Die Werbeagentur mit Sitz in Berlin befindet sich fest in Frauenhand: Die Karrierefrau Christine (Rachel McAdams) leitet ihre Agentur mit Charisma und Dominanz, wartet dabei jedoch stets auf den Ruf ins noch deutlich attraktivere New York. Daher schreckt sie auch nicht davor zurück, eine kreative Idee ihrer Mitarbeiterin Isabelle (Noomi Rapace) als die eigene auszugeben.
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Karoline Herfurth
Passion
Zettl - Unschlagbar charakterlos
Den Namen Helmut Dietl umweht hierzulande nach wie vor etwas, dass man vielleicht am Besten mit dem Begriff „Ehrfurcht“ beschreiben kann.
Das Blaue vom Himmel
Hans Steinbichler hat mit "Das Blaue vom Himmel" ein historisches Familiendrama geschaffen, das familiäre und politische Geschichte anhand einer Mutter-Tochter Beziehung verknüpft. Die erfolgreiche Journalistin Sofia (Juliane Köhler) wird plötzlich mit der eigenen Familienvergangenheit konfrontiert, während sie dabei ist, über das aktuelle Geschehen der Wendejahre in Osteuropa zu berichten.
Große Mädchen weinen nicht
Das Teenieleben in der Großstadt - diesem Thema widmet der Film von Maria von Heland 87 Minuten, die größtenteils recht gelungen abgedreht wurden, mitunter aber doch etwas mühsam erscheinen. Um mit ihrer
Geschichte möglichst nahe am wirklichen Leben der Jugendlichen zubleiben, traf die Drehbuchautorin mehrere Wochen lang Berliner Mädchen und sprach mit ihnen über ihr Leben und ihre Träume.
Wir sind die Nacht
Und es gibt sie doch: Gute Ideen für überzeugende Genre-Filme, ersonnen von talentierten deutschen Filmemachern. Einzig, man bekommt sie so gut wie nie zu sehen, da sich kaum jemand in Deutschland traut, in Genre-Ware zu investieren - die Angst vor einem Flop, der sich nicht rentiert, ist zu groß bei Filmen jenseits der breitvermarktbaren und somit sicheren Pfade im üblichen Drama- und Komödienbereich. Was es alles braucht, bis endlich mal ein echter Genre-Film aus Deutschland zustande kommt, und was dabei dann Erfreuliches herauskommen kann, beweist "Wir sind die Nacht".
Pornorama oder Die Bekenntnisse der mannstollen Näherin Rita Brauchts
Es darf mal wieder lustig sein: Regisseur Marc Rothemund startete
seine Karriere mit dem beachtlichen Erfolg seiner
Episoden-Komödie
"Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter
zur Paarungszeit" und der frivolen Teenie-Klamotte "Harte
Jungs", bevor er
schlagartig
ernsthafter wurde und für das Mobbing-Drama "Die Hoffnung
stirbt zuletzt" den Grimme-Preis erhielt.
Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders
Anmerkung: Auch die Filmszene-Redakteure sind manchmal
verschiedener
Meinung - und manchmal sind sie sogar so überzeugt von
ihren
jeweiligen Standpunkten, dass wir die Gelegenheit für eine
Doppel-Rezension nutzen. Darum zwei Bewertungen, und zwei
Rezensionen.
Rezension Patrick Wellinski:
