Sechs Jahre lang werkelte der hauptamtliche Schauspieler Simon Verhoeven an einem Drehbuch herum, das mehr sein sollte als „bloß“ eine nette Komödie über Männer und ihre typischen Probleme und Macken. Eine Bestandsaufnahme über Selbst- und Rollenbilder des modernen Mannes sollte es werden, quasi das Portrait eines ganzen Geschlechts in der Sinnkrise.
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Nadja Uhl
Männerherzen und die ganz ganz große Liebe
Die Stille nach dem Schuss
Der Film
Schnee in der Neujahrsnacht
Die Zwillinge
"Die Zwillinge" verbindet auf einfühlsame Weise das Schicksal zweier Schwestern, die nicht nur in getrennten Familien, sondern auch in getrennten Welten aufwachsen. Ben Sombogaarts Oscar-nominierte Verfilmung von Tessa de Loos gleichnamigem Bestseller ist nicht etwa eine Neuauflage des Doppelten Lottchens, sondern erforscht die Auswirkung der unterschiedlichen Umstände auf die Identität seiner Figuren.
Lautlos
1994
gründeten die Regisseure Wolfgang Becker ("Das Leben ist
eine Baustelle", "Goodbye,
Lenin!"), Dani Levy ("Väter")
und Tom Tykwer ("Lola rennt", "Der
Krieger und die Kaiserin") zusammen mit dem Produzenten
Männerherzen
Der Mann von heute hat ein Identitätsproblem.
Vier Minuten
Es gibt Menschen, deren Körperhaltung schon alles verrät. Traude Krüger ist so ein Mensch. Die alte Dame hat einen sehr gebückten Gang. Wenn sie unterwegs ist, dann schlurft sie langsam und doch irgendwie dynamisch durch die Straßen. Dabei hält sie sich dicht an der
Häuserfassade, presst sich so eng wie es nur geht an sie. Nein, diese Frau möchte nicht mehr im Mittelpunkt stehen.
Was tun, wenn's brennt?
"Brennen lassen". So die Antwort auf die im Titel zu dieser Komödie gestellte Frage. Und so lautet auch ein alter Sponti-Spruch der Berliner Hausbesetzer- und Steinewerfer-Szene der Achtziger Jahre. Die Zeit ist anscheinend
Der Baader-Meinhof Komplex
Die Situation erinnert schon sehr an den "Untergang" vor vier Jahren. Ein bedeutendes deutsches Polit-Thema wird endlich in einer großen deutschen Kinoversion auf die Leinwand gebracht und sorgt schon anhand des gewählten Themas für reichlich Aufmerksamkeit und Diskussionen. Und beide Male ist es Bernd Eichinger mit seiner Constantin Film, der sich als treibende Kraft hinter der Produktion erweist.
