oder am Drehbuch oder der Anspruchslosigkeit der Regie.

Der Shaking-Kamera-Effekt wurde einfach zu unausgewogen überstrapaziert, wodurch die Konfusion des Betrachters (ICH) in einigen Szenen in Frustration umschlug.

Gelungen sind übrigens die Extras auf der DVD in in Form des Endzeit-Comics /The Aftermath/ im sehr eigenen Stil - Auf jeden Fall einen Push auf die PLAYTASTE wert.

In allem ein netter.. unterhaltender.. kurzweiliger DVD Abend.
Der das geboten hat was Erwartet wurde.

6

Trotz einiger Schwächen durchaus sehenswert. Endzeitfilmfans bekommen mit den beklemmenden Bildern Londons eine schaurige Atmosphäre geboten. Die Vorgeschichte, die Wiedereinsiedlung und der Code Red sind fesselnd. Der zweite Teil des Films besteht wie hier schon mehrfach gesagt aus purer Flucht und zahllosen Splatterszenen. Dabei schwankt der Film zwischen Lächerlichkeit (Hubschrauber-Szene) und teilweise unerträglicher Gewaltdarstellung (Ausdrücken der Augen, Verbrennung). Ist natürlich subjektiv.

Was mich an dem Film aber sehr gestört hat, waren die vielen Logiklöcher. Das Eindringen des Vaters in den Hochsicherheitstrakt des Militärs ist vollkommen absurd. Ebenso, dass er jedes Inferno überlebt und immer genau da auftaucht, wo seine Kinder sind. Auch dieser Junge hat mich tierisch genervt! Er hat sich seinem Alter und der Situation in keiner Sekunde entsprechend verhalten. Unrealistisch, wieso er nie Angst und Panik hat und sogar die Scharfschützen freiwillig ablenkt. Überhaupt hat man sich nicht die Mühe gemacht, interessante Charaktere zu entwickeln. Tammy ht tasächlich eine interessante, anziehende Ausstrahlung, bleibt als Charakter im Film aber trotzdem platt. Der Scharfschütze und die Ärztin bleiben schrecklich eindimensional - Soldaten eben. Weitere Figuren sind nicht erwähnenswert, weil nur als Zombiefutter verheizt. Und warum der Engag ein Gag sein soll, verstehe ich auch nicht so ganz...

Fazit: Ich mochte den ersten Teil nicht so gerne. Diese ganze Vertiefung über das Sozialverhalten von offensichtlich bekloppten Soldaten nach der Apokalypse fand ich befremdlich und langweilig. Auch waren mir die Zombies zu albern. Hier im zweiten Teil wirkt alles ein wenig realistischer, noch bedrohlicher und beklemmender. Hätte der Film den Figuren mehr Zeit gegönnt und wäre der Vater und sein Sohn früh gestorben (sorry), hätte ich sicher mehr Punkte vergeben können.

6

Während mir '28 Days Later' vor allem durch die "begründete" Gewalt, die spannende Story und sympathische Charaktere sehr gut gefallen hat, war ich vom Nachfolger eher enttäuscht.

Einige Gewaltszenen existieren nur zum selbstzweck, teilweise unlogisch und unnötig extrem. Bspw. die "Daumen-in-die-Augen"-Szene - Alle anderen Zombies töten ihre Opfer schnell und zweckmäßig, aber bei einem Liebespaar muss es natürlich extremer sein und so kommt es, dass ausgerechnet dieser Zombie mal ganz anders tötet als die anderen - Unnötig.

Die "Überraschung" am Ende hätte auch gerne wegfallen können.

Weniger ist eben manchmal mehr; und genau so wäre es bei "28 Weeks Later" gewesen. Weniger Grausamkeit, mehr Spannung und Köpfchen - wie der Vorgänger - und der Film wäre um einiges besser geworden. So bleibt ein Splatter-Film, der trotzdem noch besser ist als der Durchschnitt und wahrscheinlich sowohl Fans stupiden Gemetzels, als auch Freunden von Thrillern, einigermaßen gefallen sollte.

9

Anscheinend denkt ihr genauso unlogisch wie ihr den Film hier hinstellt! Vielleicht sind diese Logiklöscher ja extra so hingestellte Punkte, um zu zeigen, wie das Militär drauf ist!Bei Romero ist es innovativ, bei 28 Weeks Later sollen es Logiklöscher sein, das ist lächerlich!

3

Eigentlich hätte der Film meiner Meinung nach 10 Augen für Story, Umsetzung und Locations verdient. Leider ist die Kameraführung für meine Begriffe zu hektisch. Mir wurde so schwindelig, daß ich den Film ausmachen musste. Schade!!

10

der film ist einfach der Hammer! spannend, brutal.. man kann sich richtig in den film hineinversetzten, absolute klasse..!!

1

Sauschlechter Film, Handlung ist unstimmig und die Schauspieler sind hölzern. Typischer Hollywoodstreifen der schell mit viel Geld produziert wurde um der Masse der Popcornkinobesucher zu gefallen und danach der Vergessenheit anzufallen.
Wer nen guten Horrorfilm sehen will wo Schauspieler und Handlung praktisch perfekt sind der gucke sich "The human centipede" an (allerdings auf eigene Gefahr). DAS ist ein Horrorstreifen der wirklich beängstigend ist - davon kann sich Hollywood mal ne Scheibe abschneiden.

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