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Devid Striesow

Ich bin dann mal weg

weg 1Wenn es einem Sachbuch gelingt über mehrere Jahre lang ganz vorne in den Bestseller-Charts zu rangieren und ganz nebenbei dafür zu sorgen, dass ein spezieller Zweig der Tourismusbranche einen neuen Schub erhält, dann ist das schon ziemlich außergewöhnlich.

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I-J
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Ich bin dann mal weg
Volker Robrahn

Wir sind jung. Wir sind stark.

Nahezu täglich wird im Deutschland des Jahres 2014 eine Flüchtlingsunterkunft mit Nazisymbolen beschmiert, durch Brandsätze beschädigt oder von einer fremdenfeindlichen Demonstration heimgesucht. Genau wie die Zahl der Asylanträge im Moment so hoch ist wie seit 20 Jahren nicht mehr – bedingt durch die Kriege und Krisen im Nahen Osten und in Nordafrika; nach Deutschland kommen vor allem syrische Flüchtlinge –, nimmt auch das rechtsextreme Aggressionspotential lange nicht mehr gekannte Ausmaße an.

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W
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Wir sind jung. Wir sind stark.
René Loch

Eden

Eden, das ist das Paradies. Der heilige Garten. In Michael Hofmanns Film "Eden" ist der Begriff durchaus ambivalent zu verstehen. Zum einen ist Eden (Charlotte Roche) der Name einer schönen Frau, die im übergewichtigen Meisterkoch Gregor (Josef Ostendorf) eine neue Leidenschaft entfacht. Zum anderen kann man unter Eden eine Metapher für den himmlischen Genuss verstehen, den Gregors berühmte "cucina erotica" bietet.

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E
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Eden
Patrick Wellinski

Lichter

Zutiefst menschliches Sozialdrama kann sich im deutschen Kino wieder sehen lassen, und das ist vor allem einem Mann zu verdanken: Andreas Dresen, Regisseur solch hautnaher Filme wie "Nachtgestalten" oder jüngst der großartigen Dokumentation "Herr Wichmann von der CDU", inszeniert seine Filme stets mit einfachsten Mitteln, viel Improvisationsfreude, somit großer Nähe zur Realität und diesbezüglich n

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L
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Lichter
Frank-Michael Helmke

Die Boxerin

Frauenboxen kann begeistern, wie man spätestens seit der letztjährigen Oscarverleihung weiß, als Clint Eastwoods Alterswerk "Million Dollar Baby" alle Konkurrenten im Ring besiegte.

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B
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Boxerin, Die
Margarete Prowe

Die Fälscher

Der Anfang und das Ende von Stefan Ruzowitzkys neuem Film "Die Fälscher" passen eigentlich gar nicht in die ernste Geschichte, die er erzählt. Das Bild schimmert bläulich, die Kamera zeigt in langsamen, fast schon poetischen Schwenks Aufnahmen vom Meer. Ein Mann wandelt durch ein Casino.

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F
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Fälscher, Die
Patrick Wellinski

Yella

Es beginnt alles mit einer Autofahrt. Fast schon eine Standardeinstellung bei den Filmen des deutschen Autorenfilmers Christian Petzold. Der Fahrer biegt in eine Straße und dann bekommt der Zuschauer Yella (Nina Hoss) zum ersten Mal zu Gesicht. Ihr Blick ist starr und scheint von völliger Leere durchdrungen zu sein.

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X-Z
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Yella
Patrick Wellinski