Je näher die Oscars rücken, desto gehäufter erobern Biopics die Leinwände - weisen Filme über reale Persönlichkeiten doch traditionell eine hohe Siegerquote bei Preisverleihungen auf. Dieses Jahr sind es auffallend viele Musiker, die ins Rennen um die begehrten Trophäen geschickt werden: Kevin Spaceys Regiedebüt "Beyond the Sea" über Bobby Darin, "Ray" über den im Sommer 2004 verstorbenen Ray Charles und "De-Lovely" über Komponisten-Legende Cole Porter.
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Jay Cocks
De-Lovely - Die Cole Porter Story
Strange Days
In dieser Woche startet mit "K-19: Showdown in der Tiefe" die erste große Studio-Produktion unter Regie von Kathryn Bigelow seit sieben Jahren. Eine extrem lange Pause für die Frau, die nach ihren Hits "Blue Steel" (1990) und "Gefährliche Brandung" (1991) als die große weibliche Regie-Hoffnung im Actionfach gefeiert wurde.
Gangs of New York
Seit der Produktion von James Camerons "Titanic" haben wohl keine Dreharbeiten so viele Schlagzeilen produziert wie die zu Martin Scorseses Epos "Gangs of New York": explodierende Produktionskosten, über acht Monate Drehzeit, Ego-Kämpfe zwischen dem Regisseur und dem Produzenten, unzählige Neuschnitte und Startverschiebungen, sowie ganze Schauspielscharen, die während der Dreharbeiten absprangen.
