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Die Protagonisten Floh und Marcel sind zwei relativ typische Heranwachsende, Floh (gespielt von Ken Duken) ist der Draufgänger, der das Glück jeden Tag aufs neue sucht. Sein bester Freund Marcel (Luca Verhoeven) ist der Beziehungsmensch, seit einiger Zeit mit seinem "Mäuschen" Vicky zusammen und - wie passend - Zivildienstleistender. Der Titel des Filmes lässt die Erwartung auf ein deutsches Film-Highlight zuerst einmal steigen, jede Menge "Ups" und "Downs" werden uns da vorgegaukelt. Doch was die Zuschauer dann letztendlich im Kinosaal zusehen bekommen, ist schlicht und ergreifend langweilig. Die Grundidee mag gut und interessant sein. Zwei junge Männer tauchen zum ersten Mal in das Nachtleben der High Society ein, versprechen sich Nobel-Discos und Traumfrauen. Doch die Art und Weise, wie diese Nacht im Film präsentiert wird, ist einfach langatmig. Da gehen allein schon mal 20 Minuten dafür drauf, dass Simon Verhoeven uns immer und immer wieder zeigt, wie Floh und Marcel am Türsteher der Disco scheitern. Die ersten beiden Versuche mögen da noch ganz spannend sein, denn wer von uns hat das noch nicht erlebt? Nur - irgendwann erwartet man als Zuschauer auch einmal etwas anderes. Das bekommt man auch. Dann zieht sich die Handlung nämlich unten auf dem Parkplatz weiter. Unterbrochen von einem kurzen Intermezzo durch den Lüftungsschacht, was aber auch nicht wirklich spannend ist. Eines muss man Regisseur und Drehbuchautor Simon Verhoeven aber lassen: er versteht es blendend, den Zuschauer in der Erwartung zu lassen, dass noch irgendetwas Spannendes passieren mag. Aber da kommt nichts, und das ist gerade die große Enttäuschung, die man zum Ende in sich trägt, wenn nach 90 Minuten das Kino verlassen wird. Da können auch die recht guten schauspielerischen Leistungen nichts daran ändern, dass die einzig actionreiche Szene das Fußballspiel zu Beginn des Filmes ist (übrigens mit Original-Kommentar von Fußball-Ikone Werner Hansch). "100 Pro" ist kein Action-Film, aber auch die Dialoge sind nicht wirklich unterhaltsam, dazu lässt die Handlung einfach keinen Spielraum. Es ist immer schön, wenn man als Kino-Besucher etwas aus dem Film mit nach Hause nimmt. Aber hier gibt es rein gar nichts, worüber es sich im Nachhinein lohnt zu sprechen. Gemäß des Untertitels "Heut´ Nacht geht was ...": Es geht bestimmt etwas, aber nicht in diesem Film. |
kleine Werbepause
100 pro
Bilder: Copyright



"100 Pro" - das verspricht einiges. Das verspricht, alles zu geben, klingt nach Action und Spannung. Doch leider fehlen dem gleichnamigem Kinofilm die angesprochenen Eigenschaften auf der ganzen Linie.
sehr gute Filmathmosphäre wirkt nicht so hausbacken, wie die meisten dt. Filmproduktionen,Bild/Gegenbild blabla
der film iss eigentlich ganz lustig xD nur ich würd nur zu gern wissen wie des lied heisst was gespielt wird wenn die beiden köppe im lüftungsschacht rum klettern und in der menge ihre weiber sehen!
mfg
Kann die Wertung nicht verstehen. Der Film ist lustig. Klar ist kein Hollywood Action-Streifen, aber davon gibts doch VIEL mehr als genug.
Ich find der Film reflektiert die beiden Charaktere sehr schön. Es geht um Freundschaft, Liebe und wie sehr man austicken kann wenn man nicht am Türsteher vorbeikommt und weiss, dass man die Party seines Lebens verpasst.
Auch lustig wie Flo am Anfang die ganze Zeit von Niveau labert und am Ende sich dann doch entscheidet, naja seht selber. Ich finds eigentlich gerade gut das nichts abgehobenes passiert. Ist halt so ne Story, die jeder von uns erleben könnte. Und auch der Kommentator und der Soundtrack gefallen mir. Soviel sei veraten: "Wenn sie nicht gestorben sind, dann chillen sie noch heute"
Manchmal frage ich mich schon, ob Filmkritiker Filme eigentlich überhaupt mögen, ob ob sie ins Kino gehen, weil sie es müssen. '100pro' ist ein 100prozentig liebevoll gemachter Film. Das Fußball-Spiel ist erstklassig, der Film ist vor schicken Kulissen gedreht, und heimlicher Star des Films ist für mich der wunderschöne alte BMW E21, mit dem Floh und Marcel vor dem 'Spy' vorfahren.
Schade, dass Ken Duken nie populärer geworden ist und bis heute eher als 'ewiges Schauspieltalent' gilt.
Ich fand ihn cool, schöne Landschaften, gute Kamera Führung und vor allem interessant.
Aber kein Film fürs Kino
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