Leander Haußmann und Sven Regener sind zwei renommierte und sympathische Künstler, die schon mehrfach zusammengearbeitet und uns dabei Kleinodien wie „Herr Lehmann“ oder „Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe“ beschert haben, Filme die Haußmann inszeniert und zu denen Regener entweder die Vorlage oder auch mal nur die Musik geliefert hat.
kleine Werbepause
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Tom Schilling
Hai-Alarm am Müggelsee
Schlaraffenland
„Schlaraffenland“ macht keinen Spaß. Diese Warnung muß einfach an den Anfang gestellt werden. Denn die Gefahr, mit völlig falschen Erwartungen in diesen Film zu gehen, ist verdammt hoch. Das hat zum einen zwar die seltene und meist erfreuliche Wirkung, daß der Zuschauer völlig überrascht wird. Das hat zum anderen (und speziell in diesem Falle) aber auch zur Konsequenz, daß man mit etwas konfrontiert wird, worauf man nicht vorbereitet war, und das man vielleicht auch gar nicht sehen wollte.
Napola - Elite für den Führer
November 2004, Hof. Zum 38. Mal finden die Hofer Filmtage statt: Filme ansehen, Bratwürste essen und Trinken, als gäbe es kein Morgen. Fünf Tage lang kennt das Deutsche Kino keine Krise. Und in so manchem unserer Regisseure keimt die Hoffnung, unter diesen Umständen lohne es sich doch, hier zu Lande Filme zu
machen. Als wolle er zur Beweisführung dieser These antreten, eröffnet Dennis Gansels "NAPOLA - Elite für den Führer" die Filmtage.
Verschwende deine Jugend
Da
da da. Aha. Ich geb Gas, ich will Spaß: ich mach Bubu, was machst
du? Mach mir bloß keinen Knutschfleck! Denn völlig losgelöst
von jeglichem Sinn im Text und Abwechslung im Rhythmus und mit minimalster
Instrumentierung haben wir sie kennen und lieben gelernt: Die Neue
Deutsche Welle.
Pornorama oder Die Bekenntnisse der mannstollen Näherin Rita Brauchts
Es darf mal wieder lustig sein: Regisseur Marc Rothemund startete
seine Karriere mit dem beachtlichen Erfolg seiner
Episoden-Komödie
"Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter
zur Paarungszeit" und der frivolen Teenie-Klamotte "Harte
Jungs", bevor er
schlagartig
ernsthafter wurde und für das Mobbing-Drama "Die Hoffnung
stirbt zuletzt" den Grimme-Preis erhielt.
Agnes und seine Brüder
Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe
Herz im Kopf
Es ist nun beinahe auf den Tag genau zwei Jahre her, dass das Internatsdrama "Crazy" seinen triumphalen Einzug in die Reihe deutscher so genannter Initiations-, Coming-of-Age-Filme erlebte. Damals waren der Regisseur Hans-Christian Schmidt und sein Co-Autor Michael Gutmann für den begeisterten Aufschrei unzähliger pubertierender Kinogänger verantwortlich. Doch gehörte "Crazy" vergleichsweise zur zielgruppengemäßen Schonkost, so hatte sich das Erfolgsduo für dieses Jahr ein noch ehrgeizigeres Projekt in den Kopf gesetzt.
Der Himmel kann warten
Eine Zitterpartie
