"Kein Sex ist auch keine Lösung" ist ein Titel, mit dem das Debütwerk der ehemaligen Werberin und jetzt Vollzeit-Roman-Autorin Mia Morgowski verständlicherweise zu einem enormen Erfolg avancierte im Unterhaltungsliteratur-Genre zur leichten Zerstreuung des "Sex and the City"-affinen weiblichen Großstadt-Publikums. Über 200.000 verkaufte
Exemplare waren auch Argument genug, um den Stoff fürs Kino zu adaptieren.
kleine Werbepause
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Armin Rohde
Kein Sex ist auch keine Lösung
St. Pauli Nacht
„Wer noch niemals in sternklarer Nacht
einen Reeperbahn-Bummel gemacht,
ist ein armer Wicht,
denn er kennt es nicht,
mein St. Pauli, St. Pauli bei Nacht“
Der Räuber Hotzenplotz
Von Finnland (Ryöväri Hurjahanka") bis Portugal ("O Ladrao Catrabum"), von der Türkei ("Haydut Haytazot") bis Südafrika ("Die Rower Hotsenplots") ist er bekannt, der Räuber Hotzenplotz. Und wer bei uns die Kinderbücher von Otfried Preußler nicht gelesen hat, der kennt den Gauner wahrscheinlich aus der Augsburger Puppenkiste.
Die Bluthochzeit
666 - Trau keinem, mit dem du schläfst
Kleine Haie
Das „Neue Deutsche Kino“ mit Blütezeit Mitte der Neunziger brachte vor allem eins: Beziehungskomödien bis zum Abwinken und darüber hinaus. Losgetreten hatte all dies die Comic-Verfilmung „Der bewegte Mann“, die sich zu DEM Überraschungshit 1994 entwickelt hatte, schnell zu einer der erfolgreichsten deutschen Nachkriegsproduktionen wurde, und ihren Hauptdarsteller Til Schweiger zum Superstar und Gallionsfigur des neuen Film-Nationalbewußtseins machte.
Lola rennt
Ketchuprote Haare sind wirklich schick. Das beweist die attraktive Lola (Franka Potente) uns in diesem Film eindrucksvoll. Aber ketchuprote Haare sind auch furchtbar unpraktisch. Wer einmal so was auf dem Kopf hatte (der Verfasser weiß, wovon er spricht), der hat eine Ahnung, wie schwierig es ist, die Haare farblich so hinzukriegen, gleichzeitig aber dafür zu sorgen, dass möglichst wenig von der
Umgebung auch schick ketchuprot wird.
Jud Süß - Film ohne Gewissen
Der Hintergrund: "Jud Süß" von Regisseur Veit Harlan ist ein Film, der in den 1940er Jahren Millionen Menschen in die Kinos lockte, von dem heute aber viele nur gehört und den kaum jemand vollständig gesehen hat. Was daran liegt, dass es sich dabei um das ambitionierteste Propaganda-Projekt der von Joseph Goebbels gesteuerten Nazi-Filmindustrie handelte und der Film heute nur noch in geschlossenen und kommentierten Vorstellungen
gezeigt werden darf.
Up! Up! To the sky
Irgendwo in der nicht genauer definierten nordostdeutschen Tiefebene scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Der Landarzt Emil (Armin Rohde) kennt all seine Patienten seit Jahren und verbringt die freie Zeit damit, der angehimmelten Ida (Katja Riemann) den Hof zu machen. Wenn diese nicht in luftigen Sommerkleidern über die Felder radelt, hat sie aber genug mit ihrem etwas eigenartigen Sohn Arnold (Max Riemelt) zu tun. Dessen Vater hat sich laut Dorflegende vor rund zwanzig Jahren - je nach Lesart - entweder von einer Klippe gestürzt oder ist einfach davongeflogen.
