Schon viele talentierte Regisseure aus Europa oder Asien sind der Versuchung erlegen, irgendwann mit größeren Möglichkeiten in Hollywood zu inszenieren, doch meistens ist das deren Bankkonto dann besser bekommen als dem künstlerischen Anspruch. Viel zu oft verloren sie dort ihren Biss, ihre Freiheit oder ganz einfach nur irgendwann den Fokus. Beim Südkoreaner Park Chan-wook liegt der Fall nun aber gleich in doppelter Hinsicht anders.
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Psycho-Thriller
Stoker
Die Jagd
Dass ein ganzes Dorf innerhalb kürzester Zeit der Hysterie verfallen kann, zeigt der dänische Regisseur Thomas Vinterbergs mit „Die Jagd“ dem Publikum eindringlich. Wie auch in seinem ersten und bisher wichtigsten Film „Das Fest“, mit dem Vinterberg in Cannes 1998 die Goldene Palme gewann, ist auch hier das Thema Pädophilie, allerdings
aus der Perspektive eines Mannes, der unschuldig ist, was ihm aber niemand glauben will.
Red Lights
Die Universitäts-Professorin Dr. Matheson (Sigourney Weaver) macht sich gemeinsam mit ihrem Assistenten Tom Buckley (Cilian Murphy) bei einigen Leuten nicht unbedingt beliebt. Den beiden gelingt es nämlich regelmäßig Scharlatane und vermeintlich „übersinnlich“ Begabte zu enttarnen und als Betrüger vorzuführen.
Babycall
Es ist ein ziemlich grauer und trister Wohnblock, in den Anna (Noomi Rapace) zusammen mit ihrem Sohn Anders (Vetle Q. Werring) einzieht, doch für die verstörte junge Frau ist es trotzdem ein hoffnungsvoller Neuanfang. Offensichtlich hat sie gerichtlich durchsetzen lassen, dass der Vater des Jungen sich den beiden nicht mehr nähern darf und zwei Mitarbeiter der Sozialbehörde sehen nun bei ihr regelmäßig nach dem Rechten.
Martha Marcy May Marlene
Martha (Elizabeth Olsen) ist geflohen. Bei ihrer großen Schwester Lucy (Sarah Paulson) und deren Lebensgefährten Ted (Hugh Dancy) findet das verstörte Mädchen Unterschlupf.
Lucy hat Martha seit Jahren nicht mehr gesehen, doch Martha lässt sie im Unklaren, wo sie die ganze Zeit gewesen war.
Straw Dogs - Wer Gewalt sät
Sich an eine Neufassung von Sam Peckinpahs Film „Straw Dogs“ aus dem Jahr 1971 zu wagen ist mindestens mutig.
Sag kein Wort
"Filme sind zur Unterhaltung da." Dies ist ein oft dargelegter Standpunkt, der die Mentalität einer breiten Masse unter den Kinobesuchern wiederspiegelt. Dass manch ein Enthusiast das ganz anders sieht und an das Medium als Kunst gemahnt, welches mehr zu bieten hat als netten Zeitvertreib, stößt da meist auf taube Ohren. Doch
Strangers, The
Als Kristen (Liv Tyler) und James (Scott Speedman) in ihrem abgelegenen Sommerhaus eintreffen, ist die Geisterstunde schon längst überschritten. Der Sekt steht bereit, Bett und Bad sind romantisch hergerichtet, dem Anlass angemessen.
Entgleist
Charles Schine (Clive Owen) ist ein anständiger
Familienvater mit gutem Job. Doch wenn der Zufall es will oder die
Gelegenheit sich ergibt, gerät fast jeder vom rechten Wege
ab. Charles wird
eine
zufällige Zugbekanntschaft auf dem Weg zur Arbeit zum Verhängnis.
Mindhunters
Renny Harlins Karriere befindet sich seit gut einem Jahrzehnt auf dem absteigenden Ast. Einst Hollywoods neuer Action-Hotshot nach der erfolgreichen "Stirb langsam"-Fortsetzung und dem passablen Bergsteiger-Reißer "Cliffhanger", scheiterte Harlin wie manch ein großer Name vor ihm an der Revitalisierung des Seeräuber-Kinos und ruinierte mit "Die Piratenbraut" nicht nur die Produktionsfirma Carolco, sondern auch gleich seine eigene Karriere.
