Auch die größten Künstler bauen mal Mist. Das ist eine bittere Erkenntnis, weil sie einem recht deutlich klar macht, daß auf Nichts und Niemanden mehr Verlass ist, und deshalb tut es auch doppelt so weh, einer Ikone beim Mistbauen zuzusehen, als einem relativen Nobody. Dieses Mal ist es an Robert Altman, uns zu beweisen, daß Genie nicht vor Fehltritten schützt.
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Satire
Dr. T and the Women
Late Show
Wir unterhalten uns heute über den neuen Film von Helmut Dietl, bei dem - wie bei großen deutschen Produktionen üblich - mal wieder jedes Gesicht einigermaßen bekannt ist, weil alle Schauspieler mit Rang und Namen angekarrt werden. Hierbei hat sich das ganze Unterfangen allerdings, passend zur Handlung, ein wenig zum Showbiz verlagert. Neben Jasmin Tabatabai, Veronica Ferres, Ernst Hilbig und Jürgen Tarrach gaben sich bei den Dreharbeiten Harald Schmidt, Thomas Gottschalk, Helmut Zerlett (nebst Band) und Olli Dittrich die Klinke in die Hand.
Nurse Betty
„General Hospital“, „Chicago Hope“ und „Emergency Room“: Hübsche Mädels in Schwesternkluft, smarte Docs und ein bißchen Blut - was will man mehr. Das Erfolgsrezept der Krankenhausserien bannt Millionen von Menschen Woche für Woche vor ihre Fernsehgeräte. So auch die unscheinbare Kellnerin Betty Sizemore im öden Kansas, die die Episoden der Daily Soap „A Reason to Love“ wahrlich verschlingt.
Alien Autopsy
Im Jahre 1995 zeigten Fernsehsender auf der ganzen Welt scheinbar echte Aufnahmen von der Autopsie eines Außerirdischen. Das Filmband war angeblich 1947 von der CIA aufgenommen worden, nachdem Wissenschaftler in den USA ein verunglücktes Raumschiff gefunden hatten.
Weil ich ein Mädchen bin
Übersetzer sind schon ein merkwürdiges Völkchen und zu trauen ist ihnen schon gar nicht. Mit schönster Regelmäßigkeit vergewaltigen sie Originaltitel, verfälschen, verdrehen und verwursten. So auch hier: Nicht nur, dass sie dem Film das unangenehm an einen deutschen Schlager erinnernde „Weil ich ein Mädchen bin“ verpassen, nein sie schieben auch noch das ungleich peinlichere „Ein ultrabuntes Coming-Out“ hinterher.
The Player
„They never come back“ sagt man gerne über Künstler (seien es nun Schauspieler, Musiker oder was auch immer), die, bei Kritik und Publikum in Ungnade gefallen, zurücktreten mußten aus dem gigantischen Spotlight, das die Schönen, Erfolgreichen und Wohlhabenden über den einfachen Pöbel erhebt. Diese Showbiz-Weisheit wird hin und wieder ad absurdum geführt, wenn eine vermeintlich in der Versenkung verschwundene Person die Rückkehr ins Rampenlicht schafft. Was die Filmwelt betrifft, so gelang das wohl außergewöhnlichste Comeback dieses Jahrzehnts dem Regisseur Robert Altman.
Dr. Seltsam oder Wie ich lernte, die Bombe zu lieben
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"Gentlemen, you can't fight in here! This is the War Room!"
Fünf Dinge an Stanley Kubricks "Dr. alphabet:
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Dr. Seltsam oder Wie ich lernte, die Bombe zu lieben
Ich habe den englischen König bedientMit "Liebe nach Fahrplan" gewann der tschechische Regisseur Ji?í Menzel 1968 den Oscar für den besten fremdsprachigen Film. Genau 40 Jahre später schickten ihn seine Landsleute wieder in das Rennen um die begehrte goldene Trophäe. Diesmal im Gepäck: Eine satirische Zeitreise durch die tschechische Geschichte. Doch "Ich habe den englischen König bedient" schaffte es 2008 leider nicht einmal in die Endrunde der Academy, was beim Anschauen des Films allerdings nicht wirklich Proteststürme auslösen sollte. alphabet:
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Ich habe den englischen König bedient
It's ShowtimeDer Originaltitel verrät's: "Bamboozled" - zu deutsch "Verarscht, für dumm verkauft" stammt aus einer Rede vom militanten Schwarzenführer Malcolm X und gibt damit die Marschrichtung für Spike Lees neuesten Film alphabet:
I-J
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It's Showtime
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