„Saiten des Lebens“ beginnt damit, dass vier Musiker eine Bühne betreten: Robert Gelbart (Philip Seymour Hoffman), seine Frau Juliette (Catherine Keener), Peter Mitchell (Christopher Walken) und Daniel Lerner (Mark Ivanir) treten seit 25 Jahren gemeinsam auf. Als Streichquartett „The Fugue“ haben sie weltweit Erfolge gefeiert, doch nun erhalten sie mitten während der Proben für die nächste Konzertsaison schlechte Neuigkeiten.
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Philip seymour hoffman
Saiten des Lebens
The Master
Freddie Quell (Joaquin Phoenix) hat als Soldat den zweiten Weltkrieg zwar mit gewonnen, doch der Mann der danach ins zivile Leben zurückkehrt ist schwer traumatisiert. Seine Versuche in verschiedenen Jobs und Beziehungen scheitern, nicht zuletzt weil Freddies unterschwellige Aggressivität immer wieder ausbricht. Als er eines Nachts volltrunken auf eine hell erleuchtete Party-Yacht stolpert, scheint sich aber sein Leben zu ändern.
The Ides of March - Tage des Verrats
Als Barack Obama die politische Bühne betrat, „hope“ versprühte und „change“ versprach, war es auch um den Liberalen George Clooney geschehen. Offen bekannte er seine Sympathie für den Präsidentschaftskandidaten der Demokraten und die bereits weit fortgeschrittenen Pläne für einen „zynischen Politthriller“ verschwanden wieder im Schrank.
Mary and Max
Welcher Filmemacher fällt einem bei Knetgummi-Stop-Motion-Animation ein? Na? Nick Park, der Schöpfer von "Wallace & Gromit"! Und damit hat es sich dann schon, oder? Seit 2004 der knetanimierte Kurzfilm "Harvie Krumpet" mit dem Oscar ausgezeichnet wurde, warteten so einige Animations-Fans gespannt auf den ersten Langspielfilm des Australiers Adam Elliot.
Die Geschwister Savage
Tod und geistiger Verfall, Demenz, der Verlust der Würde, die Unfähigkeit mit Verlust umzugehen - das sind Themen, die eher in einem aktuellen Gesellschaftsdiskurs im Feuilleton erwartet würden als in einer Hollywoodkomödie. Wie schafft man es bloß, Leichtigkeit in dermaßen schwer im Magen liegende Themen zu bringen (ohne dabei Jack Nicholson und Morgan Freeman auf ein Motorrad setzen zu müssen)? Voraussetzung dafür ist ein exzellentes Ensemble aus glaubwürdigen Darstellern.
Capote
Ende der 50er Jahre ist der Schriftsteller Truman Capote (Philip Seymour Hofman) der neue Liebling der New Yorker Society. Die liebt nicht nur sein "Frühstück bei Tiffany's", sondern auch den egozentrischen Künstler selbst, trotz oder gerade wegen dessen eher unattraktivem Äußeren und der offen gelebten Homosexualität.
Der Krieg des Charlie Wilson
Es ist eine Geschichte, die zwar förmlich danach schreit verfilmt zu werden, gleichzeitig aber selbst politisch interessierten Menschen bisher kaum bekannt gewesen sein dürfte. Während in der Ära des damaligen US-Präsidenten Ronald Reagan z.B. der Name des CIA-Waffenschiebers Oliver North jahrelang durch alle Medien geisterte, war das bei dem gleichzeitig agierenden Charlie Wilson nicht der Fall.
Punch-drunk Love
"Hast du schon gehört, Adam Sandler spielt die Hauptrolle im neuen Film von Paul Thomas Anderson." Für die meisten Filmfans muss es wie ein absurder Cineasten-Witz geklungen haben, als sie das erste Mal von "Punch-drunk love" gehört haben, aber es ist kein Witz: Adam Sandler, Ikone grenzdebiler Komödien mit möglichst niedrigem Niveau ("Big Daddy", "Little Nicky") ist
Unterwegs nach Cold Mountain
Der eigene Bürgerkrieg ist der liebste Hintergrund der Amerikaner, wenn es um die Kreierung eines historischen Epos mit schier übermenschlich-tragischen Schicksalen geht, denn in der retrospektiven Glorifizierung gab es in den vier Jahren von 1861-1865 noch mehr Ehre als Grausamkeit zu bestaunen: Die Nordstaatler kämpften für die Freiheit aller, die Südstaatler für die Erhaltung ihres noblen Lebensstils, und so kann jeder mit erhobenem Haupt auf die geschlagenen Schlachten zurückblicken.
